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Tagebuch 20.03.26

verfasst am 20. März 2026

Pflegestellen für Kaninchen mit Zahnproblemen gesucht

Immer wieder kommen Kaninchen zu uns, die leider nicht ganz gesund sind. Besonders Zahnprobleme sind bei Kaninchen keine Seltenheit. Fehlstellungen der Zähne führen dazu, dass diese regelmäßig gekürzt oder korrigiert werden müssen – oft ein Leben lang. Das bedeutet für die Tiere häufige Tierarztbesuche und für Halter Zeit, Erfahrung und Geduld.

Leider finden solche Kaninchen nur sehr selten ein dauerhaftes Zuhause.

Deshalb suchen wir Menschen mit Kaninchenerfahrung, die bereit wären, auch schwierigere Kaninchen mit Zahnproblemen aufzunehmen – sei es als Dauerplatz oder als Pflegestelle. Viele dieser Tiere sind ansonsten ganz normale, liebe Kaninchen, die einfach nur etwas mehr Betreuung benötigen.

Wenn Sie Erfahrung mit Kaninchen haben, vielleicht bereits ein passendes Partnertier besitzen oder generell offen dafür sind, einem solchen Tier eine Chance zu geben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir besprechen dann gemeinsam, welches Tier zu Ihrer Situation passen könnte.

Gerade diese Kaninchen haben es besonders schwer – dabei wünschen sie sich nichts anderes als ein ruhiges Zuhause und Menschen, die sich nicht von ein paar krummen Zähnen abschrecken lassen.

PFLEGESTELLEN dringend GESUCHT!

Liebe Tierfreunde,

der Förderverein Eifeltierheim sucht aufgrund der enormen Katzenschwemme, die uns im Frühjahr wieder erwartet, regionalweit dringend Pflegestellen. Wir können nur so viele Notfälle aufnehmen, wie Pflegeplätze zur Verfügung stehen. Wir suchen fürsorgliche, verantwortungsvolle Menschen, die vorwiegend Katzenkindern oder tragenden sowie bereits geworfenen Mutterkatzen vorübergehend Kost und Logis gewähren. Diese Mütter brauchen einen sicheren Platz, um ihre Jungen zu gebären und aufzuziehen. Nur durch Sozialisierung und Prägung durch Menschen können die Kitten in ein gutes Zuhause vermittelt werden.

Die Notfall-Kätzchen sind mitunter noch scheu oder manchmal auch richtige Wildfänge; da ist die Pflegemama gefordert, aus diesen Kratzbürstchen zahme Wesen zu machen, damit sie in ein freundliches Zuhause vermittelt werden können. Die Pflegezeit umfasst oft einen längeren Aufenthalt auf den PS. Doch der Erfolg lohnt den Einsatz! Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn das Eis schließlich bricht, das zunächst scheue Kätzchen Ihnen Vertrauen schenkt und sich schnurrend auf Ihrem Schoß zusammenrollt.

“Pflegestelle” bedeutet nicht medizinische Versorgung von kranken Katzen oder eine 24-Stundenbetreuung. Diese Extremfälle, besonders Aufzucht von Flaschenkindern, übernehmen unsere erfahrenen Katzenmütter.
Eine Pflegestelle ist im Grunde nichts anderes als ein Zuhause auf Zeit. Dieses Bewusstsein ist Voraussetzung für die Pflegebereitschaft. Das Loslassen der Pfleglinge, wenn sie vermittlungsreif sind, ist manchmal schwer, aber wenn sie ein gutes Zuhause bekommen, fällt der Abschied leichter.
Als Pflegestelle baut man Vertrauen auf und sozialisiert den kleinen Schützling für eine Lebensgemeinschaft mit dem Menschen.
Durch Ihre Beobachtungen helfen Sie uns, das Wesen der Katze kennenzulernen und so ein passendes Zuhause für sie zu finden. Nicht nur erfahrene Katzenbesitzer sind als Pflegestelle geeignet; Jeder, der im Tierschutz mithelfen will, kann sich auf diese Weise einbringen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Ein separates Zimmer für die neue Katze, wo Sie Sich mit ihr anfreunden können, wäre der Idealfall.
Viel Zeit, sich mit dem kleinen Pflegling zu beschäftigen.

Wie lange bleibt die Katze in der Pflegestelle?
Bis zur Vermittlung bleibt der Schützling in der Pflegefamilie; je nach Anfrage und Vermittlungsreife kann die Verweildauer kurz oder auch einige Wochen dauern.

Welche Kosten entstehen einer Pflegestelle?
KEINE, da wir alle anfallenden Kosten für Futter, Katzenstreu und tierärztliche Versorgung und Medikamente übernehmen. Auch eine Erstausstattung bestehend aus Katzentoilette, Näpfen, Spielzeug, Bettchen und Kratzbaum stellen wir zur Verfügung.

Interessenten bitte melden! Wir weisen euch in eure neue, schöne Aufgabe, ein oder mehrere Samtpfötchen in Obhut zu nehmen, gerne ein.
Wenn ihr selbst Erfahrung mit Katzen habt oder jemanden kennt mit viel Feingefühl und Engagement, teilt gerne diesen Post und meldet euch unter u.a. Kontakt. Wir sind für jede Hilfe dankbar.

Euer Förderverein

Kontakt: info@foerderverein-eifeltierheim.de

Wir danken dem Futterhaus Wittlich, welches wieder eine tolle Spendenaktion für uns veranstaltet hat.

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Tagebuch 19.03.26

verfasst am 19. März 2026

Wir zählen gerne mal unsere vielen Felixe durch. Im Moment haben wir die Nummer 39 der Felix-Benennungen im Haus, aber wir sehen ihn selten.

Vielleicht möchten Sie gerne näher hinschauen bei unserem heutigen Felix der Woche.

Einen schönen Tag wünsche ich heute von unter meiner Kratzbaum-Versteckdecke heraus.

Ich bin der knapp 11-jährige Felix und sehne mich nach einem freundlichen, ruhigen Menschen, der mich zu sich nehmen würde.

 

Kurz vor Weihnachten hat sich mein Leben drastisch verändert. Mein bisheriger Lieblingsmensch wurde schwer krank und daher kam ich mit meiner Mitbewohnerin Bella hierher. Wir beide hatten uns nicht viel zu sagen, denn ich konnte mit dem jungen Ding nichts anfangen. Bella hat bereits sehr zügig ein schönes Zuhause gefunden. Ich sitze noch in Zimmer 3 herum und komme mit anderen Katzen klar, aber ohne Mitbewohner auszuziehen ginge auch.

Ich möchte Freigang und bloß keine Schmusereien. Ich bin zurückhaltend und schon recht ängstlich.

 

Die Situation im Tierheim ist nichts mehr für einen Kater meines Alters. Das stresst alles nur und darum durfte ich mich heute hier vorstellen. Ich bin gesund und bringe diesbezüglich keine Baustellen mit.

Wer bietet mir noch eine angemessen gemütlich-ruhige Rentnerstelle an?

 

Euer Felix 39

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Tagebuch 18.03.26

verfasst am 18. März 2026

Heute kein Eintrag

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Tagebuch 17.03.26

verfasst am 17. März 2026

Unsere Neuzugänge

Kelly ist ein Abgabetier, weil ihre Besitzer ins Pflegeheim mussten. Sie ist bereits 8-10 Jahre alt und Freigang gewöhnt.

Lovis ist ein Streuner aus Laufeld, welcher bereits einige Zeit dort unterwegs ist und markiert. Morgen hat er einen Kastrationstermin.

Nachtrag zu Olaf

Olaf war gestern bei der Eingangsuntersuchung. Der Kater wurde negativ getestet und braucht eine Zahnsanierung, welche für Freitag geplant ist. Sonst war alles in Ordnung.

Hallo liebes Tierheim,

 

ich bin im Oktober 2025 an die Mosel gezogen. Die erste Zeit durfte ich ja leider nicht nach draußen. Aber das war schon in Ordnung, da ich anfangs auch Angst hatte vor die Tür zu gehen. Auch die ersten Begegnungen mit Nachbars Kater verliefen nicht sehr erfreulich. Aber mittlerweile weiß er, wer der Herr des Gartens ist.

Nachdem ich meine anfänglichen Hemmungen überwunden habe und das Wetter auch immer frühlingshafter wird, unternehme ich nun auch längere Streifzüge durch mein neues Revier.

Mit meinen Dosenöffnern komme ich mittlerweile auch gut zurecht. Anfangs war ich noch sehr vorsichtig, aber mittlerweile komme ich auch mal gerne kuscheln.

Allen, die mich noch kennen, und allen Neuzugängen wünsche ich alles Gute und hoffe, dass Ihr auch bald ein liebevolles neues Zuhause finden werdet.

Hier noch ein paar Fotos von mir.

 

Liebe Grüße Sinus

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Tagebuch 16.03.26

verfasst am 16. März 2026

Unsere Vermittlungen

Gestern durfte uns Blanca verlassen. Die junge Dame lebt nun als Zweitkatze bei einem Paar in Niedersohren.

Heute Nachmittag dürfen endlich Brown und Sugar ausziehen. Sugar hatte eine entzündete Wunde, welche wir noch fertig behandelt haben. Die beiden Brüder ziehen dann als Wohnungskatze zu einer Familie nach Kinheim.

Unser Neuzugang

Sox wurde am Samstag aus Überforderung bei uns abgegeben, weil er eine Autoimmunerkrankung hat. Der Wohnungskater ist ca. 6 Jahre alt und bereits kastriert. Er geht voraussichtlich morgen zu unserem Tierarzt.

Nachtrag zu Pepper und Chili

Die Blutwerte der beiden Schwestern sind da. Leider hat Pepper eine leichte Schilddrüsenüberfunktion und sie muss noch zum Herzultraschall. Chilis Werte waren in Ordnung.

Katze vermisst                      

Kater Floki wird seit Anfang letzter Woche vermisst. Wer hat ihn gesehen?

Hospizplätze gesucht

 

Im Tierheim begegnen uns immer wieder Katzen, für die wir kein „normales“ Zuhause mehr suchen können. Manche von ihnen sind sehr alt, andere schwer krank – und einige haben nur noch eine begrenzte Zeit vor sich. Was sie in dieser Zeit am meisten brauchen, ist kein Tierheimzimmer, sondern Ruhe, Geborgenheit und einen Menschen, der für sie da ist.

Deshalb suchen wir immer wieder Hospizplätze für Katzen.

Ein Hospizplatz bedeutet: Einer Katze, die nicht mehr gesund wird oder bereits sehr alt ist, noch eine schöne Zeit in einem liebevollen Zuhause zu schenken – sei es für Monate oder manchmal leider auch nur für Wochen. Für viele dieser Tiere ist es das erste Mal, dass sie wirklich zur Ruhe kommen dürfen, auf einem Sofa liegen, gestreichelt werden und einfach dazugehören.

Uns ist bewusst, dass das emotional nicht leicht ist. Wer einem Tier einen Hospizplatz schenkt, weiß, dass der Abschied irgendwann kommt. Gleichzeitig ist es aber auch eines der größten Geschenke, das man einem Tier machen kann: nicht alleine zu gehen.

Wenn Sie sich grundsätzlich vorstellen können, einer solchen Katze ein Zuhause auf Zeit zu geben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir führen eine kleine Liste von Menschen, die bereit wären, im passenden Moment zu helfen. Natürlich besprechen wir immer individuell, was das Tier braucht und welche Unterstützung wir leisten können.

Vielleicht möchten auch Sie einmal einem Tier diesen letzten, wichtigen Abschnitt seines Lebens besonders machen.

Hallo zusammen,

ich habe gesehen, dass ihr versucht habt mich anzurufen. Ich hatte euch kurz vor Weihnachten auf Instagram eine Nachricht geschrieben und über Ed berichtet. Leider habe ich dort keine Antwort bekomme. Ed hat sich sehr gut eingelebt und verträgt sich auch gut mit unserer anderen Katze aus Zypern.

Liebe Grüße
H. S.

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Tagebuch 15.03.26

verfasst am 15. März 2026

Bitte unterstützen Sie uns bei der Petition!

 

Die Petition zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wurde verlängert. Bitte helfen Sie mit, die Petition zu unterschreiben.

https://www.openpetition.de/petition/online/freigaengerkatzen-kastrationspflicht-in-der-vg-daun

 

Geboren, um qualvoll zu sterben – so beginnt für uns Tierschützer jedes Jahr aufs Neue das Frühjahr.

Und das nur, weil es noch immer keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen gibt. Stattdessen muss jede Verbandsgemeinde und jede Stadt einzeln darüber beraten und entscheiden.

In der Verbandsgemeinde Gerolstein hat sich gezeigt: Es funktioniert. Warum ziehen die anderen Kommunen nicht nach?

Wir brauchen die Katzenschutzverordnung JETZT!

Kein Bürger in Rheinland-Pfalz muss die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen in seiner Nachbarschaft dulden – und auch nicht das daraus jedes Jahr resultierende Leid der Tiere vor seinen Augen ertragen.

Die Kommunen müssen handeln. Jetzt!

Es ist nicht hinnehmbar, dass Bürgern und Tieren dieses Problem weiterhin zugemutet wird, obwohl der Tierschutz seit Jahrzehnten darauf aufmerksam macht.

 

Zur Erinnerung noch einmal der Brandbrief:

 

Brandbrief der 10 unterzeichnenden Tierschutzvereine und Tierheime

Katzenelend explodiert – Politik schaut vielerorts weg. Katzenschutzverordnung

JETZT!

Wir, zehn Tierschutzvereine und Tierheime aus Baden-Württemberg und Bayern, schlagen

Alarm – lauter als je zuvor.

Unsere Tierheime und Pflegestellen platzen aus allen Nähten, unsere Konten sind leer,

unsere Helferinnen und Helfer am Rand der Erschöpfung. Wir arbeiten seit Jahren am Limit –

und trotzdem kommen jedes Jahr mehr Katzen: krank, verletzt, verhungert.

Vielerorts werden unsere Warnungen von Politik und Ordnungsämtern ignoriert, verharmlost

oder als „nicht belegt“ abgetan. Doch wer nur einen Tag in einem Tierheim verbringt, weiß:

Die Belege schreien aus jeder Katzenunterkunft.

Politisches Versagen auf allen Ebenen

2023 veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief – mit klarer Forderung:

bundesweite Kastrationspflicht für Freigänger und eine bundesweite Kennzeichnungs- und

Registrierungspflicht für alle Katzen. Das neue Tierschutzgesetz war vorbereitet. Die

Bundesregierung hätte nur noch handeln müssen. Stattdessen: Entscheidung vertagt,

Neuwahlen abgewartet – und das Thema in der Schublade versenkt. Schlüssel weggeworfen.

Die Verantwortung wird seit Jahren von oben nach unten vor sich hergeschoben.

Doch Regelungen sind notwendig: sei es auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene.

Fundtierversorgung und -aufnahme ist politische Pflichtaufgabe! Vielerorts geht diese

Aufgabe über so genannte Fundtierverträge an uns über.

Mit diesem Ergebnis: Unverständnis, zu viele Tiere, Kleinbeträge aus den Fundtierverträgen (oder

teils nur als Zuschuss), die nicht einmal die jährlichen Tierarztkosten decken. Futter?

Medikamente? Betriebskosten? Personal? – Fehlanzeige! Unterstützer, Mitglieder und Spender

werden es schon richten. Doch das ist nicht der Sinn der Sache.

Die nackte Realität in unseren Tierheimen

Jedes Jahr: hunderte, teils tausende Katzen pro Einzugsgebiet. Zustand der Tiere:

abgemagert, voller Parasiten, verletzt, teils infiziert mit tödlichen Krankheiten.

Eine einzige unkastrierte Katze kann mit ihren Nachkommen in zehn Jahren über 80.000

Tiere hervorbringen. Wir nehmen auf, pflegen gesund – und währenddessen werden draußen

doppelt so viele neue Katzen geboren. Das ist ein Kampf, den wir ohne Hilfe der

Entscheidungsträger nicht mehr gewinnen können.

Die moralische Erpressung

Doch Politik und Ordnungsämter wissen: Wir werden nicht streiken. Wir lassen keine Tiere

leiden – selbst wenn es uns in den Ruin treibt.

Dieses System lebt davon, dass Ehrenamtliche und Tierpfleger sich aufopfern, während

Tierschutz als „freiwillige Leistung“ behandelt wird. Dabei ist Tierschutz Staatsziel – Artikel

20a Grundgesetz – und damit Pflicht! Vor allem lokal. Dort, wo das Leid entsteht.

Brandbrief Katzenschutzverordnung 16. Aug. 2025

Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch

Eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht:

  • stoppt langfristig das Leid tausender Straßenkatzen
  • entlastet Tierheime und Tierschutzvereine
  • spart Kommunen und Steuerzahlern auf Dauer Kosten
  • funktioniert nachweislich: In Frankenberg (Hessen) sank bspw. die Zahl der

Fundkatzen im Tierheim nach Einführung der Kastrationspflicht um rund 25 %.

Unser unmissverständlicher Appell

Wir fordern die sofortige (bundesweite) Einführung einer verbindlichen Katzenschutz-

verordnung in allen Städten und Gemeinden. Nicht in fünf Jahren, nicht nach weiteren

„Prüfungen“ – JETZT.

Jeder Monat Untätigkeit bedeutet tausende neue Katzenwelpen, welche Tierheime und

Pflegestellen fluten, teils auch draußen elendig verenden.

An Politik und Behörden: Sie tragen die Verantwortung. Sie wissen, was zu tun ist. Also tun

Sie es. – JETZT.

Unterzeichnende Vereine:

__________________________________

Tierschutzverein Bad Mergentheim und Umgebung e.V. (Initiator)

__________________________________

Tierschutzverein Tauberbischofsheim und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Kitzingen Stadt und Landkreis e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Rothenburg o. d. T. und Umgebung e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Buchen u. U. e.V.

_________________________________

Tierschutzverein Ansbach u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Heilbronn u. U. e.V.

__________________________________

Tierschutzverein Hohenlohe e.V.

__________________________________

Katzenhilfe in und um Würzburg – Mainfränkischer Tierschutz e.V.

Offener Brief – Tierschutz darf kein Randthema bleiben

Sehr geehrte Damen und Herren der Politik,

was uns als Tierschutzorganisation zunehmend irritiert und enttäuscht, ist nicht allein der Mangel an finanzieller Unterstützung – sondern vor allem das fehlende sichtbare, authentische Interesse am Regionalen Tierschutz auf politischer Ebene.

Immer wieder stellen wir fest, dass in politischen Reden – Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu Recht benannt werden, der Tierschutz jedoch unerwähnt bleibt. Dabei ist er ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft.

Wir wünschen uns keine weiteren Lippenbekenntnisse, sondern spürbare Veränderungen.

Tierschutz wird regelmäßig übersehen – auch bei Sondervermögen oder anderen finanziellen Förderinstrumenten. Gleichzeitig sind Tierheime längst zu sozialen Auffangnetzen geworden: Was geschieht mit den vielen Menschen, die durch Trennung, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Todesfälle in Not geraten und ihr Haustier abgeben müssen? Tierschutz ist nicht nur Tierwohl – er ist gelebte Sozialverantwortung.

Die Realität unserer täglichen Arbeit zeigt:

Für den Betrieb unseres Eifeltierheims erhielten wir im Jahr 2025 einen Zuschuss von Ministerium über 3.500 Euro sowie 2.560 Euro für Kastrationen.

Der Förderverein Eifeltierheim, der sich überwiegend um Streunerkatzen, deren Kastration, Kennzeichnung und medizinische Versorgung kümmert sowie private Pflegestellen betreut, in denen Katzenkinder gezähmt, gesund gepflegt und vermittelt werden.

Wir fordern daher:

  • ein echtes politisches Bekenntnis zum Tierschutz,
  • eine verlässliche und gesetzlich geregelte Finanzierung der Unterbringung und Versorgung von Fundtieren,
  • Lohnkostenzuschüsse für Tierheimpersonal,
  • die verbindliche Anerkennung von Fundkatzen durch alle Kommunen,
  • sowie eine strukturelle Förderung, die auch notwendige Investitionsrücklagen berücksichtigt.
  • Eine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht!

Tierschutz darf nicht länger als freiwillige Leistung betrachtet werden, sondern muss als gesellschaftliche Pflichtaufgabe anerkannt und entsprechend unterstützt werden.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Zimmer
Vorsitzende
Förderverein Eifeltierheim e.V. und Eifeltierheim-Altrich e. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tagebuch 13.03.26

verfasst am 13. März 2026

Am Mittwoch hatten wir Besuch vom WDR. FIV-Mädchen Möhrchen und Jungkater Alvin haben das große Los gezogen und dürften sich in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ vorstellen. Die Ausstrahlung erfolgt am 12.04.

Unsere Vermittlungen

Die scheue Mümmel ist gestern wieder zurück auf ihre Futterstelle gegangen. Dort wird sie gut versorgt und kann eventuell von dort aus vermittelt werden, sollte sie doch langsam zutraulicher werden.

Mariah durfte heute Vormittag unser Tierheim verlassen. Die spätere Freigängerin wohnt nun bei einem Paar mit Erstkatze in Neroth.

Unser Neuzugang

Olaf wurde bei uns abgegeben, weil seine Besitzer umziehen mussten und er in seinem neuen Zuhause nicht mehr raus konnte. Da er jedoch einen starken Freiheitsdrang hat, haben sie sich dazu entschieden, ihn wegzugeben. Der kastrierte Kater ist ca. 2017 geboren und Kinder gewöhnt.

Nachtrag zu Pepper und Chili

Die beiden Schwestern waren gestern bei der Eingangsuntersuchung. Beide wurden negativ getestet, wir warten aber noch auf weitere Blutwerte. Chili hat bereits etwas Zahnstein und Pepper ein leichtes Herznebengeräusch.

Leider mussten wir heute Vormittag wieder ein Tierchen gehen lassen. Webster war gerade mal 4 Jahre alt, aber Leukose positiv. Er kränkelte bereits eine ganze Weile, hatte seine auf und abs, aber seit gestern ging es ihm leider immer schlechter, weshalb wir ihn zu einem unserer Tierärzte gebracht haben, bei dem er friedlich eingeschlafen ist. Wir gehen stark davon aus, dass seine Leukose ausgebrochen ist.

Kater vermisst

Wer hat Spidey gesehen? Er wird bereits seit November schmerzlichst vermisst. Auf ihn wurde mittlerweile sogar ein Finderlohn ausgesetzt. Hinweise können gerne direkt an uns gegeben werden.

Kater vermisst:

Hallo,

Unser lieber Schatz Willie ist heute morgen in Sehlem weg gelaufen.
Ich habe ihn den ganzen Tag gesucht.
Vielleicht wird er bei Ihnen abgegeben.
Er ist registriert mit einem Chip auf der linken Seite.
Im Anhang ein Bild von Willie.
Maine coon Kater Creme rot
Vielen Dank für Ihre Hilfe

Katze gesichtet

Diese Katze ist in Brauneberg gesichtet worden und brauch dringend Hilfe, konnte aber bisher nicht gesichert werden. Wer kennt sie / ihn oder kann weitere Angaben zum Aufenthaltsort geben? Bitte ans Tierheim wenden.

Einen schönen guten Tag,

 

Lissy wohnt seit fast 3 Jahren bei uns und benimmt sich wie eine echte Königin.

Wenn ihr etwas nicht passt, wird unverschämt vor der Haustür gekackt ..Irgendwie gewöhnt man sich dran.

Sie ist keine zurückhaltende Katze mehr…im Gegenteil 🙂

Ein paar Foto wollten wir mit euch teilen.

 

Mfg,

L. L.

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Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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