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Tagebucheintrag 17.01.24

verfasst am 17. Januar 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 16.01.24

verfasst am 16. Januar 2024

Keine Vermittlungen

Unsere Neuzugänge
Heute Abend kommen zwei Abgabekatze aus einem Sterbefall.

Diese Fundkatze aus Gentlingen ist gestern über den Förderverein zu uns gekommen.
Zum einen hat er einen Schnupfen, der noch behandelt werden muss, zum anderen soll er so zutraulich sein, dass wir ihn vermitteln können.
Wir haben uns bei seinem Namen auf Gentleman (1) geeinigt, er ist bereits kastriert, negativ auf FIV und Leukose getestet, ist Freigang und Katzen gewöhnt und er ist ca. 2022 geboren.

Nachtrag zu Sascha (5)
Manchmal wäre ich froh, ich würde mich irren, aber leider ist es so, dass Sachsa ist FIV positiv ist.
Sascha wurde kastriert, gekennzeichnet und auf ca. 2016 geschätzt. Da er unverträglich mit Artgenossen ist, suchen wir für ihn ein Zuhause als Einzel-Wohnungskatze, am besten mit einem katzensicheren Balkon.
Sascha ist eigentlich ein ganz lieber Kerl, ob er Kinder mag, muss man noch ausprobieren.

Nachtrag zu Waska (1) & Zisa (1)
Waska und Zisa wurden negativ getestet, gekennzeichnet und geimpft.
Soweit ist alles in Ordnung und beide können ab sofort zusammen als Wohnungskatze vermittelt werden.
Ich habe heute Morgen noch einmal den Besitzer angerufen, ob das Geburtsjahr von Waska (2006) sicher ist, oder geschätzt wurde. Unser Tierarzt hat ihn auf maximal 11 – 12 Jahre geschätzt. Aber es stimmt, die Leute hatten ihn von klein auf. Waska ist also extrem fit für sein Alter.
Für Zisa haben wir einen Diätplan und ein Jahresabo im örtlichen Fitnessstudio abgeschlossen.

Katze wieder da!
Die vermisste Katze von gestern ist wieder aufgetaucht

Hallo,
er stand gerade vor der Tür und ist etwas abgemagert, aber ansonsten wohlbehalten angekommen.
Mit freundlichen Grüßen, M. G.

Guten Tag Herr Kordel,
ich möchte von Orpheus (2) und Oreo (2) berichten, denen ich am 13.10.23 bei mir ein neues Zuhause gegeben habe.
Da beide vermutlich monatelang auf der Straße lebten und dann ca. einen Monat im Tierheim und man nicht weiß, was ihnen in ihrem jungen Leben draußen schon alles widerfahren war, waren sie sehr ängstlich und versteckten sich erst mal die meiste Zeit hinter der Couch. An streicheln war nicht zu denken, sie beäugten mich misstrauisch und liefen weg, sobald ich in ihre Richtung ging. Ich hielt mich zurück und ließ sie in ihrem eigenen Tempo ankommen.
Jeden Abend spielen wir mit der Katzen-Angel. Es war dann wunderbar zu sehen, wie sich das Woche für Woche änderte und wie toll alles mittlerweile funktioniert. Wenn ich ein paar Stunden weg war, erwarten sie mich an der Tür und wollen erst mal ausgiebig gestreichelt werden. Beide bleiben mittlerweile auf meinem Arm und schmusen. Sie haben ihr neues Zuhause erobert, fühlen sich sichtlich wohl und schnurren um die Wette.
Sie hängen beide sehr aneinander, schmusen, spielen und raufen miteinander. Es ist eine wahre Freude. Seit einer Woche haben sie Freigang. Ich wollte erst sicher gehen, dass beide wirklich hier angekommen sind und auch wieder ins Haus kommen.
Auch das funktioniert bestens, sie lieben es, draußen zu sein. Ich bin sehr froh mit den beiden und genieße es, sie bei mir zu haben.
Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos 🙂
Viele Grüße, G. H.

In eigener Sache
Wir haben angefangen, die Quarantäneräume zu reinigen.
Und da es nicht nur die Räume an sich sind, sondern auch die Boxen und allem Zubehör, ist das nicht an einem Tag gemacht.
Und es muss ja neben den „normalen“ Tierheimbetrieb passieren. Und wenn wir die Räume geschafft haben, ist der Flur dran. Wir glauben, dass wir es bis spätestens Freitag geschafft haben. Dann können wir zwei Quarantäneräume wieder ganz normal in Betrieb nehmen. Das ist auch sehr wichtig, denn wir haben einige Anfragen von Leuten, die Ihre Tiere abgeben möchten oder müssen.

Im Letzten Jahr hatten wir insgesamt 356 Katzen und 59 Kleintiere aufgenommen.
Hätten wir am Jahresende nicht die Seuche im Tierheim gehabt, wären es wohl noch einige Tiere mehr gewesen.
Von den aufgenommen Katzen waren 191 Fundkatzen. Spitzenreiter war eindeutig und mit großem Abstand die VG Wittlich-Land mit 61 Katzen.
Das hat auch damit zu tun, dass wir bereits seit Jahren immer wieder sehr viele Katzen aus Großlittgen haben, weil dort mindestens zwei Landwirte sind, die einfach ihre Katzen nicht kastrieren lassen. Die Katzen sind fast immer schwarz oder schwarz-weiß, scheu und wandern dann in die Umgebung ab.
Wir fordern deshalb bereits seit Jahren die Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, aber die meistens Verbandsgemeinden sträuben sich.
Deshalb habe ich zusätzlich zu der Erhöhung der Kopfpauschale von 25 auf 75 Cent pro Einwohner und Jahr von der VG Wittlich-Land 10.000,- Euro als Nachzahlung für die Versorgung der Fundkatze aus der VG für 2023 verlangt.
Die sind natürlich nicht begeistert, aber sie sind zum großen Teil selbst schuld.
Gäbe es, wie von uns verlangt, seit Jahren diese Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, hätten wir sehr viel weniger Katzen und Kosten und sie müssten die 10.000,- Euro nicht zahlen.
Die Haushaltssitzung ist am nächsten Dienstag, schauen wir mal was passiert.

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Tagebcheintrag 15.01.24

verfasst am 15. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt, ist Zemo von einer Frau aus Ulmen abgeholt worden.
Moesha ist am Samstag als Zweitkatze zu einer Familie nach Mühlheim gegangen

Die Degus wurden nicht abgeholt. Die zukünftige Besitzerin ist erkrankt und konnte den Käfig noch nicht einrichten. Wir haben den Termin um eine Woche verschoben.

 

Unsere Neuzugänge

Sascha (5) ist ein unkastrierter Fundkater aus Salmtal, der am Freitag Abend in die Falle gegangen ist. Er läuft bereits seit 2022 dort an der Fangstelle herum und tyrannisiert die anderen Katzen.
Hier im Tierheim stellte sich aber sehr schnell heraus, dass er sehr zutraulich ist. Deshalb versuchen wir für ihn ein neues Zuhause zu finden, nachdem er kastriert, gekennzeichnet und med. versorgt wurde.
Wir würden uns alle sehr wundern, wenn Sascha`s FIV-Test negativ ausfällt.

Die beiden kastrierten Kater Waska (1) und Zisa (1) sind gestern Abend gebracht worden, weil sie sich nicht mit dem Kleinkind vertragen. Waska (sw) ist ca. 2006 geboren, Zisa ist ca. 2016 geboren, beide sind bis jetzt Wohnungshaltung gewöhnt und keine Leichtgewichte. Zisa wiegt stolze 6,6 Kilo und ist damit viel zu klein, für sein Gewicht.
Sie gehen sehr wahrscheinlich heute zur Eingangsuntersuchung und sollen auf jeden Fall zusammen vermittelt werden. Natürlich nicht in einen Haushalt mit kleinen Kindern.

Benny ist ein weibliches Löwenkopf-Kaninchen. Ihre Partnerin ist verstorben und die Besitzer wollten sie nicht alleine halten, aber auch kein Partnertier mehr dazu nehmen.
Benny ist ca. 3½ Jahre alt und bis jetzt Außenhaltung gewöhnt.

Katze vermisst!
Guten Tag,
seit Freitag vermissen wir unseren Kater, er ist gechippt und tätowiert.
Falls sie ihn gesehen haben, melden Sie sich bitte bei uns.
Mit freundlichen Grüßen, Gallmeister 0152 – 099 69 787

Hallo liebes Team,
Marie hat mein Haus wie mein Herz im Sturm erobert. Nach wenigen Minuten waren alle Dämme gebrochen.
Vielen Dank für Eure tolle Unterstützung, M. F.

 

Spendenaktion: PLATZ schaffen mit HERZ
Der Förderverein e.V. nimmt mit seinem Spendenprojekt “MIAU – Hilfe für unsere Katzennotfä(e)lle” bei PLATZ schaffen mit HERZ von OTTO teil.
Zur Kostendeckung für unsere Schützlinge benötigen wir dringend Spenden. Bitte teilt diese Aktion mit tierlieben Menschen.

Bei PLATZ schaffen mit HERZ von Otto gibt es eine tolle Aktion, mir der ihr uns ganz einfach unterstützen könnt.
„Platz schaffen mit Herz“ ist eine Non-Profit-Initiative, die durch Weiter­­ver­kauf und Weiter­­ver­wertung von Alt­­kleidern soziale Projekte auf der ganzen Welt unter­stützt.
Wir brauchen eure Altkleider, und so geht’s!

  • Klamotten, Bettwäsche, Schuhe, etc. aussortieren
    • in einen Karton packen
    • Paketschein mit eurer E-Mail auf platzschaffenmitherz.de generieren
    • Das Paket kostenlos bei deinem Hermes Paketshop in der Nähe abgeben

Hier der LINK: https://www.platzschaffenmitherz.de
WICHTIG: Um einen Voting-Code zu erhalten, sollte dein Paket 5 – 25 Kg wiegen. Ihr erhaltet den Code per E-Mail und könnt diesen für uns einlösen unter:
https://voting.platzschaffenmitherz.de/voting-organization/2023-2-voting/foerderverein-eifeltierheim-ev/

Wir freuen uns über jede Kleiderspende, dessen Code an uns geht. Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Platz 1 – 5: 1.500 €
Platz 6 – 10: 1.000 €
Platz 11 – 30: 750 €
Platz 31 – 50: 500 €
Platz 51 – 100: 250 €
Das Voting läuft bis zum 13. März 2024 um 12 Uhr.

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Tagebucheintrag 12.01.24

verfasst am 12. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Zur Zeit sieht es bei den Vermittlungen ziemlich gut aus. Fast jeden Tag ziehen ein oder mehrere Tiere aus. Einige Tiere sind bereits reserviert und müssen nur noch fertig behandelt werden, dann können auch sie ausziehen. Das gilt z.B. für Weston und Moesha. Sie kann morgen ausziehen, Westen hoffentlich nächste Woche. Und morgen ziehen die vier Degus in ihr neues Zuhause um.

Gestern Abend sind Gaston und Gundel zusammen von einem Paar aus Zeltingen-Rachtig abgeholt worden und werden später Freigänger.
Heute Vormittag ist Frederick/Findus von seiner Besitzerin abgeholt worden.

Keine Neuzugänge, aber am Sonntag kommen zwei Katzen und ein Kaninchen

Nachtrag zu Zemo
Zum Glück kann Zemo heute wirklich ausziehen und damit verlässt der letzte Seuche-Dauerausscheider unser Tierheim.
Wenn alles wie geplant verläuft, können wir das Quarantäne-Zimmer zum Wochenanfang wieder mit „normalen“ Katzen belegen, was die anderen Quarantäne-Räume sehr entlastet.

Nachtrag zu Mickey
Wir waren mit Mickey heute bei der Augenspezialistin und soweit ist alles gut. Das Auge ist nicht perfekt und er wird bestimmt mit zunehmendem Alter noch etwas schlechter sehen können, aber er braucht keine Augensalbe mehr und seine Nierenwerte haben sich erholt und sind im Normbereich.
Das heißt, Mickey kann aus der Quarantäne und in ein großes Katzenzimmer.
Dort schauen wir ihn uns etwas an und entscheiden dann, wie sein neues Zuhause aussehen soll.

Nachtrag zu Wendelina
Sie wird heute kastriert und kann, wenn alles normal verläuft, Anfang nächster Woche in die Vermittlung.

Hallo liebes Tierheimteam und lieber Herr Kordel,
nachdem unser Person..eh..unsere Menschen uns erzählt haben, dass ihr immer noch an uns denkt, haben wir in den Unmengen von Bildern gekramt und ein paar schöne von uns ausgesucht.
Wir fühlen uns richtig zuhause und wollen die Menschen auch nicht mehr gegen andere eintauschen.
Viele Grüße, Klara (Kera) und Anton (Pinjo)

Hallo liebes Eifeltierheim Altrich
Unsere Hinata ist jetzt schon eine Weile bei uns und wir wollten euch einmal Feedback geben wie es ihr bei uns so geht. Zuerst einmal sind wir überglücklich so eine tolle Katze gefunden zu haben.
Sie hat sich sehr gut eingelebt und macht uns viel Freude. Meistens liegt sie im Wohnzimmer auf dem Stuhl oder kuschelt mit uns auf der Couch. Unsere Katze Yuna musste sich erstmal daran gewöhnen kein Einzelkind mehr zu sein, aber auch dies hatte sich schnell eingespielt.
Die beiden Jagen durch die Wohnung, Putzen sich gegenseitig und streiten sich um den besten Platz. Anschließend schlafen beide dann zusammen vor Erschöpfung ein.
Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Danke nochmal für die Vermittlung und das Vertrauen in uns!
Mit freundlichen Grüßen

Diesen Text soll ich für den Förderverein veröffentlichen.
Diese beiden Hähne suchen dringend einen neuen Regierungsbezirk mit netten Weibern.
FRITZ (Mutter: deutscher Sperber) und FERDINAND (weiß, Mutter: Leghorn) suchen jeweils ein artgerechtes, schlachtfreies Zuhause. Die beiden Kammträger sind Naturbruten und am 28.07.23 geschlüpft. Sie verstehen sich leider nicht und bekämpfen sich vermehrt. Beide Hähne sind geimpft, zuletzt mit Spritze, sodass erst im Herbst d. J. eine weitere Impfung erforderlich wäre. Wer hat noch ein nettes Plätzchen mit einer Hühnerschar für jeden von Ihnen?
FRITZ und FERDINAND werden auf Wunsch ins neue Zuhause gebracht.
Kontakt: Fam. Rieder, 54568 Gerolstein  0151 – 18309842

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Tagebucheintrag 11.01.24

verfasst am 11. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Am Dienstag Nachmittag ist Marie zu einem Mann nach Veldenz vermittelt worden. Dort ist sie Einzelkatze mit späterem Freigang.
Am Mittwoch Vormittag ist Sammy als Zweit-Wohnungskatze zu einer Frau nach Bernkastel gegangen.

Keine Neuzugänge

Nachtrag zu dem Seuche-Dauerausscheider Zemo.
Er scheidet immer noch den Virus aus, aber er zeigt keinerlei Symptome.
Diesen Fall hatten wir bereits mit Gipsy und ihre Tochter Gigi, für die wir einen tollen Platz auf einer Pflegestelle gefunden haben. Eventuell kann Zemo dort hin. Er ist verträglich und vielleicht ein toller Spielkamerad für Gigi.
So hätten wir ein komplettes Quarantänezimmer frei und könnten, nach einer sehr gründlichen Reinigung, die Quarantäneboxen neu belegen. Anfragen dafür, hätten wir bereits genügend.

Der dm-Markt in Bitburg (Filiale Saarstr.) hat im Dezember ebenfalls für uns eine Spendenaktion durchgeführt.
Leider hatten Sie vergessen, ein Foto mit den gesamten Spendentüten zu machen, deshalb nur ein Bild von uns, als die Tüten bei uns im Kofferraum waren.
Vielen Dank an alle Spender und an den Drogerie-Markt dm.
Wir sollen eventuell später sogar noch eine zusätzliche Geldspende bekommen.

Rückmeldung von Hanka & und Hans-Peter
Das ging jetzt schneller als erwartet. 😍🤭🥰

LG A. E.

Liebes Eifeltierheim,
Zwischen den Jahren lassen wir euch ein drittes und letztes Update zu Mickey (6) zukommen.
Seit dem letzten Tagebucheintrag (ca. März diesen Jahres) ist einiges passiert. Zur Erinnerung: Mickey hat im Februar ein Lymphom (eine Art Tumor) diagnostiziert bekommen, im gleichen Atemzug bekam er eine Lebenserwartung von wenigen Tagen, maximal 4 – 6 Wochen zugesprochen. Wir starteten dann die erste Chemotherapie (2 Tabletten alle 2 Wochen unter großem Aufwand – mit Handschuhen, da die Tabletten das hoch dosierte Chemotherapeutikum enthalten haben – wenn Mickey die Tabletten ausgespuckt hat, was regelmäßig vorkam, mussten wir die Stelle reinigen etc.), die wir bis ca. Juni durchgezogen haben. Dann ging es Mickey wieder zunehmend schlechter, weshalb wir die Therapie umstellen mussten. Von nun an sind wir fast jede Woche zum Tierarzt gefahren, wo Mickey erst Blut abgenommen bekommen hat und nach der Kontrolle der Blutwerte zwei verschiedene Chemotherapeutika in die Vene bekommen hat. Auch hier wurde ihm keine allzu lange Lebenserwartung versprochen. Doch Mickey hat uns allen das Gegenteil bewiesen. Bis Anfang Dezember hat er dann noch die Chemo bekommen, danach die Ernüchterung: Die Chemotherapie bringt nichts mehr, der Tumor ist mittlerweile so stark, dass wir Mickey nicht weiter der Belastung der Therapie aussetzen wollten. Seine Lebenserwartung war nun wenige Tage bis maximal 2 Wochen. Doch Mickey war ein richtiger Kämpfer, bis zuletzt. Eine Woche vor Weihnachten hatte er dann zusätzlich noch Probleme mit seiner Harnröhre bekommen, kurz darauf wurde er unsauber. Wir merkten, dass es Ihm nicht mehr gut ging. Doch er hatte nach wie vor noch einen, den Umständen entsprechenden, guten Eindruck auf uns gemacht. In der Weihnachtswoche dann hat er so stark abgebaut, dass es nicht mehr vertretbar wurde. Mickey hat leider den Kampf am 22.12 gegen den Tumor verloren. Er wurde aber friedlich zuhause erlöst, das war uns wichtig.

Er war ein besonders außergewöhnlicher Kater, sehr verschmust, liebesbedürftig und immer da. Wenn er zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, so kam er, und hat sich diese eingefordert. Einen tolleren Kater hätte man sich nicht wünschen können. Es ist nun sehr komisch ohne ihn, abends schlafen wir nicht kuschelnd ein, und morgens wachen wir ohne ein Fell in Kopfnähe (welches auch mal geschnarcht hat) auf. Jeder, der Mickey kennenlernen durfte, hat ihn direkt in sein Herz geschlossen. Kein Besuch blieb verschont, sobald sich jemand hingesetzt hat, hat es nur wenige Minuten gedauert, bis er kam und sich auf den Schoß gesetzt hat. Sein sehr spezielles kratziges Maunzen (in der Praxis meinten sie, er solle sich bei „The Voice“ anmelden), welches nun fehlt, wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Wir möchten uns bei euch für diese perfekte Vermittlung bedanken und sind uns sicher, dass wir nach unserer Trauer wieder eine alte, hilfsbedürftige Seniorenkatze bei euch suchen kommen werden.
Bis dahin, in Gedanken bei Mickey, F. K. und P. Z.

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Tagebucheintrag 10.01.24

verfasst am 10. Januar 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 09.01.24

verfasst am 9. Januar 2024

Keine Vermittlungen,  aber heute haben wir zwei und morgen einen Interessenten-Termin vergeben.

Keine Neuzugänge, aber es sind einige Aktionen angemeldet.

Nachtrag zu Olina (4)
Sie blieb bis nachmittags in der Praxis und ihr wurde ein Tropf angelegt. Der FIV-Test wurde sofort positiv, eventuell kämpft ihr Körper auch noch gegen diese Infektion an. Ihr Alter hat der Tierarzt auf ca. 2020 geschätzt. Sie geht heute noch einmal zum Tierarzt und an den Tropf.

Nachtrag zu Kaninchen Moppel
Soweit alles Ok, er kann in die Vermittlung.

Nachtrag zu Hinbani (1)
Sie war unkastriert, was gestern geändert wurde. Der Tierarzt hat ihr Geburtsjahr auf ca. 2020 geschätzt. Hinbani wurde negativ getestet und gekennzeichnet.
Eigentlich sehr lieb, ist Hinbani aber auch etwas schreckhaft. Deshalb ist sie nicht unbedingt für einen Haushalt mit kleinen Kindern geeignet.

Nachtrag zu Felix (32)
Auch hier ist soweit alles ok. Der Test war negativ ausgefallen, die Alterseinstufung auf 2015 passt, er wurde gekennzeichnet und geimpft. Auch er kann in die Vermittlung.

Nachtrag zu Wendelina (1)
Sie wird auf ca. 2 – 3 Jahre geschätzt, ist nicht kastriert und zum Glück nur füllig um die Hüften und doch nicht tragend, wie wir vermutet haben. Sie soll am Freitag kastriert werden. Der Test auf FIV und Leukose war negativ.

Nachtrag zu Mini (7)
Auch sie wurde negativ getestet und das geschätzte Alter von ca. 14 Jahren passt. Sie wurde gekennzeichnet und ihre Zähne müssten irgendwann mal gemacht werden, sonst war alles soweit ok. Auch Mini kann in die Vermittlung.

Hallo liebes Eifeltierheim,
ich habe Anfang Oktober 2023 den lieben Sammy (jetzt Loui(s)) bei euch adoptieren dürfen. Der Liebe ist mir schon nach wenigen Tagen unglaublich ans Herz gewachsen. Nach der Autofahrt nach Kröv hat es nur wenige Stunden gedauert, da lag er schon schnurrend auf meinem Schoß und hat Milchtritte gegeben. Er war von Anfang an stubenrein und bleibt, bis auf einen Stuhl, auch von den Möbeln fern.
Nach 6 Wochen Eingewöhnung durfte er dann auch endlich raus. Die Katzenleiter war ihm in den ersten Tagen etwas befremdlich, aber die Neugierde war größer. Wenn der Kater jetzt wieder rein möchte, macht er das ganze Haus auf sich aufmerksam. Er hat ein sehr lautes Organ 😂
Louis ist sehr sehr kuschelig und liegt am liebsten auf der Brust und um den Hals. Je näher am Gesicht, desto besser.
Die Katze meiner Schwester, die nebenan wohnt, würde er gerne näher kennenlernen, aber sie ist noch sehr skeptisch und scheu. In den nächsten Wochen wird das aber bestimmt noch werden.
Die Vorbesitzerin hat über Louis eine Liste mit Tipps und Tricks angefertigt, die Gold wert war/ist. Gerne können Sie der Dame die Fotos weiterleiten und ihr ausrichten, dass ihr Kater sehr gut erzogen und in guten Händen ist.
Ich möchte mich für die tolle Vermittlung bedanken und wünsche Ihnen alles Gute!

Liebes Tierheim-Team,
Sie erinnern sich vielleicht noch an Hortensius.
Es war bei ihm ja leider klar, dass seine Tage gezählt waren. Die Prognose lag bei etwa 4 Wochen bis zu etwa 6 Monaten. Leider mussten wir ihn am 17.07.2023 erlösen lassen.
Er hat seine Prognose übertroffen und war 10 Monate bei uns.
In den 10 Monaten sind wir stärker zusammengewachsen als wir vorher ahnten. Wir haben nichts von ihm erwartet, wollten ihm in seinen letzten Wochen ein schönes Zuhause bieten. Und er hat uns so viel zurück gegeben. Relativ schnell stellte sich heraus, dass er fast vollständig taub war, auch für uns eine Premiere. Mit Winken und Handzeichen haben wir uns aber schnell und gut verständigen können. Bei uns nahm er insgesamt 600g zu, das Fell wuchs nach und er hat nicht mehr gerade so zerrupft ausgesehen. Leider blieb die Bürste bis zuletzt sein Feind. Der Schnupfen ging leider auch nie weg. Es weiß ja leider niemand etwas über seine Vergangenheit. Aber er war menschenbezogen, lieb und recht gesprächig. Seine Schrullen konnten wir lächelnd akzeptieren. Er liebte es auf der Heizung zu liegen und vom Futter zu träumen. Was das Futter anging, kannte er bis zuletzt kein Halten. Wir sind dankbar, dass wir ihn kennenlernen und ihm ein Zuhause bieten konnten, in dem er noch einmal ankommen durfte und geliebt wurde. Horti fehlt uns jeden Tag und wir werden ihn nie vergessen.
Danke Ihnen, dass Sie uns Horti überlassen haben.
Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein schönes Jahr 2024, N. und D. H.

In eigener Sache
Meine Meinung.
Am Samstag war ein riesiger Artikel  (über eine halbe Seite) im „Trierischer Volksfreund“.
Überschrift: Werden in Zukunft noch „Hühnchen gerupft“
Es geht dort in einem ausführlichem Bericht darum, ob  sich Tiere diskriminiert fühlen, wenn wir Redewendungen wie „ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen „ oder „ich muss mit dir ein Hühnchen rupfen“ verwenden.
Stattdessen sollen wir doch lieber „Erbsen auf eine Gabel laden“ oder „Weinbergblätter rollen“ sagen!

In dem Bericht geht es um Speziesismus, die Diskriminierung gegen Lebewesen aufgrund ihrer Spezies. Das wird im weitesten Sinne mit Rassismus und Sexismus gleichgesetzt.
Und das kommt von einer Biologin von Peta, die dafür bestimmt noch von Spendengeldern bezahlt wird.
Also, wenn es soweit kommt, dass das unser einziges Problem ist und eine Biologin bei Peta sonst nichts anderes zu tun hat, als sich um solche Sachen Gedanken zu machen, dann kann ich meinen Job als Tierschützer an den Nagel hängen und beruhigt in Rente gehen – Job erledigt!

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

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