Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 06.02.24

verfasst am 6. Februar 2024

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge

Nachtrag zu Corey
Der Durchfall von Corey hat definitiv nichts mit Giardien zu tun, das wäre auch zu einfach gewesen. Das Problem ist wesentlich komplizierter, denn Corey hat einen verkleinerten Darmausgang.
Eigentlich hätte er eine massive Verstopfung, weil ein normaler Kothaufen nicht durch den verengten Ausgang passen würde und dann staut sich alles vor dem Ausgang.
Das kann sehr schnell zu sehr großen Problemen führen und ist extrem schmerzhaft.
Deshalb hat er scheinbar dieses Öl bekommen, damit der Kot schön geschmeidig wird. An sich genau die richtige Vorgehensweise, man nimmt nur kein Öl was 2017 abgelaufen ist.
Bei uns bekommt Corey jetzt Lactulose, was denselben Effekt auf die Konsistenz seiner Ausscheidungen haben soll.
Das werden wir uns bis Ende nächster Woche anschauen und dann zusammen mit dem Tierarzt entscheiden, wie weiter vorgegangen wird.
Nachfolgend zwei Möglichkeiten, die beide hier bereits bei früheren Katzen durchgeführt wurden.
Wir reduzieren langsam die Lactulose. Der Kot wird etwas fester und der verengte Anus weitet sich Stück für Stück, bis Corey ganz normales Futter fressen kann. Das ist sehr zeitaufwendig und kann mehrere Monate dauern.
Wenn die Verengung zu massiv ist und sich durch die Verringerung der Lactulose nicht von alleine verbessert, dann könnte man die Verengung operativ weiten. Das kostet sehr viel Geld und bedarf sehr aufwendiger Nachsorge. Und eine solche OP muss nicht immer funktionieren. Wenn es nicht optimal verläuft, ist die Katze ihr Leben lang inkontinent, weil der Schließmuskel nicht mehr richtig funktioniert. Sie sehen, keine wirklich guten Optionen für Corey.
Da die Hobbyzüchter mit Corey bereits zwei Mal beim Tierarzt waren, kennen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit beide Optionen.
Ich glaube, dass wollten sie sich Beides nicht antun, dann bringen wir solchen „Ausschuss“ doch lieber zum Tierschutz, die machen das schon.
Zumindest ist der FIV-& Leukose-Test negativ ausgefallen.

Hallo liebes Team vom Tierheim Altrich,
wir haben Agatha am vergangenen Freitag zu uns nach Rachtig genommen und ich wollte mal eine erste Rückmeldung geben.
Ich glaube, ihr gefällt es gut bei uns. Sie frisst gut, spielt gerne mit uns, lässt sich streicheln und schnurrt ganz laut 🙂
Unsere Nelli ist zwar noch nicht so richtig überzeugt von ihrer neuen Spielpartnerin, aber Agatha wird nicht müde, immer wieder auf sie zu zugehen, wofür wir ihr sehr dankbar sind.
Ich glaube, Nelli wird bald Agatha’s Charme erliegen 🙂
Anbei noch 2 Fotos, mit den besten Grüßen und danke für die tolle Vermittlung
A. und K. mit Agatha und Nelli.

In eigener Sache.
Ich versuche zwischendurch immer mal wieder Ihnen auch unseren normalen Tierschutzalltag näher zu bringen.
Im Moment sind wir sehr viel mit bürokratischen und organisatorischen Sachen beschäftigt.
Auch das ist ein großer Teil der Tierschutzarbeit, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so spektakulär ist.
Wir haben für diese Woche mittlerweile 10 Interessenten-Termine ausgemacht. Los geht es heute Abend mit zwei Terminen. Da müssen meine Mitarbeiter vorher ausführlich Gespräche führen, um zu schauen, ob wir überhaupt ein passendes Tier hier im Tierheim haben. Und dann muss der passende Termin vereinbart werden.
Die Mitarbeiter wollen sich Zeit nehmen für die Vermittlung, deshalb haben wir nur eine begrenzte Anzahl an Terminen pro Tag. Und das hängt auch noch von der Anzahl der ehrenamtlichen Helfer zu jedem Zeitpunkt ab. Haben wir mehr Helfer, brauchen meine Mitarbeiter weniger Zeit für die „normale“ Arbeit einzuplanen und haben mehr Zeit für die Vermittlungen.

Dann kommen noch die Fangaktionen hinzu. Zurzeit sind es einige und in allen Himmelsrichtungen verteilt.
Da müssen wir die Termine so absprechen, dass die Leute vor Ort sind, die Tierärzte auch Termine frei haben, um gefangene Tiere zeitnah zu behandeln, und wir genügen Equipment haben, um die Fangaktion auch durchführen zu können.
Und dann müssen die Leute vor Ort entsprechend geschult werden, damit sie mit den Fanggeräten umgehen können und verstehen, dass es kontraproduktiv ist, die Katzen weiterhin außerhalb der Fallen zu füttern.

Ich bin für den ganzen Rest zuständig. Mittlerweile sind weitere Spendenquittungen zurückgekommen, weil die Adresse nicht oder nicht mehr stimmt. Bei ein paar Spendern habe ich die neue Adresse rausbekommen und die Quittungen umgeschrieben.
Dann noch weitere Anfragen, wo Leute ehrenamtlich bei uns im Tierheim helfen möchten und Bewerber für unsere Ausbildungsstelle. Hier müssen Termine vereinbart werden, um die Helfer erst einmal einzuarbeiten und die Bewerber sollen bei einem Probearbeiten zeigen, ob sie zu uns passen.
Und dass sind nur ein paar Sachen, die neben unseren „normalen“ Aufgaben zurzeit sehr viel Zeit beanspruchen.
Nicht spektakulär, aber notwendig.

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Tagebucheintrag 05.02.24

verfasst am 5. Februar 2024

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt sind Eufemia, Europa und die Fundkatze Großlittgen am Samstag zurück an die Futterstelle gegangen.
Am Samstag Nachmittag ist zuerst das Kaninchen Moppel als Zweitkaninchen nach Veldenz gegangen.
Kurz darauf ist Stacy bereits wieder ausgezogen. Sie wurde von einer Familie aus Strohn abgeholt. Stacy ist dort Zweitkatze mit späterem Freigang.
Und zum Schluss der „Samstag-Spätschicht“ ist Wemira als Zweitkatze nach Höchstberg vermittelt worden.
Am Sonntag sind die Kaninchen Klopfer und Nala zu unseren ehemaligen Kaninchen Kami und Karo gegangen.

Unsere Neuzugänge
Es sind nicht so viele Tiere geworden, wie angekündigt. Eine Jungkatze konnte kurz vor Schluss doch noch privat vermittelt werden.
Und die drei Kaninchen, das ist mal wieder so ein Fall.
Keine Lust mehr, kein Geld und dann kommen sie nicht zum vereinbarten Termin, natürlich ohne abzusagen. Und als ich dort angerufen habe, wollten die Leute auch noch, dass wir die Tiere abholen kommen.
Das tut mir leid, wir sind kein Abholservice. Es gibt Familienangehörige mit Auto, da geht es nicht darum, dass man nicht kann, sondern nur, dass man nicht will.
Und wenn Sie glauben, dass wäre schon das Letzte, dann lesen Sie unten bei dem armen Kater Corey nach, das toppt diese Sache noch um weiten.

Bartholomäus ist am Freitag über den Förderverein zu uns gekommen.
Wir wissen nicht sehr viel über den Kater. Die ältere Dame musste ins Pflegeheim und hatte noch weitere Katzen.
Wie man auf dem Bild sehen kann, ist er mit der Situation noch etwas überfordert. Aber er traut sich immer mehr raus, hat aber Angst vor seinem eigenen Mut und flüchtet immer wieder hinter die Box.
Bartholomäus wird aber bestimmt bald ein ganz lieber Kater sein, aber wir sehen ihn eher in einem ruhigen Zuhause und auf jeden Fall mit Freigang, gerne auch als Zweitkatze.
Er ist kastriert, gekennzeichnet und negativ getestet worden. Sein Alter wurde auf ca. 1 – 2 Jahre geschätzt.

Erst einmal die technischen Daten. Corey (1) kam ohne Namen zu uns, den Namen haben wir ihm gegeben. Er ist am 18.09.23 geboren, war bis jetzt Wohnungshaltung, ist sehr lieb und Katzen und Kinder gewöhnt.
Die ältere Dame wollte ein Katerchen abgeben, weil sie mit ihm überfordert ist.
Wir dachten, ok, da hat sich eine ältere Person in ungedanken ein Katzenbaby angeschafft und das zerlegt ihr jetzt die Bude.
Es stellte sich heraus, dass die Dame Hobbyzüchterin aus Niederstadtfeld ist und den Kater nicht verkaufen kann, weil der massiven Durchfall hat. Und natürlich hat sie kein Geld, weil sie ja Rentnerin ist.
Das Geld einstecken, wenn die Tiere gesund sind, das ist für sie in Ordnung, aber wenn es einmal nicht so klappt, dann muss der Tierschutz wieder ran!
Und dann haben wir die Öl-Flasche gesehen, mit dem Corey behandelt wurde. Achten sie mal auf das Ablaufdatum!
Ich kann nur hoffen, dass sie das Flächen mit neuem Öl befüllt haben und nur das Etikett so alt ist.
Das ist ja schon heftig genug, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass die Dame aus der Aktion gelernt hat und die Katzen-Mutter jetzt kastriert. Ich wüsste mal gerne, wie oft die Mutter bereits als Zuchtstation herhalten musste. Nein, eigentlich will ich es nicht wissen.

Und das war immer noch nicht alles. Die ältere Dame wurde von der Tochter und Enkelin begleitet. Die Tochter erzählte noch stolz, dass sie nur Rassekatzen mit Papieren hat.
Und warum hat sie der Mutter nicht geholfen, als der es zu „mühsam“ war, Corey jeden Tag einmal den Hintern abzuputzen.
Durch Zufall haben wir dann gesehen, dass sie bis vor kurzem noch im Internet Katzenbabys zum Verkauf angeboten hat.
Echt der Hammer. Heute geht Corey zur Eingangsuntersuchung und wir hoffen, dass er nur Giardien hat. Das ist zwar sehr aufwendig in der Behandlung, aber nach der Behandlung könnte Corey ein ganz normales Leben führen.
Ich bitte darum, sich noch nicht um Corey zu bewerben, wir gehen davon aus, dass die Behandlung noch einige Wochen dauern wird.

Nach all dem Ärger einen schöne Nachricht.
Wir haben am Sonntag eine 1.200,- Euro Spende bekommen. Die Dame hatte Geburtstag und bat anstelle von Geschenken um eine Spende für uns gebeten. Es wurde großzügig gespendet und das Geburtstagskind hat noch etwas draufgelegt.
Das war kurz nach dem Eintreffen von Corey, so haben wir zumindest die ersten Kosten für seine Behandlung damit abgedeckt.

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Tagebucheintrag 02.02.24

verfasst am 2. Februar 2024

Keine Vermittlungen, aber für das Wochenende haben wir wieder ein paar Termine mit Interessenten vereinbart. Und sehr außergewöhnlich ist, dass wir für die nächste Woche bereits fünf Termine vereinbart haben. Es hätten noch mehr sein können, aber wir haben zurzeit einige Anfrage für Wohnungskatzen und nicht jeder möchte oder kann FIV-Katzen aufnehmen.

Keine Neuzugänge, aber heute Nachmittag kommt eine Katze über den Förderverein zu uns und am Sonntag sollen drei Kaninchen kommen. Weitere Katzen sind möglich, aber noch nicht fest eingeplant.

Nachtrag zu Eufemia und Europa
Sie sind jetzt soweit fit, dass der Tierarzt sein OK gegeben hat. Mutter und Tochter gehen morgen zurück auf die Futterstelle.

Nachtrag zu Olina (4)
Olina kam am 06.01.24 als Fundkatze Olmscheid zu uns. Sie wurde auf ca. 3 – 4 Jahre geschätzt und FIV-positiv getestet.
Hier bei uns hat sie massiv abgebaut, weil sie nicht gefressen hat. Wir brachten Olina zum Tierarzt, wo sie sich stabilisiert hat. Wieder bei uns, hat sie wieder nicht gefressen, deshalb ging sie wieder zurück zum Tierarzt. Dort hat Olina sich sehr gut gemacht, wie man auf den Bildern sehen kann. Wir sind mit dem Tierarzt Tietz überein gekommen, dass Olina am besten dort bleibt und von dort auch vermittelt werden soll. So kann der Tierarzt auch Tipps für die Eingewöhnung geben und bei Problemen sofort helfen.

In eigener Sache
Zu den Spendenquittungen.
Bis jetzt sind 13 Spendenquittungen zurückgekommen, scheinbar stimmt die Postadresse nicht oder nicht mehr. Wenn Sie bis jetzt noch keine Spendenquittungen bekommen haben, melden Sie sich bitte bei uns.

Vier Spendenquittungen waren fehlerhaft und heute bekommen die Leute eine neue, korrigierte Spendenquittung zugesandt.
Eine ehrenamtliche Helferin hat uns unsere Excel-Tabellen so programmiert, dass die Spendenquittungen fast automatisch zusammengestellt werden.
Nachfolgend ein paar Konstellationen, die es dem Programm schwierig machen und wir von Hand nacharbeiten müssen. Vielleicht können Sie uns helfen.
Wir haben Probleme, wenn die Spendenquittungen an zwei Personen mit unterschiedlichen Nachnamen gehen soll. Es würde uns sehr helfen, wenn es in solchen Fällen nur ein Namen auf der Überweisung steht.
Oder wenn mal der Mann, mal die Frau und mal beide Personen auf dem Überweisungsträger stehen. Das kann das Programm sehr schwer erkennen. Auch hier würden Sie uns enorm helfen, wenn die Überweisungen vereinheitlich werden könnten.
Eine weitere Möglichkeit ist, wenn die Spender auf unser und auf das Konto des Förderverein-Eifeltierheim überweisen. Das sind zwei komplett getrennte Vereine und wir gleichen unsere Spenderdaten nicht automatisch ab.
Und wir haben einige Spender, die bis auf einen Buchstaben identisch sind. Das ist dann aber definitiv mein Fehler, weil ich nicht genau hingeschaut habe. Ich gelobe Besserung.
Trotzdem sind wir mit vier nicht korrekten Spendenquittungen bei der Menge noch in einem sehr guten Bereich.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Rainer Kordel

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Tagebucheintrag 01.02.24

verfasst am 1. Februar 2024

Keine Vermittlungen

Unsere Neuzugänge

Heute ist Stacy (1) über den Förderverein zu uns gekommen. Sie kommt aus einer Fangaktion in Steinborn, wo der Förderverein in den letzten Jahren bereits einige Katzen eingefangen haben.
Sie soll ca. 3 Jahre alt sein, ist am Dienstag kastriert, gekennzeichnet und negativ getestet worden.
Stacy kann zeitnah ausziehen, zeigt sich bis jetzt lieb, ist Freigang und Katzen gewöhnt.

Nachtrag zu der Fundkatze aus Großlittgen vom Montag.
Es war eine weibliche Katze, sie wurde auf ca. 3 Jahre geschätzt und geht am Samstag wieder zurück an die Futterstelle.

Guten Morgen, wie zum Teufel kann man nur so schlafen 😄

Lina (Wendelina) kommt sehr gut damit zurecht, dass ich arbeiten gehen muss und sitzt abends an der Tür, wenn ich nach Hause komme, und ist fast verhungert, denn sie bekommt ja hier nichts zu fressen 😄

Abends schläft sie immer noch an meinem Kopfende, schnurrt wie ein Motor und hat mir gestern Abend über den Kopf geleckt, aber ich war schon duschen.
Liebe Grüße aus Wahlenau, I. K. und Lina

In eigener Sache
Wir haben am Montag Vorstandssitzung und deshalb habe ich bei der Verbandsgemeinde Wittlich-Land nachgefragt, ob es bereits eine Entscheidung zum Fundkatzen-Zuschuß zu verkünden gibt.
Das Ergebnis hat doch einige Auswirkungen auf den weiteren Betrieb und dann hätten wir das auf der Sitzung bereits besprechen können.
Wie ich bereits erwähnt habe, ist der Beschluss der Haushaltssitzung nur ein Vorschlag für die Ratssitzung. Diese Sitzung ist erst Anfang März, wir müssen uns also noch etwas gedulden.

Eine ähnliche Situation hatte vor kurzem das Tierheim Bad Kreuznach, das Ende letzten Jahres ebenfalls eine Erhöhung der Fundkatzenpauschale von 0,60 € auf 1.25 € eingefordert hat. Ich gehe aber davon aus, dass in diesem Fall auch Fundhunde abgedeckt sind.
Zuerst lehnte der VG-Rat die Erhöhung ab und wollte sich ab Anfang des Jahres selber um die Fundtiere kümmern.
Es stellte sich dann sehr schnell heraus, dass das keine gute Entscheidung war und plötzlich wurde dem Antrag doch zugestimmt.
Ich glaube, dass die anfallenden Kosten durch den Mitarbeiter als städtischer Angestellter bestimmt ein Vielfaches des Betrags wären, als die als Zuschuss an das Tierheim Bad Kreuznach gezahlt werden.
Zusätzlich kommen ja noch die Kosten für Tierpension und Tierarzt obendrauf.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die geforderten 1,25 € pro Einwohner und Jahr immer noch nicht kostendeckend sind. Aber vielleicht hilft diese Erfahrung bei der nächsten Preisanpassung.

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Tagebucheintrag 31.01.24

verfasst am 31. Januar 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 30.01.24

verfasst am 30. Januar 2024

Keine Vermittlungen

Unsere Neuzugänge

Das ist die nächste Katze aus der Fangaktion in Großlittgen. Auch verwildert und geht auch nach der heutigen Kastration am Wochenende wieder zurück.
Heute wollten wir die Fallen wieder spannen, haben die Fangaktion aber abgebrochen.
Die Leute halten sich konsequent nicht an unsere Vorgaben, es wird direkt neben der Falle reichlich gefüttert und wir machen uns die Arbeit und fahren zigmal hin und her. Das geht so nicht, die nächsten Fangaktionen warten bereits.

Nachtrag zu Wemira (1)
Wemira ist gestern kastriert, gekennzeichnet und negativ auf FIV und Leukose getestet worden.
Ihr Alter wurde auf ca. 2022 geschätzt und sie kann Ende der Woche ausziehen. Eventuell haben wir bereits einen Interessenten.

Nachtrag zu Streusel (1)
Auch Streusel wurde negativ getestet, was wir nicht unbedingt vermutet hätten. Er war unkastriert und hatte bereits einige Krusten am Körper, die auf den einen oder anderen Kampf hindeuten.
Aber scheinbar hat er sich nicht mit einem FIV-positiven Kater angelegt. Auch Streusel wurde auf ca. 1–2 Jahre geschätzt und kann zeitnah ausziehen.

Text zu Bilder Pferde
Ich bin von einer bekannten Tierfreundin aus der Bad Kreuznacher Gegend gefragt worden, ob ich ihr bei der nachfolgenden Tierschutzsache helfen und den Text auf unserer Seite veröffentlichen könnte.
Wenn Sie helfen wollen/können, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Kelm.

Die drei Pferde Santino (Hannoveraner Wallach, schwarz, geb. 2006), Paula (Oldenburger Stute, dunkelbraun, geb. 2009) und Sally (Haflinger-Connemara Mix Stute, braun, geb. 2005) suchen einen neuen Platz auf einem Gnadenhof.
Die Besitzerin betrieb eine Reitschule. Nach Aufgabe der Reitschule vor einigen Jahren durften die Pferde bleiben und sollten auf dem Hof ihr Gnadenbrot bekommen.
Leider ist die Frau unheilbar erkrankt, ihr Zustand hat sich in den letzten Monaten so verschlechtert, dass es fraglich ist, ob sie das Krankenhaus nochmal verlassen kann.
Ihrer Tochter ist es finanziell nicht möglich, alle Pferde weiterhin zu versorgen. Die ältesten Tiere, denen ein Umzug nicht mehr zugemutet werden kann, sollen bleiben.
Die anderen Pferde wurden inseriert. Für Santino, seine Freundin Paula und für Sally haben sich leider keine Interessenten gemeldet.
Die Frau hat sich immer sehr im Tierschutz engagiert, hat Tierschutztieren ein Zuhause gegeben und Pferde vor dem Schlachter bewahrt. Deswegen versuche ich ihr jetzt zu helfen. Jetzt macht sie sich große Sorgen. Es wäre ihr eine große Beruhigung, ihre Pferde gut untergebracht/vermittelt und sicher zu wissen.
Telefonnummer von Sarah Kelm lautet 0151 – 15 55 57 71.

Hallo liebes Tierheim,
am Samstag, den 27.1.2024 waren meine Tochter Mia mit ihrer Freundin Sophie bei Ihnen, um den gesammelten Betrag 132,50 Euro von unserer Silvestertombola zu überreichen.
Liebe Grüße, Y. A.

In eigener Sache.
Wir können uns die letzte Zeit wirklich nicht über mangelnde Unterstützung Ihrerseits beschweren.
Immer wieder bekommen wir neben den „normalen“ Spenden auch Spenden wie diese in dem Beitrag zuvor oder von gestern. Am Sonntag haben wir 420,- Euro bekommen. Die Frau hat gerundet und wollte keine Geburtstagsgeschenke.
Wir haben auch einige neue Daueraufträge, aber im letzten Jahr sind im Gegenzug sehr viele Daueraufträge gekündigt worden. Trotzdem ist unsere Bilanz recht gut.
Ich werde immer wieder darauf angesprochen, dass ich doch nicht erzählen soll, dass wir viele Spenden bekommen haben, dann würden die Leute nicht mehr spenden.
Aber meine Erfahrungen sind andere. Wenn man transparent die Ein- und Ausgaben erklärt, bekommt man eher mehr als weniger Spenden.
Ich fände es sehr unglaubwürdig, wenn wir immer erzählen würden, dass wir Miese machen. Aber wo kommt denn das Geld her, um die Miese auszugleichen, ohne einen Kredit bei der Bank aufzunehmen.
Natürlich haben wir eine Rücklage und das ist auch sehr wichtig.
Letzten Jahr ist unsere Rücklage im Sommer so massiv geschrumpft, dass uns Angst und Bang wurde.
Und woher nehmen wir zum Beispiel die 1.500,- Euro, damit das eine Auto wieder 2 Jahre TÜV bekommt.
Oder die zwei neuen Kleintierboxen, die wir unbedingt brauchen, weil die alten fast auseinanderfallen. Pro Box sind das über 3.000,- Euro.
Und wir haben immer noch nicht das Projekt „neues Tierheim“ aufgegeben. Wir brauchen dafür ca. 500.000,- Euro zum Kauf des Grundstücks mit den Gebäuden drauf.
Eventuell habe ich eine Möglichkeit gefunden, dass wir fast die Hälfte des Kaufpreis gesponsert bekommen. Dann wäre das Aufbringen der restliche Summe zwar immer noch sehr schwierig, aber machbar. Aber das ist noch in der Schwebe und dauert noch ein wenig.
Ich halte Sie auf dem Laufenden.

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Tagebucheintrag 29.01.24

verfasst am 29. Januar 2024

Unsere Vermittlungen
Am Freitagabend ist Remina zu einer Familie nach Leiwen vermittelt worden.
Am Samstagabend ist Reggie bereits wieder ausgezogen. Sie lebt ab jetzt bei einer älteren Dame aus Trier. Sie ist dort Einzel-Wohnungskatze mit Balkon.
Am Sonntagvormittag sind Lucien und Lucretia zusammen zu einer Familie mit Haus, Garten und Kinder nach Zerf gegangen.
Heute geht der große Fundkater aus Großlittgen wieder zurück, dafür sollen eventuell neue Katzen kommen.

Unsere Neuzugänge

Wemira ist die zweite „Fundkatze“ aus Wehlen, die Ende Dezember zu uns gebracht wurde. Wendelina ist bereits in ein neues Zuhause vermittelt worden und leider darf die Frau nur eine Katze halten. Aber ich denke, wir bekommen Wemira auch so sehr gut vermittelt. Sie geht heute zur Eingangsuntersuchung und Kastration.

Cosmo (1) (viel weiß) und sein Bruder Balu (5) sind gestern zu uns gekommen, weil sie unsauber sind. Das junge Paar hat die beiden kastrierten Kater erst selber von Privat übernommen, weil die Jungs auch dort unsauber waren. Allerdings waren dort vor Ort kleinere Kinder und es wurde dieser Umstand als Grund der Unsauberkeit angenommen, aber die Unsauberkeit blieb und deshalb werden sie später zusammen und als Freigänger vermittelt. Die Jungs gehen morgen zur Eingangsuntersuchung.

Streusel (1) ist der jungen Frau zugelaufen und da sie jetzt in eine Wohnung ohne Freigang umzieht, kann sie Streusel nicht mitnehmen. Sie konnte keinen Besitzer ausfindig machen und hat den unkastrierten Kater mitversorgt. Er geht heute zur Kastration und Eingangsuntersuchung.
Die Frau kennt ihn erst seit ca. 9 Monaten und weiß kaum etwas über den Kater. Nach der Eingangsuntersuchung wissen wir mehr.
Allerdings wissen wir schon, dass er, obwohl unkastriert, mit der Katze der jungen Frau verträglich war.

Diese beiden kastrierten Kaninchen-Böckchen sind abgegeben worden, weil der junge Besitzer keine Lust mehr hatte (Kaninchen und auch anderen Kleintiere sind keine Spielzeuge!)
Schlappi (ca. 2½ Jahre) und Tigger (ca. 2 Jahre) waren die letzte Zeit Außenhaltung gewöhnt.

Nachtrag zu Patschi (1)
Endlich ein schöneres Bild von Patschi. Der Umzug hat ihr etwas auf den Magen geschlagen.
Sie ist auf dem Weg der Besserung und kann ausziehen, wenn der Tierarzt sein OK gibt. Gestern Abend waren Leute hier, die Patschi als Zweit-Katze zu sich nehmen.

Es hat ein wenig länger gedauert, aber hier das tolle Ergebnis der Spendenaktion in Gladbach.

Spendenübergabe des Benefizteams an das Eifeltierheim-Altrich und der Gemeinde Gladbach zu Gunsten des Spielplatzes
Der erfolgreiche Auftakt im Jahr 2022 war Anlass, auch im letzten Jahr am 17.12.2023, dem 3.Advent, eine Veranstaltung für wohltätige Zwecke auszurichten. Musikalisches Programm, Glühweinverkauf und Kinderunterhaltung sorgten für einen rundum gemütlichen Nachmittag für die ganze Familie. Der Erlös in Höhe von 3.500,- € kam zu gleichen Teilen dem Kinderspielplatz in Gladbach und dem Eifeltierheim in Altrich zugute. Allen Mitwirkenden, Helfern, Spendern, Sponsoren und natürlich den Gästen von nah und fern, ein großes Dankeschön! Wir schauen zuversichtlich in das neue Jahr und freuen uns auf die Benefizveranstaltung 2024.
Die Spendenübergabe fand am 10.01.2024 im Jugendraum Gladbach statt.

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Kontakt

Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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