Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 09.04.26

verfasst am 9. April 2026

Wir brauchten heute gar nicht lange über die mögliche Katze der Woche zu diskutieren. Nala 19 schob uns zur Seite und schimpfte:

Also, das ist ja wirklich unglaublich! Neulich habt Ihr Flocke zur Katze der Woche nominiert. Dann darf ich ja wohl auch!!

Ich bin nur halb so alt. Knapp 7 Jahre alt. Ich brauche auch spezielles Urinary-Futter, damit ich nicht unter Harngrieß und Blasenentzündungen leide.

Auch ich wurde abgegeben und auch ich möchte in Wohnungshaltung bleiben. Ich bin mindestens genauso lieb wie gelegentlich ladylike zickig. Eigentlich haben wir das gleiche Schicksal. Nur zusammen vermittelt werden möchten wir nicht, wir würden uns nie leiden können. Ich kam mit Loki hierher und den mag ich überhaupt nicht, den nehme ich auch nirgends hin mit.

 

Aber ich habe noch einen Bonus obendrauf: ich habe das schönere Bewerbungsfoto als Flocke hier auf der Homepage. Guckt mal, wie niedlich ich gucken kann.

Damit bin ich für diesen Donnerstag doch die perfekte Katze für die Wochen-Nominierung. Meint Ihr nicht auch?

Ein neuer Besitzer wird mich bestimmt ganz doll schnell in sein Herz schließen. Miau.

 

Eure Nala 19

Kater vermisst:

Leider ist unser ehemaliger Riley nicht nachhause zurückgekommen. Riley lebt in Manderscheid, ist kastriert, gechipt, tätowiert und bei Tasso gemeldet. Sollte ihn jemand gesehen haben, bitte bei uns im Tierheim melden.

Stellungnahme zum Artikel Trierischer Volksfreund 7.04.2025 in der Stadt Wittlich

Wir möchten zum erschienenen TV-Artikel vom 7.04.2026 Stellung nehmen und einige Punkte klarstellen, die so nicht unserer Wortwahl und Wiedergabe entsprechen. Dies in zwei Berichten zur Verdeutlichung.

Zwischen dem Eifeltierheim Altrich und der Stadt Wittlich besteht weder ein Streit noch erheben wir Anschuldigungen, sondern es gibt unterschiedliche Rechts-Auffassungen zur gesetzlichen Einordnung und zum Umgang mit Fundkatzen in der Stadt Wittlich. Hierzu gibt es entsprechende Korrespondenzen. Wir suchen weiterhin nach einer Lösung mit den zuständigen Behörden hier in Wittlich-Stadt. Das Eifeltierheim Altrich hält sich an die Bundesbeauftragte für Tierschutz und deren rechtliche Auffassung, die für Gesamtdeutschland gilt.

Grundsätzlich gilt:

Wenn jemand einen Gegenstand wie einen Schlüssel oder eine Geldbörse findet, wird dies beim Fundbüro abgegeben. Rechtlich wird auch ein Tier als „Fundsache“ behandelt, wenn der Besitzer nicht bekannt ist oder aber herauszufinden ist.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben weder die Möglichkeit noch das Wissen oder die Kapazitäten, eine aufgefundene Katze selbst zu versorgen. Wenn ihnen dann zusätzlich die Abgabe im zuständigen Tierheim (aktuell Tierheim Trier) nicht ermöglicht oder erschwert wird, werden die Tiere häufig zu uns ins Eifeltierheim Altrich gebracht. Laut Auskunft Tierheim Trier werden dort kaum Fundtiere der Stadt Wittlich abgegeben. Frage: Wo werden diese Katzen denn dann untergebracht? Was geschieht mit ihnen?

Das führt zu einem großen Problem: Wir bleiben auf den Kosten sitzen, obwohl wir dann im Sinne des Tierschutzes, der Bundesbeauftragen für Tierschutz in Deutschland, handeln. Eingang Schreiben vom 02. Februar 2026 eben von Frau Silvia Breher und dem Deutschen Tierschutzbund.

Besonders kritisch ist die Situation nach Schließung der täglichen Bürozeiten (Öffnungszeiten) Ordnungsamt, Fundbüro, an Wochenenden und Feiertagen: Verletzte oder hilfsbedürftige Tiere können nicht „bis Montag warten“ oder aber nach Ende eines Arbeitstages ist die Behörde natürlich geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach getaner Arbeit zu Hause. In Fällen der Hilfsbedürftigkeit „Gefahr in Verzug für die Katze“ ist sofortiges Handeln notwendig – alles andere widerspricht dem Tierschutzgesetz (§ 1 und § 2 TierSchG). Soll heißen, eine angefahrene schwer verletzte Katze kann nicht warten, bis das Ordnungsamt wieder geöffnet hat. Auch kann kein Mensch den Katzen anordnen, bleib dort sitzen, bleib liegen, ruf jedem Auto zu, fahr um mich herum, bis jemand im Büro des Ordnungsamtes ist, sprich „auf der Arbeit“ oder nach dem verdienten Wochenende der Mitarbeiter Ordnungsamt. Wer Erbarmen mit einem Tier hat, es von der Straße aufhebt, ist dann für das Tier verantwortlich, so der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Wittlich. Aber derjenige, der das Tier von der Straße nimmt, ist gar nicht der Besitzer… auch wenn wir danach suchen, sich keiner meldet, die Katzen nicht registriert sind, suchen wir mittels Foto nach den Besitzern. Und was ist dann? Wir bleiben auf den Kosten zu 95% sitzen.

 

Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich über Spenden. In den Verbandsgemeinden, mit denen wir feste Verträge haben, gibt es diese Diskussionen nicht – dort ist klar geregelt, was ein Fundtier ist und wie damit umzugehen ist. Auch andere mit denen wir keine Verträge haben, gibt es einige darunter, mit denen wir problemlos ohne Diskussionen arbeiten.

Hier weisen wir nochmals auf das große Problem der fehlenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht hin, wie sie bereits in Städten und Verbandsgemeinden wie Koblenz, Montabaur Mayen, Arzfeld oder Gerolstein existiert.

Eine solche Regelung würde vieles erleichtern:

  • Durch Tätowierung oder Transponder (idealerweise beides) und Registrierung kann ein Tier schnell zugeordnet werden
  • Besitzer können zügig informiert werden
  • unnötige Unterbringung und Kosten werden vermieden

___________________________________________________________________________

Rechtliche Einordnung

Ein Fundtier ist ein entlaufenes oder aufgefundenes Haustier, dessen Eigentümer unbekannt ist.
Dabei gilt:

  • Es gibt keine rechtliche Unterscheidung, ob eine Katze sitzt oder läuft
  • Auch auf Privatgrundstücken gefundene Tiere sind Fundtiere
  • Der Fundort spielt keine Rolle

Viele kommunale Satzungen (z. B. Köln, München, Hannover, Essen, Wiesbaden) bestätigen ausdrücklich:
Fundtiere sind unabhängig vom Fundort zu behandeln.

Sollte Wittlich eine abweichende Regelung vertreten, müsste diese rechtlich eindeutig festgelegt sein – und darf Bundesrecht nicht widersprechen.

Unser Anliegen

Wir wünschen uns keine Diskussionen, sondern klare, rechtssichere Regelungen im Sinne von Menschen und Tiere:

  • eine eindeutige Vorgehensweise für Bürgerinnen und Bürger
  • klare Zuständigkeiten – auch abends und am Wochenende
  • Unterstützung der Einrichtungen, die praktisch helfen
  • Was passiert mit dem Nachwuchs von Fundkatzen
  • Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht
  • Es gibt viele Fragen

Wir werden weiterhin an diesem Thema dranbleiben und uns für eine tragfähige Lösung einsetzen.

Für die Tiere. Für die Menschen. Für mehr Klarheit.

Klarstellen möchten wir auch, dass wir nur nach Anruf durch Bürgerinnen und Bürgern handeln. Wir fangen nicht einfach „gesunde Freigängerkatzen“ ein. Selbstverständlich gibt es zahme an Menschen gewöhnte Freigängerkatzen mit Besitzer!! die irgendwann, irgendwo auftauchen und Anwohnern auffallen, zum Beispiel Katzen die in ein Postauto versehentlich einsteigen, unentdeckt mitfahren und dann an Orte gelangen, an denen die Katzen sich nicht auskennen. Oder durch andere Umstände wie reine Wohnungskatzen durch ein versehentlich komplett geöffnetes Fenster in die Freiheit gelangen, dann irritiert in ungewohnter Umgebung sind und ausbüxen. Wenn wir zu solchen Einsätzen gerufen werden, diese zahmen Katzen sichern können, suchen wir umgehend über unser Tagebuch und social media nach den Besitzern. Das ist doch eine wirklich gute Sache! Die Besitzer freuen sich dann sehr, ihre Schützlinge wieder in die Arme schließen zu können. Wahllos irgendwelche Freigänger-Katzen einzufangen, ist weder unser Aufgabengebiet noch unser Ziel. Viele Freigänger sind aber leider nicht kastriert oder aber registriert und mit Chip / Tattoo versehen.

Ein Beispiel aus unserer Praxis:

Der Kater „Moritz“ konnte dank Transponder über FINDEFIX und TASSO identifiziert werden – er wurde über 100 km entfernt in Eppelborn vermisst. Ohne Kennzeichnung wäre eine Rückführung kaum möglich gewesen.

Auch lokale Fälle zeigen die Problematik deutlich:

In Wittlich-Wengerohr entwich eine Wohnungskatze während eines Rettungseinsatzes. Ohne Kennzeichnung irrte sie orientierungslos umher und wurde uns schließlich von aufmerksamen Anwohnern gebracht. Die Erleichterung der Besitzerin nach ihrem Krankenhausaufenthalt, als sie ihr Tier wieder in die Arme schließen konnte, war überwältigend.

Transparenz ist uns wichtig:

Wir dokumentieren jeden Zugang öffentlich in unserem Tagebuch, so dass jederzeit nachvollziehbar ist, welche Tiere wir aufnehmen.

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Tagebuch 08.04.26

verfasst am 8. April 2026

Meldung über Katze Vermisst:

Bei der Katze „Vader“ handelt es sich um ein ca. 7 Jahre altes Weibchen; sterilisiert, recht groß und eher scheu/schreckhaft.

Entlaufen in Herzfeld Verbandsgemeinde Arzfeld

Meldungen bitte an uns.

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Tagebuch 07.04.26

verfasst am 7. April 2026

Heute kein Eintrag, erst wieder morgen

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Tagebuch 06.04.26

verfasst am 6. April 2026

Heute erzählt euch Kaninchen Nala, wovon sie letzte Nacht geträumt hat:

Wisst ihr, Klopfer und ich sind bereits seit über 2 Jahren im Tierheim, natürlich träumen wir immer wieder davon, wie unser neues Zuhause denn so aussehen könnte. Zum Beispiel so wie das Zuhause von Cookie und Co vom gestrigen Eintrag: Viel Platz zum Toben oder auch ein paar Buddelmöglichkeiten, eben das, was eine artgerechte Kaninchenhaltung so ausmacht. Ihr fragt euch, was eine artgerechte Kaninchenhaltung ist? Dann hört gut zu, ich erzähle euch mal, wovon wir Kaninchen so träumen:

Die erste Frage, die wir Kaninchen uns in unseren Träumen immer stellen:
Leben wir drinnen oder draußen?

Viele von uns, die draußen aufgewachsen sind, bekommen ein richtig schönes, dickes Fell und kommen auch mit kälteren Temperaturen gut zurecht. Aber wir brauchen trotzdem unbedingt geschützte, warme Rückzugsorte. Und ganz wichtig: Unser Zuhause muss sicher sein – nicht nur, damit wir nicht ausbüxen, sondern auch, damit keine ungebetenen Gäste zu uns hineinkommen. Wir buddeln nämlich für unser Leben gern, deshalb gehört auch ein Untergrabschutz unbedingt dazu. Und nach oben sollte natürlich auch alles gut gesichert sein.

Und wisst ihr, wovon wir noch träumen? Von ganz viel Platz!

Wir Kaninchen sind nämlich echte Rudeltiere. Alleine sein ist nichts für uns – mindestens zu zweit sollten wir immer sein, besser noch in einer kleinen Gruppe. Und bitte nicht mit Meerschweinchen – die sprechen eine ganz andere Sprache als wir. Da lebt man eher nebeneinanderher, statt miteinander.

Für ein Pärchen wünschen wir uns ungefähr 10 m² Platz – und zwar dauerhaft! Für jedes weitere Kaninchen darf es dann gerne noch ein bisschen mehr sein. Diese kleinen Käfige aus dem Laden… die sind höchstens mal okay für kurze Zeit. Aber wir wollen rennen, springen und Haken schlagen – richtig Gas geben! Dafür brauchen wir einfach Platz.

Langweilig darf es uns natürlich auch nicht werden. In unseren Traum-Zuhause gibt es Buddelkisten, Verstecke, Dinge zum Knabbern und ganz viel zu entdecken. Wir sind nämlich neugierig und beschäftigen uns gerne.

Und dann ist da noch das Thema Futter – da sind wir ziemlich empfindlich. Unser Bauch mag kein Getreide, auch wenn das oft im Futter aus dem Laden steckt. Am liebsten futtern wir den ganzen Tag Heu, frisches Grün und Gemüse. Ein bisschen Obst ist auch okay, aber nur zwischendurch. Unser Magen funktioniert nämlich wie ein Stopfmagen – wir brauchen immer Nachschub. Und ganz nebenbei sorgt das richtige Futter auch dafür, dass unsere Zähne sich gut abnutzen. Die wachsen nämlich ständig nach!

Ach ja… und noch etwas: Viele denken, wir wären Kuscheltiere. Sind wir aber eigentlich nicht. Manche von uns sind mutig und kommen gerne an, nehmen Futter aus der Hand – aber herumgetragen oder gedrückt werden möchten wir eher nicht. Wir mögen es lieber ruhig und auf unsere Art.

So sieht es aus, unser Traum vom perfekten Kaninchenleben… vielleicht träumt ja jemand da draußen genau den gleichen Traum – und wir dürfen ihn irgendwann gemeinsam leben. 🐰✨

 

Ich geh dann mal weiterträumen,

Eure Nala

Liebe Mitarbeiter des Tierheims,

unser Freund Moritz Jäger aus Heidenburg hat letzten Freitag ein Orgelkonzert im privaten Kreis gespielt.

Moritz hat sich gewünscht, dass die gesammelten Geldspenden dem Tierheim Altrich zugute kommen.

Es kam eine Summe von 150 Euro zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Diewald

Wir sagen ganz herzlichen Dank für die schöne Idee und vielen Dank an die Spender. 

Team Eifeltierheim

 

Kater Lakota aus Herforst ist wieder zurück 🙂

 

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Tagebuch 05.04.26

verfasst am 5. April 2026

Das Team vom Eifeltierheim wünscht euch allen ein schönes Osterfest🐰🐾.

Den heutigen Eintrag widmen wir Kleintieren, welche ihr Ostern bereits in ihrem neuen Zuhause verbringen dürfen:

Hallo liebes Team des Eifeltierheims in Altrich,

hier nochmal ein Update zu den vier Rattenböckchen, mit denen ich seit Oktober 2025 zusammenleben darf. Ich habe einige aktuelle Bilder als Ordner (ZIP-Datei) im Anhang hinterlegt.

Nach wie vor sind alle munter und gesund, das Vertrauen zueinander wird von Tag zu Tag sichtlich besser.
Jeden Tag wird gespielt, reichlich gefuttert und die Intelligenz der Tiere gefordert. Der großzügige Freilauf in meiner gesamten Wohnung (nachdem potentielle Gefahren abgesichert wurden) läuft reibungslos und sie bekommen täglich die Bewegung, die sie benötigen und vorallem LIEBEN.
Es sind wundervolle Tiere, um es auf den Punkt zu bringen.

Wir 5 sind unglaublich happy. 💚

Danke für Euren täglichen Einsatz für das Wohl aller Tiere, das darf nie in Vergessenheit geraten.

Liebe Grüße aus Nittel wünschen…

Willy, Franky, Kurti, Rudi und
I. W.

Liebes Tagebuch 🐰💛

 

wir leben jetzt schon fast 4 Jahre in unserem neuen Zuhause – und in dieser Zeit haben wir wirklich viel gemeinsam erlebt!

 

Als wir im November 2022 eingezogen sind, war alles ganz schön aufregend. Es gab so viel zu entdecken! Mit dem alten Lumpi haben wir uns leider nicht so gut verstanden… und ein Jahr später mussten wir uns auch schon von ihm verabschieden. Das hat unsere Eltern sehr traurig gemacht.

 

Danach waren wir zu dritt und haben uns noch enger zusammengeschlossen. Ein Jahr später wurde es dann wieder spannend: Unsere Kaninchen-Mama hat ein krankes, ausgesetztes junges Kaninchen von der Straße gerettet.

 

Und ganz ehrlich… Mama und Papa wurden direkt um den Finger gewickelt 😌 und so waren wir wieder zu viert! 🐾

 

In all den Jahren haben wir uns richtig gut eingelebt. Wir kennen jeden Winkel unseres Zuhauses und haben sogar neue Hobbys entdeckt! Wir geben jetzt alle ganz brav Pfötchen (ja, wir sind ziemlich stolz darauf 😌).

 

Wir möchten uns einmal genauer vorstellen.

*Ich bin Haffy 😌*

Eigentlich heiße ich „Herr Fräulein Flauschig“… eine lange Geschichte! Ich wurde nämlich von unserer Mama von der Straße gerettet. Anfangs wusste keiner, ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin – daher der Name. Tja, Überraschung: Ich bin ein Mädchen!

Ein kleines bisschen Straßenleben steckt aber noch in mir… deshalb klaue ich den anderen manchmal ganz frech das Essen direkt aus dem Mund 🥕 Aber keine Sorge – ich muss natürlich nie wieder hungern!

*Ich bin Crackie 🌿*

Man nennt mich auch den kleinen Schmuse-Biber. Ich liebe es zu kuscheln und an Stöckchen zu knabbern – das ist einfach das Beste! Wenn irgendwo ein gemütliches Plätzchen ist, bin ich garantiert nicht weit.

*Ich bin Cookie 👑✨*

Der Schönling der Gruppe – und ja, ich weiß das auch! Ich lege großen Wert auf mein Aussehen und bin ständig damit beschäftigt, mich geschniegelt und geschniegelt zu putzen. Vor allem nachdem diese… naja… etwas fragwürdigen Menschenhände mich angefasst haben. Sauberkeit ist schließlich eine Frage der Ehre!

*Ich bin Grace 💕*

Am Anfang war alles ziemlich schwer für mich. Ich habe nicht so gute Erfahrungen mit Menschen gemacht und konnte niemandem so richtig vertrauen. Aber mit ganz viel Geduld, Liebe und Zeit habe ich gelernt, dass ich hier sicher bin. Heute bin ich viel zutraulicher – und darauf bin ich richtig stolz. Ich lasse mich sogar manchmal streicheln.

Wenn es Futter gibt, bin ich immer die erste.

Heute bekommen wir nur das Beste, frische Grünfutter – und darüber sind wir richtig froh! 🥬 Wir haben viel Platz zum Hoppeln und immer ein sauberes gemütliches Zimmer.

 

In der Kaninchenschule haben wir nämlich echte Horror-Storys gehört… Manche Kaninchen sollen in kleinen Ställen leben und bekommen nur Trockenfutter 😳

Und wisst ihr was? Wenn man uns wirklich versteht und uns so leben lässt, wie wir es brauchen, um uns wohlzufühlen – dann sind wir gar nicht einfach nur „langweilige Haustiere“. Wir sind eigene kleine Persönlichkeiten mit Charakter. Gibt man uns die Chance, Vertrauen aufzubauen, sind wir genauso tolle, witzige und liebevolle Begleiter wie Hunde oder Katzen 🐾💛

 

Wir sind jedenfalls sehr dankbar für unser Zuhause und gespannt, was wir noch alles erleben werden… aber eins wissen wir sicher: Gemeinsam ist alles viel schöner 💕

 

Bis bald,

eure Flauschbande 🐇🐇🐇🐇

Liebe Mitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde des Eifeltierheims,

das Osterfest erinnert uns daran, dass nach und in schwierigen Zeiten stets neue Hoffnung erwacht – und genau diese Hoffnung tragt Ihr alle mit uns in den vergangenen Wochen. In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien von Herzen ein frohes, erholsames und lichterfülltes Osterfest.

Die vergangenen Wochen waren äußerst hart, es hat zusätzlich viel Kraft gekostet und wir möchten diese Zeit auch nutzen, um Euch kurz über den aktuellen Stand unseres Herzensvorhabens zu informieren – und Euch schlicht und aufrichtig Danke zu sagen.

Die Resonanz auf unsere Situation hat uns überwältigt. So viele Menschen fiebern und “kämpfen” mit und geben uns das Gefühl: Wir sind nicht allein. Das bedeutet uns unendlich viel. Ihr gebt uns Kraft und Hoffnung – Solidarität”. 

Der aktuelle Stand

Wie viele von Euch wissen, hat die Kreisverwaltung unsere Bauvoranfrage für das Grundstück in Brauneberg leider abgelehnt. Vorausgegangen war die Absage “Gemeinderat Brauneberg”. Als Begründung wurde angeführt, dass ein Tierheim im Außenbereich baurechtlich nicht privilegiert sei. Diese Entscheidung hat uns mehr als enttäuscht – nicht zuletzt, weil das Gelände so vieles vereint, was wir uns für unser Tierheim und unseren geplanten Glücksgarten wünschen: öffentliche Verkehrmittel nutzbar, eingezäunt, die Möglichkeit, etwas wirklich Besonderes zu schaffen, so viele Vorteile liegen in Brauneberg.

Diese Woche haben wir das persönliche Gespräch mit Landrat Hackethal & Team gesucht – und es war ein konstruktiver, sehr respektvoller Austausch. Landrat Hackethal hat bekräftigt, dass er unser Vorhaben, ein neues Tierheim zu errichten, grundsätzlich weiterhin positiv begleiten und unterstützen möchte. Für das konkrete Grundstück konnte er uns jedoch keine Genehmigungsperspektive in Aussicht stellen. Diese Ehrlichkeit respektieren wir – auch wenn sie schmerzt. Wir danken unserem Landrat für seine Zeit und bleiben im Gespräch.

Unser Weg

Wir werden nicht aufgeben. Wir haben auf dem bisherigen Weg nicht nur Eure Unterstützung erfahren, sondern auch den Zuspruch aus der Politik – und der bestärkt uns darin, an unserem Projekt festzuhalten. Wir haben die rechtliche Prüfung veranlasst und unser Mandat hiefür erteilt.

Die Tiere, die auf ein neues Zuhause warten, verdienen es, dass wir weitermachen. Sie verdienen unser aller Hilfe und Unterstützung. Sie fragen nicht nach der Uhrzeit (Tag/Nacht) oder ob Wochenende ist. Wenn sie Hilfe benötigen und wir davon erfahren, werden wir helfen und da sein!

Bitte bleibt an unserer Seite. Jede email und geteilte Nachricht, jedes aufmunternde Wort und jede weitere Unterstützung zählt – heute und in den kommenden Wochen. Die noch weiterhin vor uns liegen.

Unser Eifeltierheim / Förderverein Eifeltierheim e.V. – wir – die Katzen und Kleintiere brauchen ein neues Zuhause.

Wir wünschen Euch schöne Ostertage, Momente der Ruhe und vielleicht das eine oder andere flauschige liebe Tier an Eurer Seite.

In herzlicher Verbundenheit,

Eure

Anke Zimmer

Tierheimleitung &

Team Eifeltierheim Altrich e.V.

Vorstand Eifeltierheim

 

Förderverein Eifeltierheim e.V.

Anette Peter

für den Vorstand

Seit Mittwoch Nachmittag vermissen wir unseren Lakota.  Er ist ein kleiner Bengal Kater

Circa 3.5 kg

Schmal gebaut und bei fremden scheu.

Er hat schöne blaue Augen und ein Fell wie Seide

Er ist kastriert und Geschipt Bitte melde er wir sehr vermisst .

Entlaufen in der Poststrasse in 54662 Herforst

Meldungen bitte an uns

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Tagebuch 04.04.26

verfasst am 4. April 2026

Wir dürfen Geschichten erzählen?, hörte Margerite und machte sich bereit, ihre liebste Geschichte zu erzählen. Das es um Osterhasen gehen sollte, hörte sie nicht, sie stand mal wieder auf ihren viel zu langen Ohren, aber gut Margerite, dann erzähl du uns mal deine liebste Osterkatzengeschichte:

Wisst ihr, nicht nur wir Kaninchen haben es manchmal besonders schwer bei der Vermittlung, sondern auch so manche Katze. Alle wollen sie immer die netten Jungspunde, dabei haben auch ältere und scheue Katzen das Recht auf ein liebendes Zuhause. Und ein Kater hat uns in den letzten Jahren besonders gezeigt, wie viel Liebe ein solches Tier zurückgeben kann.

Heute vor genau 8 Jahren kam Kater Jerry ins Tierheim, 12 Jahre alt, Wohnungshaltung gewöhnt, nie beim Tierarzt gewesen, nicht mal zur Kastration… Er kam nicht mit dem menschlichen Nachwuchs zurecht, war zu aggressiv und wurde abgegeben. Die Pflegerin, die ihn damals annahm, erinnert sich noch gut an ihre aller erste Begegnung: weil die Vorbesitzer Jerry nicht in die Box bekamen, lockten sie ihn mit Schinken, was im Übrigen gar nicht gesund für Katzen ist. Der Unkastrierte-Kater-Gestank vermischte sich mit dem Schinkengeruch, es muss wohl absolut widerlich gewesen sein und dann war er auch nur am Spucken und am Fauchen. Beide empfanden kaum Sympathie füreinander. Aber die Zeit verging und Jerry saß monatelang nur in seinem Zimmer hinter einem Vorhang, nur am Spucken und am Fauchen, die einzige Interessentin, die er je hatte, entschied sich für jemand anderes. Nach über einem Jahr Tierheimaufenthalt wendete sich das Blatt plötzlich. Ebendiese Tierpflegerin, die ihn zu Beginn angenommen hatte, war plötzlich gar nicht mehr so blöd, erst schleckte man Schleckerlis vom Finger, aber immer schön versteckt hinter dem Vorhang, dann kam man plötzlich zum Essen und war der erste, der morgens schreiend hinter der Tür saß, nur um dann fauchend wegzulaufen, wenn dann jemand mit dem Essen kam. Nur diese eine Tierpflegerin durfte an ihn ran. Auf sie wurde mittags gewartet, um zusammen die Mittagspause zu verbringen und sie durfte endlich seine Verfilzungen lösen, um welche er sich selbst nie kümmerte. Nach und nach durften auch auserwählte Ehrenamtliche und Pfleger etwas mehr an ihn heran, aber keiner war so wie sie. Immer wieder fragte er seine Lieblingstierpflegerin, warum er denn nicht mit ihr mitkommen könnte, aber sie war noch in der Ausbildung und konnte kein eigenes Tier halten. Doch irgendwann war es dann so weit, erst die abgeschlossene Ausbildung, dann die neue Wohnung und zum Schluss endlich das gemeinsame Leben. Nach fast 2,5 Jahren Tierheim hatte Jerry endlich das, was er immer wollte: ein liebendes Zuhause und die Geduld und das Verständnis, welches er verdiente. Er liebte seine neu gewonnenen Eltern über alles, und weichte ihnen nicht mehr von der Seite, nicht mal am Schluss als er in den Armen seiner Mama einschlief. Jerry war ein ganz besonderer Charakterkater und auch wenn die gemeinsame Zeit leider viel zu kurz war, wird er immer einen ganz besonderen Platz in den Herzen seiner Eltern haben. Jerry hat ihnen gezeigt, wie viel Liebe ein alter scheuer Kater geben kann, wenn er seine richtigen Menschen gefunden hat. Und genauso ein liebevolles und verständnisvolles Zuhause wünsche ich für mich und meinen Sohn Pusteblume. Aber an all die Katzenmenschen unter euch: bitte überseht nicht die unsichtbaren Katzen im Tierheim, welche hinter ihrem Vorhang lauern und auf den richtigen Menschen warten. Vielleicht bist du ja der Richtige. Vielleicht wartet dein Jerry irgendwo auf dich.

 

Eure Schlappohr-Margerite

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Tagebuch 03.04.26

verfasst am 3. April 2026

Jedes Jahr zu Ostern treffen sich die Kaninchen des Eifeltierheims, um sich gegenseitig ihre schönsten Osterhasengeschichten zu erzählen. Heute ist Klopfer dran, der euch eine Geschichte erzählen möchte, welche sich vor einigen Jahren im Tierheim ereignete:

Hallo, ich bins Klopfer, so langsam kennt ihr mich ja schon alle. Ich bin der mit den kurzen Ohren. Aber es gibt leider auch Kaninchen mit gar keinen Ohren oder nur einem Ohr, wie Einohrhase. Heute möchte ich euch mal ihre Geschichte erzählen:

Einohrhase, damals noch mit zwei Ohren, war ein liebes schwarzes Kaninchenmädchen, welches irgendwann einfach nicht mehr gewollt wurde. So traf sie ein Schicksal, was so manche Kaninchen ertragen müssen, sie wurde einfach auf einem Feld ausgesetzt, wohl mit dem Gedanken, sie würde doch sicher gut in freier Wildbahn klarkommen. Ein domestiziertes Kaninchen, was nie gelernt hat, auf Futtersuche zu gehen oder sich vor Fressfeinden zu schützen? Na klar, was denken sich manche Menschen eigentlich? Aber Einohrhase hatte Glück: wochenlang wurde sie ständig auf dem Feld gesichtet, konnte aber nie geborgen werden und überlebte in der Wildnis. Unglaublich! Aber es wurde noch unglaublicher: eines Tages kam ein großes lautes Ding, ich glaube ihr Menschen nennt es Mähdrescher, und überfuhr das Kaninchenmädchen. Wie durch ein Wunder überlebte sie dies, verlor aber dabei ihr Ohr. Weitere Zeit verging, sie wurde immer wieder gesichtet, niemand konnte sie fangen, die Vorstellung, ein verletztes Kaninchen ohne medizinische Versorgung unerträglich. Aber wie auch immer Einohrhase dies schaffte, ihr Ohr entzündete sich nicht. Als sie endlich gefangen werden konnte, war es bereits prima von allein verheilt. Einohrhase war eben eine Kämpferin. Ein so tolles Kaninchen wie sie blieb natürlich auch nicht lange im Tierheim. Sie lernte zwei Freundinnen kennen, sicherte sich einen Platz im Fernsehen – da bin ich ja schon ein bisschen neidisch – und schwupps, waren ihre Menschen gefunden und sie durfte mit ihren Freundinnen ausziehen. Einohrhase ist mein großes Vorbild und ich will genauso ein Kämpfer sein wie sie und möglichst bald mein neues Zuhause finden, aber ich hab so das Gefühl, dass es vielleicht bald schon so weit sein wird. Wenn sich da was ergibt, lasse ich es euch wissen.

Also bis dann, eurer Kurzohr-Klopfer

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
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