Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 23.01.26

verfasst am 23. Januar 2026

Heute Info und Rückmeldung:

Appell zur Kastration und Kennzeichnung von Katzen

Am Montag wurde ein grau getigerter, unkastrierter Kater von einem Auto in Speicher erfasst und tödlich verletzt. Der Kater war im Liebesrausch einer Katze gefolgt und lief dabei auf die Straße. (Wir veröffentlichen das Foto nicht.)

Leider hat der Kater keine Kennzeichnung, sodass seine Halter nicht ermittelt werden konnten. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen – der Unfall tut ihm sehr leid.

Dieser traurige Vorfall ist Anlass für einen dringenden Appell:
Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren und kennzeichnen (Chip und/oder Tätowierung). Kastration reduziert das Weglaufen, Streunen und riskantes Verhalten erheblich und kann Leben retten. Eine Kennzeichnung hilft zudem, Tiere im Notfall schnell ihren Besitzern zuzuordnen.

Vielen Dank für Ihre Verantwortung zum Schutz Ihrer Tiere

Liebes Team vom Eifeltierheim Altrich,

es ist nun bereits 2 Wochen her, seit ich Juno adoptieren durfte. Ich bin sehr glücklich mit ihr und sie wohl auch.

Bereits an ihrem ersten Tag hat sie ihren ganzen Charme gezeigt und all ihr Können eingestezt um die ersten Streicheleinheiten zu bekommen.

Freitag Morgen ging es zum Impfen zum Tierazt, wo sie nebenbei auch eine Ohrmilben Behandlung bekam, dass fand sie sehr blöd.

Ich habe noch niemals ein Tier kennen gelernt welches ein solch liebes und freundliches Wesen hat sie ist ein echter Schatz, wenn es nach ihr ginge könnte sie sich den ganzen Tag streicheln lassen. Ich nenne sie liebevoll meine kleine Seerobbe, da sie immer “öh öh” Geräusche von sich gibt.  So langsam wird sie allerdings unruhig und möchte raus. Was ich bald in Angriff nehmen werde.

Nochmals vielen Dank für die Vermittlung dieser süßen Maus.

Anbei sende ich Ihnen ein paar Bilder von ihr und auch von Mio welcher bei meiner Mutter ein ruhiges Leben führen darf mit.

Mit freundlichen Grüßen

C. A.

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Tagebuch 22.01.26

verfasst am 22. Januar 2026

Heute küren wir ausnahmsweise mal keine Katze der Woche, sondern weisen auf ein wichtiges Thema hin:

Warum Impfungen für Katzen so wichtig sind

In den letzten Jahren beobachten wir eine besorgniserregende Entwicklung: Infektionskrankheiten bei Katzen nehmen deutlich zu. Allein im vergangenen Jahr hatten wir drei voneinander unabhängige Seuchenfälle im Tierheim – und leider zeigt sich, dass diese Zahlen von Jahr zu Jahr steigen.

Der wichtigste Schutz dagegen ist und bleibt: Impfen.

Die RCP-Impfung – ein lebenswichtiger Schutz

Die sogenannte RCP-Impfung schützt Katzen vor drei schweren und hochansteckenden Erkrankungen:

  • Rhinotracheitis (Herpesvirus) und Calicivirus (beides Erreger des Katzenschnupfens)
  • Panleukopenie (Katzenseuche)

Vor allem die Katzenseuche ist hochgefährlich und oft tödlich, insbesondere für Kitten und ungeimpfte Tiere. Die Erreger sind extrem widerstandsfähig und können über Kleidung, Schuhe oder Gegenstände übertragen werden – selbst reine Wohnungskatzen sind nicht sicher geschützt, wenn sie ungeimpft sind.

Unsere Seuchenfälle im letzten Jahr zeigen deutlich: Diese Krankheiten sind real, aktuell und keineswegs selten geworden.

Leukose (FeLV) – eine unterschätzte Gefahr

Auch die Feline Leukose (FeLV) tritt wieder vermehrt auf. Aktuell haben wir seit langer Zeit erstmals wieder mehrere Leukose-positive Katzen im Tierheim – drei Tiere gleichzeitig.

Leukose ist eine unheilbare Viruserkrankung, die das Immunsystem massiv schwächt und häufig zu schweren Folgeerkrankungen führt. Eine Infektion bedeutet für die betroffenen Katzen oft ein verkürztes Leben. Dabei gäbe es auch hier eine wirksame Schutzimpfung.

Weniger Impfungen – mehr Infektionen

Wir gehen davon aus, dass immer weniger Katzen geimpft werden, unter anderem aus Kostengründen. Die Folgen sehen wir täglich: mehr Infektionen, mehr Leid, mehr vermeidbare Todesfälle – sowohl bei Privatkatzen als auch im Tierschutz.

Eine Impfung ist im Vergleich zu den Behandlungskosten einer schweren Erkrankung nicht nur günstiger, sondern vor allem ein Akt der Verantwortung gegenüber dem eigenen Tier und allen anderen Katzen.

Unser Appell

Bitte lassen Sie Ihre Katze regelmäßig impfen – auch Wohnungskatzen.
Sie schützen damit nicht nur Ihr eigenes Tier, sondern helfen auch, die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten einzudämmen.

Impfen rettet Leben. Jeden Tag.

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Tagebuch 21.01.26

verfasst am 21. Januar 2026

Heute ein Notfall

Notfall:

Katze Caddy, 18,5 Jahre:

Wenn sie sich eingewöhnt hat, ist sie super schmusig, sitzt gerne auf dem Schoß, sie nuckelt immer noch an einem Ärmel von mir. Aber anfänglich ist sie sehr scheu. Wenn ihr etwas nicht passt, na ja – Katze eben.

Ich bin kurzfristig schwer erkrankt und habe keine Wahl, als sie an liebevolle Menschen abzugeben. bei mir hatte sie Freigang, sie ist unverträglich mit Katzen und Hunden. Kürzlich wurden bei ihr eine Hyperthyreose und Niereninsuffizienz festgestellt. Ich würde  mich freuen, wenn sie bei einem lieben Menschen Heimat findet!

Mail an afrings1@aol.com

oder 004917622174152

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Tagebuch 20.01.26

verfasst am 20. Januar 2026

Die heutigen Mythen drehen sich um das Thema Freigang:

🐾 Mythos 1: „Katzen laufen nicht weit — die bleiben in der Nähe vom Haus.“
Fakt:
Katzen haben teils sehr große Streifgebiete.

Je nach Charakter, Umgebung und Geschlecht:
• legen Katzen mehrere hundert Meter bis mehrere Kilometer zurück
• überschreiten Grundstücksgrenzen problemlos
• folgen Gerüchen, Geräuschen und Beutetieren
• lassen sich nicht „auf ein Gebiet festlegen“

👉 Eine Katze entscheidet selbst, wohin sie geht — nicht der Gartenzaun.

🚪 Mythos 2: „Wenn vorne eine Straße ist, kann man die Katze ja hinten rauslassen — dann kommt sie nicht zur Straße.“
Fakt:
Katzen laufen nicht nach menschlicher Logik, sondern nach Reizen.

Sie:
• umrunden Häuser
• folgen Geruchsspuren und Wegen
• orientieren sich an bekannten Pfaden
• gelangen so früher oder später doch zur Straße

👉 Der „sichere Hinterausgang“ schützt nicht vor Verkehr.

⏳ Mythos 3: „Eine neue Katze braucht nur eine Woche drinnen bleiben, dann kann sie raus.“
Fakt:
Eine Woche reicht nicht, damit eine Katze ihr neues Zuhause als sicheren Rückzugsort verankert.

Katzen brauchen Zeit, um:
• Bindung zum Zuhause aufzubauen
• sichere Fluchtorte zu kennen
• Gerüche und Geräusche einzuordnen
• Stress abzubauen

👉 Zu früher Freigang führt häufig dazu, dass Katzen:
• weglaufen oder sich verlaufen
• sich nicht mehr zurücktrauen
• panisch reagieren
• in fremden Revieren landen

Empfohlen sind mindestens 4–6 Wochen, je nach Katze auch deutlich länger.

🐱 Fazit:
Freigang ist kein „Tür auf und fertig“, sondern braucht:
• passende Umgebung
• realistische Einschätzung der Katze
• Geduld und Vorbereitung

👉 Sicherheit geht vor Freiheit.

Futterküche für Piepmätze

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Tagebuch 19.01.26

verfasst am 19. Januar 2026

Heute klären wir nochmal ein paar Mythen auf, diesmal zum Thema Jungkatzen und Einzelhaltung:

🍼 Mythos 1: „Ein Katzenbaby kann man problemlos allein in der Wohnung halten“

Fakt:

Ein einzelnes Katzenbaby in Wohnungshaltung ist keine gute Idee.

Kitten lernen in den ersten Lebensmonaten:

  • Sozialverhalten
  • Grenzen (Beißen, Kratzen)
  • Körpersprache

 

👉 Fehlt der Kontakt zu Artgenossen, kommt es häufig zu:

  • fehlender Sozialkompetenz
  • Frustration
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • späterer Unverträglichkeit mit anderen Katzen

🚪 Mythos 2: „Die kann ja später raus, dann erledigt sich das“

Fakt:

Bis eine Katze alt genug ist, kastriert zu werden und überhaupt Freigang zu bekommen, vergehen Monate – Monate ohne jegliche Sozialisierung mit Artgenossen.

 

👉 Der Schaden ist dann oft bereits entstanden:

  • Unverträglichkeit mit anderen Katzen
  • problematisches Spielverhalten
  • Stress und Überforderung

 

Freigang ersetzt keine frühe Sozialisation.

🐱 Mythos 3: „Zu einer älteren Katze nimmt man am besten eine Jungkatze dazu – wegen Welpenschutz.“

Fakt:

Einen „Welpenschutz“ bei Katzen gibt es nicht — und eine Jungkatze ist nicht automatisch die bessere Wahl.

Viele erwachsene Katzen:
• empfinden Kitten als extrem stressig
• fühlen sich bedrängt durch deren Energie und Distanzlosigkeit
• reagieren genervt, überfordert oder aggressiv
• ziehen sich dauerhaft zurück

👉 Das kann zu massivem Dauerstress auf beiden Seiten führen — vor allem für die ältere Katze.

 

Gerade passend ausgewählte erwachsene Katzen lassen sich oft deutlich harmonischer vergesellschaften als eine erwachsene Katze mit einem Kitten.

Erwachsene Katzen:
• haben ein gefestigtes Sozialverhalten
• können Grenzen klarer kommunizieren
• sind in Energielevel und Spielverhalten oft ähnlicher
• respektieren Rückzugssignale eher

👉 Eine gut gewählte erwachsene Partnerkatze ist häufig die deutlich stressärmere Lösung.

 

🐾 Was wirklich entscheidend ist:
Nicht nur das Alter ist ausschlaggebend — sondern vor allem der Charakter.

Dabei wird oft unterschätzt:
Auch wenn eine ältere Katze noch sehr verspielt ist, hat sie meist ein völlig anderes Spielverhalten als ein Kitten. Jungkatzen sind oft distanzlos, körperlich grob und dauerhaft aktiv — das kann selbst für spielfreudige erwachsene Katzen schnell zu viel werden.

Entscheidend sind deshalb:
• Temperament
• Spielstil (ruhig, wild, körperlich, sozial)
• Kommunikationsform
• Stress- und Rückzugsbedürfnis

👉 Deshalb entscheiden wir immer im Einzelfall.

💡 Tipp: Man kann auch zwei Jungkatzen zu einer älteren Katze vermitteln.
Die Kleinen haben sich gegenseitig als Spielpartner, und die ältere Katze kann mitspielen, wenn sie möchte, sich aber auch zurückziehen. So entsteht ein harmonisches Zusammenleben ohne Überforderung.

👉 Fazit: Katzen sind keine Einzelgänger, aber es muss passen. Viele von ihnen bauen enge und stabile Bindungen zu Artgenossen auf, wenn die Zusammenführung und das Umfeld stimmen. Schwierigkeiten entstehen meist durch eine unpassende Vergesellschaftung – nicht durch das Zusammenleben an sich. Einsamkeit bleibt bei Katzen leider oft lange unbemerkt.

Natürlich gibt es bei uns im Tierheim auch Katzen, die früher allein gehalten wurden und deshalb unverträglich sind oder sich trotz Sozialisierung bewusst für ein Leben allein entschieden haben. Wir zwingen niemanden, zwei Katzen aufzunehmen – aber es sollte immer die richtige Entscheidung für das jeweilige Tier sein. Katzen, die gerne mit einem Partnertier leben möchten, sollen diese Möglichkeit auch bekommen. Deshalb schauen wir immer individuell und entscheiden im Einzelfall zum Wohl der Katze.

 

👶 Mythos 4: „Wenn ein Baby kommt, sollte man sich eine Babykatze dazu holen – dann wachsen sie zusammen auf.“

Fakt:
Katzen brauchen Zeit, Rückzug und Kontrolle — Babys sind laut, unberechenbar und invasiv.

Zusätzlich steckt eine junge Katze noch mitten in ihrer Sozialisierungsphase. Erfahrungen in dieser Zeit prägen sie oft lebenslang.

Für eine junge Katze bedeutet ein Baby häufig:
• Lärm und plötzliche Geräusche
• hektische, unkoordinierte Bewegungen
• unbeabsichtigtes Ziehen, Greifen oder Drücken
• Berührungen, die für die Katze unangenehm oder schmerzhaft sind

👉 Eine einzige schlechte oder erschreckende Erfahrung kann ausreichen, um:
• Angst vor Kindern zu entwickeln
• Berührung generell negativ zu verknüpfen
• dauerhaft unsicher oder defensiv-aggressiv zu reagieren

 

🐾 Was sinnvoller ist:
Wenn ein Baby ins Haus kommt:
• sollte die Katze bereits stabil im Zuhause angekommen sein
• ihr Alltag sollte möglichst konstant bleiben
• Rückzugsorte müssen gesichert und für das Kind unerreichbar sein
• jede Interaktion muss ruhig, begleitet und kontrolliert stattfinden

👉 Fazit: Eine bereits erwachsene, gelassene Katze ist meist die deutlich bessere Wahl als ein Kitten.

Hinweis zu den Spendenbescheinigungen 2025

Aus gegebenem Anlass möchten wir informieren, dass uns aktuell mehrere Anfragen zum Verbleib der Spendenbescheinigungen für das Jahr 2025 erreichen.

Zu Jahresbeginn fallen erfahrungsgemäß viele organisatorische Aufgaben an, die nicht immer sofort erledigt werden können. Wir sind jedoch bereits dabei, die Spendenbescheinigungen für 2025 auszustellen und für den Versand vorzubereiten.

Der Versand ist bis Ende Januar geplant. Sobald alle Spendenbescheinigungen versendet wurden, werden wir darüber noch einmal im Tagebuch informieren.

Sollten Sie bis Mitte Februar noch keine Spendenbescheinigung erhalten haben, kann es sein, dass uns Ihre aktuelle Adresse nicht vorlag. In diesem Fall bitten wir Sie, sich gerne noch einmal bei uns zu melden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Katze Lara wird vermisst

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Tagebuch 16.01.26

verfasst am 16. Januar 2026

Heute klären wir ein paar Mythen zum Thema Kastration auf:

🐱 Mythos 1: „Kater werden kastriert, Katzen sterilisiert“

Fakt:

Sowohl Kater als auch Katzen werden kastriert.

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen entfernt (Hoden bzw. Eierstöcke). Eine reine Sterilisation – also nur das Durchtrennen der Eileiter – wird in der Katzenmedizin praktisch nicht mehr durchgeführt, da sie keinen Schutz vor Rolligkeit, hormonbedingtem Stress oder Erkrankungen bietet.

 

👉 Der Begriff „sterilisieren“ wird umgangssprachlich genutzt, ist fachlich jedoch meist falsch.

🐱 Mythos 2: „Wohnungskatzen müssen nicht kastriert werden“

Fakt:

Auch reine Wohnungskatzen sollten kastriert werden, da eine Kastration auch vor schweren, hormonellbedingten Krankheiten schützen kann. Eine Sterilisation schützt nicht vor diesen Erkrankungen, da die Hormonproduktion nicht gestoppt wird.

 

👉Kastration schützt vor Gebärmutterentzündungen, Gesäuge- und Hodentumoren, welche alle tödlich enden können, wenn sie zu spät erkannt werden.

🐱 Mythos 3: „Eine Katze sollte vor der Kastration einmal Junge bekommen“

Fakt:

Dafür gibt es keinerlei medizinischen oder psychologischen Nutzen. Im Gegenteil: Jede Rolligkeit und jede Trächtigkeit erhöht das Risiko für spätere Erkrankungen, insbesondere Gesäugetumoren.

👉Katzen haben keinen emotionalen Wunsch nach Nachwuchs – dieser Mythos schadet mehr, als er nützt.

👉 Fazit: Jede Katze, egal ob Freigänger oder Wohnungskatze, sollte kastriert werden. Die Kastration dient nicht nur der Vermeidung von ungewolltem Nachwuchs, sondern vor allem der Gesundheit, dem Wohlbefinden und der Sicherheit der Tiere.

Kater sollten ab etwa 5 Monaten, Katzen ab etwa 6 Monaten kastriert werden.

Vor der Kastration dürfen Katzen keinen Freigang bekommen. Schon die erste Rolligkeit kann früh einsetzen und oft reicht ein einziger unbeaufsichtigter Moment und die Katze ist auf der Suche nach einem Kater und schnell über alle Berge. Aber auch frühreife Kater können auf die Suche nach Mädels gehen. Dabei können sie sich natürlich auch nochmal einige Krankheiten einfangen, wie zum Beispiel FIV. Aber auch die Straße kann ihnen in diesem Moment schnell zum Verhängnis werden, da sie auf der Suche nach potenziellen Partnern deutlich weitere Strecken zurücklegen als sonst und dabei ihr gewohntes Revier überschreiten.

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Tagebuch 15.01.26

verfasst am 15. Januar 2026

Als zweite Katze der Woche im Jahr 2026 wählten wir wieder einen FIV-positiven Kater aus.

Ja, kleiner schwarzer Bär, jetzt ist Deine Vorstellungszeit gekommen.

Hallo Tagebuch,

 

das ist ja toll, dass ich nun im Rampenlicht stehe – aber ich fürchte mich auch ein bisschen.

Sie alle wissen ja bereits, wir FIVies haben es immer schwerer in der Vermittlung, aber das heißt ja nicht, dass wir nicht tolle Charaktere wären. Hoffen dürfen wir FIVies doch alle auf einen lieben Menschen an unserer Seite, der sich nicht vor unserem Katzen-Aids fürchtet. Denn das ist für Menschen absolut kein Problem.

 

Aber zu meiner Geschichte: gefunden wurde ich letztes Jahr im Januar in Burgen und niemand hat mich vermisst. Ich bin irgendwas um die 7 Jahre alt, also im besten Kater-Alter, da zählt man nicht so genau. Gelegentlich habe ich Schnupfen, der ein kleines bisschen chronisch sein könnte, aber die Tierpflegis hier sagen, diese Symptome werden vermutlich besser, wenn ich nicht mehr im Tierheim bin. Das wäre toll, denn mir geht das Geschnüpfel auf die Nerven.

Ich bin ein ruhiger Typ, noch ein bisschen ängstlich, traue mich aber schon viel mehr als in den letzten Monaten. Mich interessiert das Außengehege hier eigentlich nicht, ich habe einfach zu lange auf der Straße gelebt. Eine warme Wohnung, ein unaufdringlicher Mensch und einen Katzenkumpel – das wünsche ich mir bis zu meinem Jahrestag Ende Januar, an dem ich bereits ein Jahr im Eifeltierheim lebe.

Wenn ein Interessent kommt und ich ganz doll darum bitte, darf vielleicht auch mein Angsthasen-Kumpan Neelix mit ausziehen? Der kriegt jedoch manchmal Panik. Mal schauen, was uns das neue Jahr so bringen wird.

 

Bärige Grüße sendet Euer kleiner Schwarzbär.

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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