Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 10.05.24

verfasst am 10. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Heute Nachmittag, morgen und am Sonntag haben wir bis jetzt sechs Interessenten-Termine vereinbart. Ich hoffe, da geht noch etwas.
Maja wurde am Donnerstag abgeholt. Er lebt jetzt zusammen mit unseren ehemaligen Kurzzeitbewohnern Brooke & Fee.
Filou ist reserviert, muss am Montag noch einmal zum Tierarzt.

Keine Neuzugänge, aber wir haben einige Fundkatzen gemeldet bekommen. Einige sind verletzt oder in keinem guten Zustand. Zum Glück wurden bei zwei Katzen bereits der Besitzer gefunden und wir mussten nicht helfen.
Eventuelle kommt heute noch eine Langhaar-Wohnungskatze.

Und es ist wieder anders als angenommen. Die Person, die bei Tasso gemeldet und telefonisch nicht erreichbar war, ist sehr krank und hat Simba vor Wochen bereits an einen bekannten abgegeben. Leider wurde vergessen, Simba bei Tasso umzumelden. Simba kam anfangs mit den anderen Tieren in dem neuen Zuhause gut zurecht, als er aber die Möglichkeit zum Freigang hatte, ist er weitergewandert. Der neue Besitzer wusste nichts vom Chip und Anmeldung bei Tasso und dachte, Simba wäre überfahren worden.
Wir haben uns darauf verständigt, dass Simba bei uns bleibt und ein neues Zuhause bekommt. Sehr wahrscheinlich wäre er im alten Zuhause doch irgendwann wieder freiwillig ausgezogen. Deshalb waren wir am Mittwoch mit Simba zum Tierarzt und haben ihn testen (alles negativ) und impfen lassen. Eigentlich kann er zeitnah ausziehen. Aus den Erfahrungen heraus würde ich ihn als Einzelkatze vermitteln. Er ist am 01.09.2020 geboren und ob er Kinder mag, muss noch ausprobiert werden.

Nachtrag zu Wendy und ihren Kitten.
Wendy (und damit auch ihre Kitten) ist negativ getestet worden. Das Geburtsdatum von Wayne, Wyatt, Wednesday & Wynona hat der Tierarzt auf Anfang April geschätzt. Wendy soll ca. 2 Jahre alt sein.

Nachtrag zu Smokey.
Auch Smokey wurde negativ getestet, entwurmt, entfloht und gekennzeichnet.
Ich habe mich mit den möglichen Kumpels vertan, die G´s sind schon viel zu alt und groß für Smokey. Jetzt müssen wir schauen, wo er am besten hinpasst.

Katze vermisst!
Seit dem 28.04.24 ist meine Katze Nani in Großlittgen verschwunden.
Wenn Sie meine Katze gesehen haben, melden Sie sich bitte unter: C. Langner / 0152-54839513

Liebes Team,
wie Sie schon erfahren haben, mussten wir in der vergangenen Woche Abschied von Mohrchen nehmen.
Auch wenn er nur für einen kurzen Zeitraum bei uns war, so hat er unsere Herzen erobert und wird uns in Erinnerung bleiben als: kleiner Kuschelbär

  • Frischkäse-Liebhaber
  • der Kater mit den Riesenpfoten
  • der Kater, der nur eine Sorte Katzenfutter frisst
  • Schnurrbert

Wir werden ihn vermissen, das Bett ist ohne ihn leer. Aber wir sind uns sicher, dass es ihm bei uns gut ging und er für seine letzten Wochen ein schönes Zuhause hatte.
Vielen Dank, dass wir Mohrchen aufnehmen durften.
Es grüßen, Lisa und Christian mit Kuba (dem das alles ziemlich egal ist, solange er weiterhin gefüttert und gekrault wird)

Hallo Herr Kordel,
ich möchte nach 5 Jahren nochmal kurz über Lucy damals die sehr scheue Tonja berichten. Ich darf sie streicheln und sie ist auch verschmust, aber hochheben, das lässt sie nicht zu. Aber die Geduld hat sich gelohnt, sie fühlt sich sehr wohl.
LG aus Schweich.

Gartenvogel-Rallye an der Grundschule
Pünktlich vor der “Stunde der Gartenvögel”, der Vogelzählaktion vom NABU, haben wir diese Woche in der Tierschutz-AG eine Gartenvogel-Rallye gemacht.
Zuerst haben wir gemeinsam herausgefunden, welche Vögel es bei uns gibt und wie sie heißen.
Anschließend durften die Kinder an verschiedenen Stationen selber in die Rolle der Vögel schlüpfen. In einem Staffellauf wurden Nester gebaut, “Futter” gesammelt für die hungrigen Jungvögel (ganz schön viel Arbeit für die Vogeleltern 😉), und an einer Station haben die Kinder
die Vögel anhand ihres Gesangs erkannt und sind dann zu den richtigen Nestern “geflattert”.
Einem Kind ist sogar spontan ein Lied zu den Vögeln eingefallen “Alle Vögel sind schon da” und wir haben selber noch eine Runde “geträllert” 🙂.
Wow, doch ganz schön interessant, die Welt unserer gefiederten Freunde hier bei uns.
Wer jetzt auch Lust darauf bekommen hat, sich ein wenig mehr mit den Piepmätzen zu beschäftigen, dem sei die “Stunde der Gartenvögel” vom NABU ans Herz gelegt.
Alljährlich sind Vogelfreund*innen deutschlandweit dazu aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Siedlungsraum zu zählen und zu melden. Wo kommen verschiedene Vogelarten vor?
Wo sind sie häufig und wo selten geworden? Die Ergebnisse helfen dem NABU dabei, sich für den Schutz der Vögel stark zu machen. Und dazu können die Kinder mit ihren Meldungen beitragen!
Stunde der Gartenvögel / ab dem 09. – 12.Mai 2024 / weitere Infos beim NABU
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html

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Tagebucheintrag 09.05.24

verfasst am 9. Mai 2024

Feiertag, heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 08.05.24

verfasst am 8. Mai 2024

heute kein Eintrag

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Tagebucheintrag 07.05.24

verfasst am 7. Mai 2024

Weil am Donnerstag Feiertag ist, kommt der nächste Eintrag erst am Freitag.

Unsere Vermittlungen
Wie gehofft hat Schirin gestern noch das OK vom Tierarzt bekommen und ist dann gestern Nachmittag von einem Pärchen aus Trier abgeholt worden. Dort ist sie Einzelkatze mit Haus und Garten

Unsere Neuzugänge
Wir haben weitere Fundkatzen gemeldet bekommen, einige mit Verletzungen, die zeitnah aufgenommen werden sollen.

Hier wieder eine Sache, um einem den Puls hochzutreiben. Gestern kam ein Mann aus Altrich zu uns. Er hätte eine kleine Katze vor 2 – 3 Wochen geschenkt bekommen, aber jetzt hätten seine Kinder eine „Allergie“ bekommen, ob er die Katze bringen könnte.
Er hatte noch nicht einmal eine Transportkiste und wollte sie einfach so auf den Schoß nehmen, deshalb habe ich ihm eine Transportkiste mitgegeben.
Als der kleine Smokey dann zu uns kam und ich überlegte, dass er schon 2 – 3 Wochen ohne Mutter und Geschwister bei dem Mann lebte, hatte ich wieder ordentlich Puls.
Er hätte ihn von einem Verwandten geschenkt bekommen, der hat den Bruder von Smokey jetzt alleine bei sich. Ich wollte, dass er den Verwandten dazu bringt, ihm erstens zu sagen, was für ein Volltrottel er ist und dass er uns den Bruder bringen soll. Aber der Mann lebt in Nürnberg.
Smokey (6) geht heute zur Eingangsuntersuchung und könnte vom Alter zu den G`s passen (Gremlin, Gulliver & Galina). So wären es auch vier Kitten und sie könnten dann später paarweise  in die Vermittlung.

Gestern Abend kam noch dieser Fundkater aus Duppach zu uns. Die Finder haben ihn in einem sehr schlechten Zustand auf einer Wiese gefunden, eingepackt und zu uns gebracht.
Leider war er heute Morgen nicht mehr am Leben, als wir nach ihm geschaut haben. Er war aber auch in einem sehr schlechten Zustand (Gewicht 2,5 Kilo).
Die Leute meinten noch, dass er sehr lieb war, aber als ich ihn in die Box legen wollte, fauchte er mich massiv an. Er kann also auch ein Streuner-Kater gewesen sein, der bei den Findern zu schwach zum fauchen war.
Er war unkastriert und nicht gekennzeichnet. Vielleicht kennt ihn trotzdem jemand. Dann bitte hier im Tierheim melden.

Nachtrag zu Pete
Und schon wieder sind wir von den Leuten angelogen worden.
Pete sollte ein halbjähriger Sohn von Polly sein, dabei ist Pete genauso alt wie Polly und sehr wahrscheinlich der Bruder von Polly und Vater der Kleinen.
Sollte die Dame die andere Katze nicht bringen, gehen die 9 Katzen zurück und ich habe bereits das Veterinäramt informiert. Sie sprechen jetzt mit der Frau. Eventuell sind noch weitere Tiere vor Ort. Solange soll ich die neun Katzen noch hierbehalten.

Nachtrag zu Lilli
Es ist äußerst wahrscheinlich, dass sie an einem Herzfehler gestorben ist. Sie hatte auch Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse. Wichtig ist aber, dass es nichts ansteckendes ist, die anderen Katzen nicht unter Quarantäne stehen und Maja zeitnah ausziehen kann.

Nachtrag zu Kingston
Kingston hatte einen Abszess an der linken Wange, der gestern endlich aufgegangen ist. Er war im wahrsten Sinne des Wortes ein Auslaufmodell.
Hier bei uns war es schon einiges, was ihm aus der offenen Wunde gelaufen kam. Dann ab zum Tierarzt und dort ging es weiter. Zum Glück ist Kingston so ein netter Kerl, der alles mit sich machen lässt. Er drehte von alleine den Kopf so, dass die Flüssigkeit ausgelaufen ist. Dann haben zwei Tierarzthelferinnen ihn jeweils vorne und hinten an den Beinen festgehalten und hin so gedreht, dass die Öffnung nach unten zeigt und er komplett „auslaufen“ konnte.
Dann wurde die Wunde noch etwas ausgedrückt und ein Antibiotikum verschrieben. Ich glaube, er hat diese Erniedrigung akzeptiert, weil er gemerkt hat, dass es ihm gut tut.
Aus Respekt vor dem bisschen Rest-Selbstachtung von Kingston, haben wir kein Video von der Aktion gemacht und ins Netz gestellt.

Wer kennt diese Katze!
Sie ist eine kastrierte und tätowierte Katze, aber leider ist die Tätowierung nicht mehr so gut zu erkennen. Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 3 – 4 Jahre und sie läuft bereits sein 4 – 5 Monaten in Niederöfflingen herum. Zuerst war sie ganz scheu, ist sie seit kurzem aber sehr zutraulich geworden. Im Ort scheint sie niemanden zu gehören.
Wenn jemand die Katze kennt, bitte hier im Tierheim melden.

Endlich ist er da, der Mai!
Mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonne durften wir ihn letzte Woche begrüßen.
Mit dem Mai kommt auch die Zeit, in der Grünland und Ackerfutterflächen zum ersten Mal gemäht werden. Dann wird es für viele Wildtiere gefährlich, denn Anfang / Mitte Mai sind viele mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit und liegen und brüten in den Wiesen, die gemäht werden sollen.

Insbesondere Rehkitze und Hasen, deren Schutzverhalten das bewegungslose Verharren ist, aber auch diverse Bodenbrüter, können während dem Mähen nicht gesehen werden und so sterben jedes Jahr viele Wildtiere.
Zum Glück gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten,  die in der Wiese liegende Tiere aufzuspüren und zu verscheuchen. Die beste Methode bietet die Drohne mit Wärmebildkamera. Diese Drohnen verraten das Versteck der Jungtiere; Helfer setzen die Tiere in Körbe und lassen sie nach der Mahd wieder frei. Im vergangen Jahr konnten so knapp 1.500 Tiere gerettet werden.
Eine effektive Hilfsmaßnahme kann auch das vorherige Absuchen der Wiesen nach Jungtieren und Vogelnestern sein. Bei beiden Maßnahmen ist wichtig, dass gefundene Jungtiere fachgerecht ( bitte nicht auf eigene Faust und auf gar keinen Fall anfassen!!!!!!!) an geschützter Stelle in der Umgebung in Sicherheit gebracht werden oder, insbesondere im Fall von gefundenen Gelegen, diese kenntlich gemacht und bei der Mahd ausgespart werden.
Auch sogenannte “Vergrämungsmaßnahmen” sind sinnvoll. Hierbei werden bereits 1 bis 2 Tage vor der Mahd z.B. Plastiktüten oder Luftballons aufgehangen, Windrädern oder Blinkleuchten aufgestellt oder Absperrband als Wildscheuche benutzt.
Die Muttertiere mit ihren Jungen sollen damit dazu bewegt werden, die zu mähende Wiese zu verlassen. Während der Mahd selber gibt es ebenfalls viele Zeichen, die auf Jungtiere oder Vogelgelege hinweisen – auffliegende Wiesenvögel, flüchtende Ricken, die in der Regel in einem gewissen Abstand stehen bleiben und zurückblicken.
In den vergangenen Jahren haben sich vielerorts auch Privatpersonen zusammengetan und Vereine gegründet. An diese können sich Wiesenbesitzer und -pächter vor der Mahd wenden.
Die Hilfsaktionen sind überwiegend kostenlos, allerdings freuen sich die Vereine über Spenden, die ihre Arbeit ermöglichen.
Eine nach Bundesländern sortierte Aufstellung von Rehkitzrettungen bieten die Internetseiten:
https://kitzrettung-hilfe.de/
https://www.deutsche-wildtierrettung.de/
Das Wichtigste, damit diese Schutzmaßnahmen funktionieren können, ist ein aufmerksames und waches Auge und ein  “guter Draht” zwischen Landwirten, Jägern und Natur- & Tierschützern.
Wir sagen DANKE an alle, die sich für diese wichtige Aufgabe einsetzen und so Tierleid vermeiden und Wildtiere schützen!
Tierische Grüße, eure Nadine
Nadine Leisch
Tierschutzlehrerin
(ausgebildet vom Deutschen Tierschutzbund)

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Tagebucheeintrag 06.05.24

verfasst am 6. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Am Samstag Vormittag sind Linus und Kida zusammen als Wohnungskatzen nach Bausendorf umgezogen. Sie haben Vorzug vor Penelope bekommen.

Unsere Neuzugänge
Letzte Woche haben wir insgesamt 24 Tiere aufgenommen und „nur“ 5 Tiere vermittelt. Das ist ein sehr ungünstiges Verhältnis, dass diese Woche nicht mehr zu schaffen ist.

Das ist ein Fundkater aus Eßlingen, der am Freitag zuerst auf eine Pflegestation des Förderverein und am Samstag Vormittag ins Tierheim gebracht wurde.
Simba ist gechipt und bei Tasso registriert, aber wir bekommen den Besitzer nicht zu greifen. Gemeldet ist der Mann eigentlich in Ferschweiler, gefunden wurde Simba aber in Eßlingen.
Es gibt jetzt so viele Möglichkeiten: Simba ist entlaufen und irgendwie nach Eßlingen gekommen. Der Mann ist nach Eßlingen umgezogen und hat ein neues Handy. Der Mann hat den Kater weitergegeben und Simba wohnt jetzt in Eßlingen und der Mann hat ein neues Handy.
Wenn der Mann Simba vorsätzlich ausgesetzt hätte, wäre er nicht so clever, da Simba ja gechipt und registriert ist. Oder neue Besitzer von Simba haben ihn ausgesetzt und wussten gar nichts vom Chip und der Registrierung bei Tasso. Sie sehen, es gibt einige Möglichkeiten.
Jetzt versuchen wir über das Ordnungsamt den Mann ausfindig zu machen, damit sich die Sache aufklärt.

Pete gehört zu Polly und den sieben Kleinen (siehe unten). Eigentlich sollten es zwei halbjährige Katzen sein, aber wieder hat sich die Frau nicht an meine klaren Absprachen gehalten. Alle oder Keine. Die zweite Jungkatze wurde von ihr „in gute Hände“ verschenkt. Natürlich unkastriert.
Ich gebe ihr noch bis heute Abend Zeit, um uns die zweite Katze zu bringen, dann bringe ich alle Katzen wieder zurück. Es ist zwar schade um die Katzen, aber wenn wir nicht mehr glaubwürdig sind, ist der Schaden langfristig viel größer.
Und es sind bereits die nächsten Katzen gemeldet, die leeren Boxen wären schnell wieder mit neuen Notfellen belegt, die es genauso verdient haben, versorgt zu werden. Zum Teil leben sie auf der Straße und sind verletzt.

Zum Glück ist Wendy am Samstag zu uns gekommen. Sie ist die Mutter der vier Kitten aus Welcherath, die am Mittwoch zu uns gebracht wurden. Die Begrüßung war nicht euphorisch, aber bereits kurze Zeit später war die Familienbande wieder geknüpft.
Das spart uns einiges an Arbeit, denn Wendy übernimmt das vorbildlich. Die Kleinen werden immer zutraulicher, weil Wendy es so vorlebt und wir brauchen nur Wendy zu testen. Wenn ihr FIV- und Leukose-Test negativ ausfällt, dann sind die Kleinen auch negativ.

Nachtrag zu Polly und ihrer Rasselbande
Pollys Geburtsjahr wurde auf ca. 2021 geschätzt und sie wurde negativ getestet. Das Geburtsdatum der Kitten schätzt der Tierarzt auf ca. 20.03.24. Sonst ist soweit alles in Ordnung, jetzt müssen sie nur noch ein paar Wochen wachsen. Ob bei uns oder den ehemaligen Besitzern wird sich noch zeigen.
Definitiv werden alle Katzen vorher mit einem Chip versehen und registriert. Sicher ist sicher.

Nachtrag zu Schirin und ihren zwei Babys.
Die Babys lagen am Sonntag Morgen tot in der Quarantänebox. Sie waren von Geburt an problematisch, nahmen trotz zufüttern nicht zu und setzten auch kaum Kot ab. Eventuell waren sie gar nicht richtig lebensfähig und deshalb hat Schirin sich kaum um die Beiden gekümmert und vermisst sie auch gar nicht.
Jetzt kann Schirin zeitnah ausziehen und wir haben eventuell bereits Interessenten für sie.

Nachtrag zu Lilli (6)
Auch Lilli fanden meine Mitarbeiter morgens tot im Katzenzimmer.
Hier ist die Sachlage aber anders. Es gab vorher absolut keinerlei Anzeichen eines Problems. Alles schien gut, keine erkennbare Krankheit, nichts. Wir bringen Lilli heute zum Tierarzt, er soll schauen, ob er die Todesursache ermitteln kann.
Lilli war mit anderen Katzen im Zimmer. Solange eine Infektionsursache nicht ausgeschlossen ist, verlässt kein Tier dieses Zimmer. Deshalb ist auch Maja am Sonntag nicht ausgezogen.
Wenn es z.B. ein Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie oder ähnliches war, kann Maja natürlich zeitnah ausziehen.

Liebes Team vom Tierheim Altrich,
den beiden Katzen Pizza und Pasta geht es sehr gut bei uns. Sie sind lustig, verschmust und spielen im ganzen Haus.
Viele Grüße aus Konz, J. G.

In eigener Sache
Das ist wieder so ein Fall, der den Puls jeden Tierschützers massiv in die Höhe treibt.
Am Samstag Nachmittag bekam ein Vorstandsmitglied einen Anruf.
Die Anruferin ist mit ihrem Hund auf einem Wirtschaftsweg zwischen Arenrath und Niederkail spazieren gegangen (siehe Karte), als sie in der Nähe einer Parkbank diese Transportkiste liegen sah. Die Box war auf und die zwei Kitten und eine Mutter war zu sehen. Allerdings flüchtete die Mutter, als sie den Hund bemerkte.
Dann ging alles ganz schnell, Vorstandsmitglieder und eine Mitarbeiterin von uns suchten schnell die passenden Sachen zusammen und sicherten erst einmal die Kitten und fingen zum Glück später auch die Mutter ein.
Das hat kaum eine Stunde gedauert, da waren die Katzen bereits auf einer Pflegestelle des Fördervereins untergebracht.
Wir sind uns sehr sicher, dass es nur zwei Kitten waren und es geht ihnen soweit ganz gut. Anders sieht es bei der Mutter aus, die ist durch diese Aktion komplett verstört und lag stundenlang nur da, ohne zu fressen oder sich um ihre Kitten zu kümmern.
Eigentlich sollten die drei Katzen zu uns, aber vorerst bleiben sie auf der Pflegestelle und wir hoffen, dass sich die Mutter schnell beruhigt.
Ich will jetzt dem ehemaligen Besitzer zugute halten, dass er die Katzen in einer Box so platziert hat, damit sie schnell gefunden werden sollten, aber auch dafür war er/sie nicht in der Lage.
Scheinbar wurde die Box sehr nah an den Rand der Parkbank gestellt und ist durch die Bewegung der Katzen gekippt, heruntergefallen und aufgesprungen.
Passanten erzählten von einem Auto mit Wittlicher Kennzeichen, das dort hingefahren und wieder gedreht hat. Und das, als die Katzen bereits ausgesetzt waren. Es schien, als ob sich einer vergewissern wollte, ob die Katzen bereits gerettet wurden. Aber das ist nur Spekulation.
Der Förderverein hat eine Belohnung von 200,- Euro ausgesetzt, wenn durch Hinweise der Besitzer ausfindig gemacht werden kann.
Wir würden die Person auf jeden Fall anzeigen.
Das war eine sehr anstrengende letzte Woche und die neue fängt auch nicht viel besser an.

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Tagebucheintrag 03.05.24

verfasst am 3. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Wie angekündigt ist Bishop gestern von einem Paar aus Gindorf abgeholt worden. Dort ist er Zweitkatze mit späterem Freigang.
Am Sonntag zieht der Kater Maja aus und heute Abend kommen Interessenten u.a. für Penelope.

Unsere Neuzugänge
Mit den nachfolgenden Tieren haben wir für dieses Jahr 153 Katzen und 14 Kleintiere aufgenommen.
Das sind fast 50 Katzen mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Bei den Kleintieren ist es anderes herum, da hatten wir  letztes Jahr um diese Zeit bereits doppelt so viele Tiere aufgenommen als dieses Jahr. Und eigentlich sollten noch einige Katzen schon hier sein. Insgesamt warten wir noch auf mindestens 7 angekündigte Katzen.

Schirin hat ihre Babys am Montag bekommen. Sie ist mir ganz durchgegangen. Bei Sky (sw-we) und Scout (sw) können wir noch kein Geschlecht bestimmen, deshalb haben wir geschlechtsneutrale Namen ausgesucht.
Mutter Schirin kümmert sich leider noch nicht ausreichend um die Kleinen, deshalb müssen sie zugefüttert und dauerhaft kontrolliert werden, ob Schirin sie unbeaufsichtigt lässt und die kleinen auskühlen. Aus diesem Grund hat unser angehender Azubi die Kleinen mit zu sich nach Hause mitgenommen. Vielleicht ist dann Schirin etwas entspannter und kümmert sich besser um ihren Nachwuchs.

Diese fünf Farbmäuse haben wir gestern vom Tierheim Hilden übernommen. Es war eine landesweite Aktion, da über 100 Mäuse untergebracht werden mussten. Das Tierheim hat vor der Tür eine Kiste mit ca. 40 Farbmäusen gefunden. Natürlich waren sie nicht nach Geschlechtern getrennt und natürlich waren fast alle Mädels tragend. So wurden ganz schnell aus 40 über 100 Mäuse.
Wir haben gestern im Tierheim Koblenz, die auch eine Gruppe aufgenommen haben, unsere fünf Jungs abgeholt. So mussten die Leute aus dem Tierheim Hilden nicht auch noch bis zu uns fahren.
Zur Einschätzung für Sie, die erwachsenen Jungs wiegen zwischen 20 und 27 Gramm und die Lebenserwartung von Farbmäusen liegt zwischen 2 und 3 Jahren.
Sie wurden zwar vom Tierheim Hilden bereits untersucht und mit einem Mittel gegen Parasiten behandelt, aber wir lassen am Montag unseren Tierarzt noch einmal draufschauen, bevor sie in die Vermittlung gehen.
Sie heißen übrigens von links nach rechts (oben nach unten) Howard, Leonard, Raj, Sheldon und Stuart.

Katze gefunden und wieder Zuhause!
Gestern Abend haben wir noch eine Notfallkatze aus Hetzerath gemeldet bekommen. Eine blinde Katze lief auf der Straße umher und wäre beinahe zwei Mal von einem Auto überfahren worden. Da die Katze zutraulich ist, haben die Tierfreunde die Katze eingepackt und nach Absprache mit uns ins Tierheim gebracht.
Bereits heute Morgen hatten wir einen Anruf auf dem AB. Die Besitzer haben von der Aktion gehört und sich bei uns gemeldet. Luna ist ca. 14 Jahre alt und vorgestern Abend ausgebüxt. Sie ist zwei Straßen weit gekommen, bevor ihre Reise ausgebremst wurde.
Luna hat von klein auf Probleme mit den Augen und ist in ständiger ärztlicher Behandlung. Wir haben den Besitzern geraten, die kleine Ausbrecherin chippen und registrieren zu lassen. Wer weiß, wie weit die nächste Reise geht?

Hi, ich wollte mal paar Neuigkeiten vom Sascha geben!
Er ist super angekommen und sehr glücklich von dem, was er mir zeigt. Er schnappt sich und genießt jede Möglichkeit wieder gekrault zu werden und wälzt sich in jede Richtung.
Er traut sich ebenfalls immer mehr in der Wohnung rumzulaufen und fängt mittlerweile sogar an verspielt zu werden (wie z.B. sein Schwanz hinterher jagen). Ein toller Kater der mich auch extrem unterstützt mit meinen Kämpfen.
In kurz gefasst: Ein glücklicher dankbarer Kater in ein glückliches dankbares Zuhause 🙂

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Tagebucheintrag 02.05.24

verfasst am 2. Mai 2024

Unsere Vermittlungen
Eben ist Alisha als Zweitkatze zu unserer ehemaligen Katze Angel nach Trier-Filsch vermittelt worden. Ihr Leukose-Nachtest war ebenfalls negativ und so durfte Alisha jetzt ausziehen.
Heute Nachmittag kann Bishop endlich ausziehen.

Unsere Neuzugänge

Das sind vier Babys aus Welcherath, die gestern zu uns gekommen sind. Die Mutter ist auch noch vor Ort und kommt hoffentlich bald nach. Die Mutter soll zahm sein, die Kleinen sind etwas scheu, aber noch sehr gut händelbar. Und bei einer lieben Mutter wird sich das hoffentlich bald verbessern. Die Kleinen wiegen um die 600 Gramm und fressen bereits ein bisschen selbstständig, trotzdem schauen wir, dass die Mutter bald nachkommt.

Das sind schon einmal 8 der 10 angekündigten Katzen von heute.
Es ist die Mutter Polly (6) und ihre sieben Babys. Die zwei halbjährigen Halbgeschwister sollen zeitnah folgen. Polly soll ca. 2 – 3 Jahre alt und Freigängerin sein, die Babys sind ca. 4 Wochen alt, genauer konnte die Besitzerin es nicht datieren.

Kaninchen gefunden!
Dieses Kaninchen-Böckchen ist von Tierfreunden am 29.04.24 in Zeltingen-Rachtig in der Nähe der Feuerwehrhütte gefunden worden.
Ich gehe mal davon aus, da wollte jemand das von der „Natur“ regeln lassen.
Also entweder erfrieren, verdursten, verhungern oder vom Fuchs fressen lassen. Aber es hört sich halt besser an, wenn man die Natur machen lässt, fast ein bisschen idyllisch. Aber ich denke, das Kaninchen sieht das etwas anders.
Kennt jemand das Tier, dann bitte hier im Tierheim melden. Ich würde dem ehemaligen Besitzer gerne die Sache genauer erklären und ihn dann anzeigen.

In eigener Sache

Meine Meinung
Ich werde regelmäßig kontaktiert, weil Tierschützer irgendwelche Petitionen ins Leben gerufen haben und wir sie unterstützen, bzw. verbreiten sollen.
Das lehne ich grundsätzlich ab, weil ich eigentlich nie die Zusammenhänge genau genug kenne und auch nicht die Leute, die dort involviert sind.
Denn ich handle hier in meiner Position als Vertreter des Eifeltierheim-Altrich und nicht als Privatperson Rainer Kordel.
Und durch meine Erfahrungen aus über 15 Jahren Tierschutz habe ich auf manche Sachen eine andere Sichtweise bekommen.
Ich möchte hier kurz ein Beispiel nennen, nur um meine Gedankenwege zu erklären, ohne auf diesen konkreten Fall einzugehen. Wie gesagt, ich kenne die Sachlage gar nicht.

In dem einen Fall sollen einem Gnadenhof/Tierschutzverein 50 Hunde durch das Veterinäramt entzogen werden.

Da denken mache Tierschützer, wie das Vet-Amt das nur machen kann.
Ich denke, wie kann ein Gnadenhof 50 Hunde gut versorgen und das finanziert bekommen.

50 Hunde entsprechen in etwa der Aufnahmekapazität des Tierheims in Trier, wenn ich richtig informiert bin. Die haben dafür mindestens 4 – 5 festangestellte Tierpfleger und reichlich ehrenamtliche Helfer.
Das kostet sie für Personalkosten, Tierarztkosten, Futter, evtl. Miete, Heizung, Strom, Wasser, Telefon, Müll,  Auto, Versicherung, Instandhaltungskosten usw. mindestens 250.000,- bis 350.000,- Euro im Jahr. Und dann darf noch nichts schlimmes oder Außergewöhnliches passieren. Wobei ich die Kosten sehr wahrscheinlich viel zu niedrig angesetzt habe.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass auf einem Gnadenhof nicht die gesündesten Tiere leben, also eventuell noch höhere Tierarztkosten entstehen. Dafür sparen sie vielleicht beim Personal, haben aber dafür wiederum keine Einnahmen durch Vermittlungsgebühren.
Da muss ich schon sehr potente Unterstützer haben, um das jedes Jahr zu stemmen.

Dann schießt es mir durch den Kopf, ob die 50 Hunde wirklich alles Hunde sind, die wirklich unvermittelbar sind und dort ihr Gnadenbrot bekommen. Oder sind dort auch Hunde, die auch vermittelbar wären und trotzdem den Rest ihres Lebens dort bleiben sollen/müssen, weil die Leute keine Tiere vermitteln möchten!
Und es fühlt sich bestimmt nicht jeder Hund in solch einer oder mehreren großen Gruppen wohl. Es kann bei solch einer großen Menge an Tieren niemals ausreichend auf das einzelne Tier eingegangen werden, egal wie viele Helfer der Hof hat.
In einem Tierheim geht das auch nicht, dass ist klar, aber dort sollen die Tiere auch nur zeitweise untergebracht werden, bis sie in ein neues Zuhause umziehen.

Und jetzt zum Vet-Amt.
Ein Vet-Amt hat ein knappes Jahresbudget um Tiere, die beschlagnahmt werden, zu finanzieren. Denn wenn sie ein Tier beschlagnahmen, sind sie in diesem Moment der Besitzer und müssen für Unterkunft, Versorgung und Tierarztkosten aufkommen. Und dieses Amt ist vorrangig für alle landwirtschaftlichen Betriebe und Züchter in ihrem Kreis zuständig. Da sind dann ganz andere Beträge fällig.
Bei uns ist im Moment die Katze Penelope so ein Fall. Sie wurde von einem Mieter einfach zurückgelassen. Auch wenn wir bei dieser Versorgung von Penelope keinen Gewinn machen, kostet das das Vet-Amt bestimmt über 1.000,- Euro und nur, wenn wir sie zeitnah vermitteln und weil es nicht lange gedauert hat, bis das Amt uns die Freigabe zur Vermittlung erteilt hat.

Es kann natürlich sein, dass sich durch einen Rechtsstreit so eine Freigabe monatelag hinziehen kann und das Vet-Amt muss die Versorgung für diesen Zeitraum komplett übernehmen.
Sie gehen zuerst in Vorlage und versuchen dann die Kosten einzufordern, was aber selten im vollen Umfang gelingt.
Aus diesem Grund überlegen sich die Ämter (zumindest die Ämter, mit denen ich zu tun habe) sehr genau, ob sie ein Tier beschlagnahmen.

Da wird nur bei katastrophalen Zuständen sofort gehandelt, meistens bekommen die Leute einige Auflagen, die sie in einen festgelegten Zeitraum umsetzten müssen. Und nur, wenn das alles nicht funktioniert, werden die Tiere entnommen.

Und auch wenn einige Leute das anders sehen, ja, wir leben immer noch in einem gut funktionierenden Rechtsstaat. Die Ämter haben immer einen Mitarbeiter, der sich mit den rechtlichen Fragen befasst und genau überlegt, ob solch eine Beschlagnahmung auch rechtes ist und vor Gericht besteht.
Und ich will mir gar nicht vorstellen, was das für ein Aufwand ist, 50 Hunde zu beschlagnahmen. Wohin mit so viel Tieren und was das kosten würde?
Aus meiner Erfahrung aus den ganzen Jahren heraus muss ich sagen, dass wenn ein Veterinäramt Tiere beschlagnahmt, dann hat das meistens einen Grund. Und meistens haben sie sich das vorher genau überlegt, einfach auch aus finanziellen Gründen.

Aber wie gesagt, ich kenne diesen speziellen Fall nicht und habe das nur als Beispiel genommen, um Ihnen meine Gedankengänge zu erklären, wenn ich so etwas lese.
Rainer Kordel

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Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
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