Eifeltierheim Altrich
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Tagebuch 06.01.25

verfasst am 6. Januar 2026

Unsere Vermittlungen

Daria durfte gestern in ihr neues Zuhause ziehen. Die hübsche Freigängerin lebt nun bei einer unserer Ehemaligen in Strohn.

Heute Abend wird Angeline abgeholt. Da sich jetzt nach einem Monat Tierheimaufenthalt immer noch kein Besitzer gemeldet hat, haben wir uns entschieden sie zu vermitteln. Natürlich wissen ihre neuen Leute Bescheid, dass ein Besitzer theoretisch 6 Monate nach dem Fund noch Anrecht auf die Katze hat, nach unserer Erfahrung ist dies aber sehr unwahrscheinlich. Angeline zieht als Einzelfreigängerin bei einem Pärchen in Niederraden ein.

 

Nachtrag zu Meinolf

Meinolf war heute bei der Eingangsuntersuchung. Er wird auf mindestens 15 Jahre geschätzt und wurde leider positiv auf FIV und Leukose getestet.

Nachtrag zu Fritte

Die kleine Fritte wird auf ca. den 06.08.25 geschätzt, wollte sich aber kein Blut abnehmen lassen, was wir bei der Kastration nachholen werden. Heute konnte sie nur entwurmt, entfloht und geimpft werden.

Nachtrag zu Alaya

Alaya wurde auf etwa 1 Jahr geschätzt und negativ getestet.

Katze vermisst:

Toni wird seit dem 24.12.25 in Walsdorf vermisst.

Katze vermisst:

Teddy wird seit dem 31.12. in Niederstadtfeld vermisst. Leider ist er auch nicht gekennzeichnet.

Liebe Mitarbeiter des Eifeltierheim Altrich,

vor ca. Fünf Jahren, am 26.01.2021 haben wir die Katze Cilly bei euch adoptiert. Bei uns trug sie den Namen Klops.

Wir melden uns heute, um mittzuteilen, dass Sie leider vorgestern in Folge eines Lymphoms/Leberkarzinoms friedlich beim Tierarzt eingeschlafen ist. Sie war die letzten Jahre ein fester Bestandteil unserer Familie und wurde sehr geliebt.

Vielen Dank, dass ihr sie damals an uns vermittelt habt und uns dadurch eine wunderschöne Zeit mit unserer kleinen Gefährtin geschenkt habt.

Ich habe ein Foto von Ihr angehängt.

Viele Grüße J. J. und G. S.

Guten Abend,
Ich wollte nur eine kurze Rückmeldung geben. Die kleine Maus (Zuleika) hat sich glaube ich direkt super eingelebt. Sie ist so lieb und brav und auch vom vorherigen Zuhause super erzogen (bezüglich nicht auf den Tisch oder Küche) Sie ist super froh mit den Kindern und ist gerne dabei wenn sie spielen und läuft gerne hinterher und schaut was die machen.
Wir sind alle super glücklich mit ihr
Auch das essen wurde direkt angenommen, nur beim Nassfutter haben wir wohl noch nicht DIE PERFEKTE Sorte gefunden, aber das bekommen wir auch noch hin 😀 Schonmal einen guten Rutsch 🙂 PS im Anhang ein paar Fotos der ersten Tage:)

Hallihallo

Cosmo (Schnarchi) hat sich bisher gut eingelebt und wurde nach 2 Tagen auch viel mutiger. Er liegt gerne auf seinem erhöhten Platz an der Wand und beobachtet Alles. Beim runter klettern braucht er allerdings noch etwas Übung haben wir festgestellt. Abends und morgens ist immer Spielezeit angesagt und er tobt sich richtig aus.  Das Schmusen kommt natürlich auch nicht zu kurz und er wird gern geknuddelt. Silvester hat er gut überstanden und war nicht sonderlich beunruhigt.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden

LG

Familie L.

Liebes Team das Eifeltierheim Altrich,

Wir möchten noch einmal von Herzen Danke sagen. Nun sind die beiden schon über eine Woche bei uns und wir könnten es uns nicht mehr ohne sie vorstellen.
Sarah, als die Mutigere, war vom ersten Tag eine absolute Kuschelkatze, aber auch Serafina, die ein paar Tage länger brauchte, um sich zu Hause zu fühlen, ist nun gut hier angekommen und genießt ihre Streicheleinheiten. Sie futtern gut und machen uns rundum nur Freude. Auch Silvester haben wir gemeinsam gut überstanden.
Wir wünschen euch für das neue Jahr alles Gute!
Liebe Grüße
Familie B.

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Tagebuch 05.01.25

verfasst am 5. Januar 2026

Unsere Vermittlungen

Der schüchterne Milo durfte nach kurzem Tierheimaufenthalt am Freitag bereits in sein neues Zuhause ziehen. Der Wohnungskater lebt nun als Einzelkatze bei einem Paar in Lösnich und darf weiterhin seinem Lieblingshobby nachgehen: Gassi gehen.

Wichtige Info zum Thema Gassi-Gehen mit der Katze:

Gassi gehen kann eine schöne Möglichkeit sein, Wohnungskatzen kontrollierten Freigang zu ermöglichen. Allerdings macht nicht jede Katze dabei mit – manche haben Angst vor der ungewohnten Situation, andere haben schlicht keine Lust darauf oder versuchen, sich aus dem Geschirr herauszuwinden. Wichtig ist daher, erst das Tragen des Geschirrs und dann das Gassigehen an sich in ruhiger Umgebung zu Hause zu üben und die Katze langsam daran zu gewöhnen.

Bitte verwendet dafür immer ein gutsitzendes Katzengeschirr und kein Halsband, da Katzen sich aus Halsbändern herauswinden oder sich verletzen können. Geduld, Ruhe und viele positive Erfahrungen sind der Schlüssel – dann kann der gemeinsame Spaziergang für beide Seiten zu einem schönen Erlebnis werden.

Juno darf seit gestern Nachmittag bei einer jungen Frau in Lieser leben. Dort darf sie später auch nach draußen, wenn sie es möchte.

Der herzkranke Ghost hat ebenfalls seinen Deckel gefunden. Der Wohnungskater wurde eben von einem Paar aus Wittlich abgeholt und lebt dort zusammen mit einer Hündin, der er jederzeit aus dem Weg gehen kann, wenn er das möchte.

Unsere Neuzugänge

Kaum hat das Jahr begonnen, kamen am Samstag schon die ersten Neuzugänge.

Alaya ist eine Fundkatze aus Altrich, welche Gassigängern schreiend hinterhergelaufen ist. Das eventuell rollige Mädchen ist leider nicht gekennzeichnet, kennt sie jemand?

Fritte wurde auf der Straße an einer Bushaltestelle in Kinheim gefunden. Auch sie ist nicht gekennzeichnet.

Meinolf hingegen ist gechipt, aber leider nicht bei Tasso registriert. Der kastrierte Kater wurde auf einem Rasthof in Mehren gefunden und ist stark verschnupft.

Leider müssen wir euch mitteilen, dass es die alte Mohrle leider nicht geschafft hat. Wir mussten sie bereits letzten Dienstag erlösen, wollten das Jahr aber nicht mit schlechten Nachrichten beenden. Mohrle war von Anfang an in keinem guten Zustand. Zwar schien sich dieser langsam zu stabilisieren, doch am Dienstag ging es plötzlich und unerwartet bergab. Mohrle hat uns gezeigt, dass es Zeit war zu gehen, und durfte friedlich beim Tierarzt einschlafen.

Katze vermisst:

Mia wird seit dem 30.12.25 in Kröv vermisst. Leider ist sie nicht gekennzeichnet, aber sollte sie jemand sehen, bitte bei uns im Tierheim melden.

TiER-KiDS Aktionen 2026 – Unsere neuen Termine! 🐾

Die TiER-KiDS, die Jugendtierschutzgruppe des Eifeltierheims, starten ins neue Jahr – und wir haben tolle Aktionen für euch vorbereitet! Auch in diesem Jahr erwarten euch spannende Begegnungen, tierische Erlebnisse und jede Menge Wissen rund um den Tierschutz.

📅Unsere Aktionen 2026

  1. Januar 2026 – „Futterküche für Piepmätze“ 🐦

Gemeinsam stellen wir artgerechtes Vogelfutter her und lernen unsere heimischen Wildvögel besser kennen. Weitere Infos und die Anmeldung folgen in Kürze.

  1. April 2026 – „Hühnerdiplom“ auf dem Hasenberghof 🐔 🐓

Ferienaktion! Wir besuchen den Hof und beschäftigen uns intensiv mit den Tieren, die rund um Ostern besonders viel leisten: den Hühnern. Infos & Anmeldung ca. 8 Wochen vorher.

  1. August 2026 – „Langohr-Diplom“ 🐴

Ein Tag voller Esel-Magie! Zusammen mit Sabrina und der Eselbande von eselundmaehr.de erlebt ihr, wie freundlich, klug und besonders diese Tiere sind. Infos & Anmeldung ebenfalls ca. 8 Wochen vorher.

 

🐾 Noch mehr Tierschutz? Schaut bei der Junior Uni vorbei!

Wer Lust auf noch mehr tolle Tierschutz-Aktionen hat, kann sich auch gerne die Kurse der Junior Uni Daun anschauen. Unsere Tierschutzlehrerin Nadine https://www.dietiereunddu-tierschutzschule.de/ bietet dort ebenfalls spannende Workshops rund um unsere geliebten Tiere an.

Hunde-Diplom (7–10 Jahre) 🐶

20., 21. & 27. März 2026

Katzen-Diplom (7–10 Jahre) 🐱

24., 25. April & 08. Mai 2026

➡️Anmeldung direkt über die Junior Uni Daun.

Wir freuen uns riesig auf ein neues Jahr voller Tiere, Spaß und spannender Abenteuer mit euch. Wenn ihr Fragen oder Ideen habt, könnt ihr euch jederzeit bei Nadine melden: n.leisch@eifeltierheim-altrich.de

Neue Öffnungs- und Telefonzeiten:

Wir haben uns entschieden, unsere Telefonzeiten anzupassen. Wie bereits im Dezember sind wir nun
montags bis freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr und
am Wochenende von 15:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar.

In dringenden Fällen können Sie uns gern eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Bitte nennen Sie dabei Ihre Telefonnummer und Ihr Anliegen — wir melden uns schnellstmöglich zurück.

In den oben genannten Zeiten können selbstverständlich auch Spenden vorbeigebracht werden.
Wenn Sie Interesse an einem unserer Tiere haben oder ein Tier abgeben müssen, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin.

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Tagebuch 01.01.26

verfasst am 1. Januar 2026

Wir hoffen, ihr und vor allem eure Tiere habt Silvester gut und möglichst ruhig überstanden und damit herzlich willkommen im neuen Jahr!

Für heute, den allerersten Eintrag des Jahres, haben wir noch ein paar verspätete Weihnachtsgrüße und Rückmeldungen für euch und außerdem eine kleine Geschichte, sozusagen die Fortsetzung von Türchen 24.

Hallo liebes Team vom Eifeltierheim,

Severin (3) ist gut bei uns angekommen und taut immer mehr auf.
Wir haben ihn umbenannt, er heißt nun Merlin.
Unser Katzenmädchen Miley hat ihn natürlich erstmal etwas angefaucht und gebrummt. Aber es wird immer weniger und sie beschnuppern sich immer mehr.
Ich denke, das wird schon.
Anbei sende ich ein paar Fotos.

Liebe Grüße und einen schönen zweiten Weihnachtstag!

L. H.

Liebes Team vom Eifeltierheim,

Molly und Mathis senden euch noch ganz herzliche Weihnachtsgrüße 😉.
Es geht den beiden gut, sie sind immer noch unzertrennlich und genießen ihr Zuhause und die dazugehörige Umgebung. Auch die Näpfe der Nachbarkatzen sind hochinteressant (die eigenen sowieso).

Vielen Dank für eure super Arbeit und den schönen Adventskalender.

Wir wünschen euch ein schönes Restweihnachten und ein gesundes, glückliches und weniger stressiges Jahr 2026!

 

Liebe Grüße

 

Molly+ Mathis+ M. M.

Liebes Team vom Tierheim Altrich,

 

Noch sind die Weihnachtsfeiertage nicht ganz vorbei und wir möchten die Gelegenheit nutzen, um herzliche Grüße zu senden.

Am Ostermontag 2025 haben wir Hanni(bal) und Luna bei uns aufnehmen dürfen. Wir haben uns bestens aneinander gewöhnt und sie bereichern unsern Alltag sehr. Im Sommer wurden sie komplett durchgeimpft, was ihnen die Türen zum Freigang öffnete. Diese Freiheit genießen Sie sehr und bedanken sich immer mal wieder mit ein paar Mitbringseln aus Feld und Wiesen. Sie finden immer wieder neue verrückte Schlafplätze, das Lieblingsessen variiert alle paar Wochen und sogar der Weihnachtsbaum steht noch. Alles in allem wird es nie langweilig mit Ihnen.

Liebes Tierheim- Team, danke für eure tolle und wichtige Arbeit. Macht weiter so.

 

Viele Grüße, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vielen Dank,

Familie W. aus Rodt mit Hanni und Luna

Auch Donnie und Dojan, auch bekannt als Pongo und Grisu, haben sich natürlich wieder bei uns gemeldet. Ihre Mama Heike, eine unserer Ehrenamtlichen, schreibt sonst meist die „Katze der Woche“-Texte für uns. Grisu hat offenbar dieses Schreibtalent von ihr geerbt:

Hallo, wir sind’s wieder – Pongo & Grisu, vormals Donnie & Dojan.

Uns geht’s saugut bei unseren Menschen und in unserem tollen Revier. An diesen sonnigen Feiertagen haben wir total viel Spaß draußen.

Mama hat immer wegen jedem Blinzeln von uns die Tierarzt-Alarmglöckchen am Läuten, aber die spinnt echt. Meine Tierärztin war gerade nach meinem Kontrolltermin für mein Herz-Ultraschall super zufrieden mit mir – ich bin ja auch der große Grisu mit dem kleinen Herzchenfehler.

 

Mein Bruder Pongo wird immer dicker, deswegen hat Mama in der Nachbarschaft Fütterverbote verteilt, aber der macht immer voll auf Katzen-Baby mit seiner Kernkompetenz “süß gucken”, der staubt bestimmt immer noch überall was Leckeres ab.

Ich war bis vor Kurzem noch ein total dürrer Hungerhaken, bin aber jetzt auch ständig hungrig und hab sogar etwas zugelegt. Jetzt habe ich eine richtig schöne Katerfigur, sagt Mama. Wenn ich zuhause wie immer zu wenig zu Futtern kriege, mampfe ich mir noch ein paar Mäuse mit Haut und Haar. Das hat Mama selbst beobachtet und ist bestimmt froh, dass sie jetzt keine Mäuse-Leichen mehr entsorgen muss. Das mache ich doch echt toll, oder?

Mama sagt immer, ich wäre so zappelig und hätte Hummeln im Hintern. Das stimmt gar nicht, ich hab extra nachgeguckt. Bin halt nicht so faul wie mein Bruder. Der liegt viel rum und quietscht und fiept leise im Schlaf, was Mama ganz verzückt.

In einem Punkt sind unsere Menschen etwas enttäuscht über uns: mein Bruder und ich haben die voll gerne und schnurren ganz viel in ihrer Nähe, aber wir kriegen immer wieder aus dem Tagebuch vorgelesen, welche vermittelte Katze nun zurückmeldet, dass “Kuscheln” ganz toll ist. Pöh. Kuscheln ist voll uncool für Kater im Alter von 20 Monaten. So ein Quatsch. Das machen wir nicht. Mama meint, wir wären irgendwie defekt und hofft, dass wir vielleicht irgendwann in ein, zwei Jahren das Konzept Kuscheln kapieren.

Wir wünschen allen Tagebuch-Lesern einen guten, ruhigen, böllerfreien Rutsch in ein glückliches 2026.

Euer Grisu

Bevor wir wieder donnerstags die Katze der Woche nominieren, möchten wir noch analog zu den Adventstierchen vom 24.12. auf zwei weitere Maskottchenkatzen zurückschauen.

Manche Tagebuch-Leser der letzten Jahre werden sich gewundert haben: gab es nicht auch noch weiße Tierheim-Katzen namens Ruffy und Lucy? Ja, die beiden gab es auch.

Nachdem Tasha und Knut leider über die Regenbogenbrücke gegangen waren, blieb Wanda ein paar Monate alleine.

Im berüchtigten März 2020, als sich die Welt auf den Kopf stellte, kamen 3 weiße, taube Katzen ins Tierheim. Sie hießen Ace, Ruffy und Lucy. Letztere beiden akzeptierte Wanda als neue Mitarbeiter – Ace jedoch kam in die normale Vermittlung.

Fortan bereicherten die sanfte blauäugige Lucy und der rotzfreche Ruffy mit einem gelben und einem blauen Auge den Tierheim-Alltag zusammen mit Prinzessin Wanda.

Sie durften sich frei in den Fluren des Tierheims, in der Personalküche und im Büro bewegen. Sogar ein kleines Außengehege hatten sie. Lucy inspizierte gerne die Ausstattung der Putzwagen, Ruffy machte Inventur der “zufällig” aus dem Regal gefallenen Spielzeugkiste, sie kümmerten sich um die Wäsche und um die Trockenfutterbox (die “Wandakiste”) in der Futterküche, alle ließen sich in Mittagspausen ausgiebig kraulen und übernahmen auch die Büro-Arbeiten.

Nachdem Wanda für uns alle unfassbar schnell ins Regenbogenland gezogen war, blieben Ruffy und Lucy zurück.

Da die Hygiene- und Desinfektions-Maßnahmen im Tierheim notwendigerweise immer umfassender wurden und häufiger unsere Maskottchen vor kontaminierten Näpfen, Transportboxen und weiteren Utensilien geschützt werden sollten, mussten “die Kinder” immer öfter in Büro und Personalküche weg gesperrt werden.

Das war nicht mehr schön für sie und mühselig im Tierheimalltag, daher wurden sie im Februar 2023 nach reiflicher Überlegung in die guten Hände einer Freundin von Tierpflegerin Line vermittelt. Damit endete die Ära der weißen Bürokatzen im Eifeltierheim, an die wir alle sehr gerne zurückdenken.

Im letzten Jahr folgte leider auch der freche Ruffy seinen weißen Freunden über den Regenbogen, denn er litt an einem Tumor im Bauchraum. Lucy geht es glücklicherweise weiterhin gut in ihrem neuen Zuhause und sie hat eine neue Mitbewohnerin bekommen.

Und Ace? Ace kam tatsächlich über Umwege 2021 noch mal kurz zurück ins Tierheim, aber nach erneut missglückter Vergesellschaftung mit seinen Geschwistern fand auch er wieder ein neues Zuhause.

Der nächste Eintrag erscheint erst wieder am Montag.

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Tagebuch 31.12.25

verfasst am 31. Dezember 2025

Unsere Vermittlungen

Am Samstag wurde Zuleika von einer Familie aus Bitburg abgeholt. Die Einzelprinzessin lebt dort als Freigängerin.

Unser Schnarchi hat letzte Woche nicht nur den Manu-Award, sondern auch sein neues Zuhause gewonnen. Nach seiner Hustenbehandlung und Kastration durfte er am Sonntag endlich zu seiner Familie ziehen. Auch er lebt nun in Bitburg, soll aber aufgrund seiner Vorgeschichte Wohnungskater bleiben.

Unsere Neuzugänge

 

Am Samstag kam Drakel als Notfallabgabe zu uns. Sein Frauchen musste ins Pflegeheim. Eigentlich nahm dann deren Tochter Drakel bei sich auf, diese zeigte jedoch eine schwere Allergie, weshalb der fast 13 Jahre alte Kater leider zu uns kommen musste. Bisher ist er reine Wohnungshaltung gewöhnt, zeigte aber, dass er einen Balkon begrüßen würde. Er kennt das Leben als Einzelkatze und ist bereits kastriert.

Am Sonntag kam dann Pooh zu uns. Der Kater lief schon eine Weile in Demerath, wurde jetzt jedoch wegen einer Wunde im Nacken und Humpeln auffällig. Hier zeigte sich schnell, dass Pooh super lieb und gechipt ist. Tasso konnte die Besitzer zwar ausfindig machen, aber leider bisher nicht erreichen.

Wir haben noch ein paar Fotos von der Wunschbaumaktion des Fressnapfes für euch:

Katze zugelaufen: Dieser kastrierte Kater ist am 24.12. einer Familie in Platten zugelaufen. Leider ist er nicht gekennzeichnet. Er ist sehr dürr und verfilzt und scheint bereits sehr alt zu sein. Er darf vorerst bei den Findern bleiben. Kennt jemand diesen Kater?

Totfund: In Wittlich zum Rotenberg wurde ein kastrierter, wahrscheinlich überfahrener Kater gefunden. Leider war er nicht gekennzeichnet, aber er war sehr groß und schwarz und hatte je einen weißen Fleck an Hals, Brust und zwischen den Beinen. Auch seine Hinterpfoten waren weiß. Kennt oder vermisst jemand diesen Kater?

Wort zum Jahresende

Zum Jahresende möchten wir den Blick auf die Grundlage unseres täglichen Handelns richten: das Ehrenamt. Der Betrieb des Eifeltierheims wäre ohne das kontinuierliche Engagement unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich.

Die Aufgaben reichen von Einkaufsdiensten, Reinigungs- und Wäschearbeiten über Tätigkeiten im Garten- und Hausmeisterbereich bis hin zur Betreuung unserer Katzen, der Durchführung von Fangaktionen bei Streunerkatzen sowie der Erstellung von Bild- und Videomaterial für unsere Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien. Diese vielfältigen Tätigkeiten werden von Menschen übernommen, die ihre Zeit, ihre Arbeitskraft und ihre Erfahrung unentgeltlich zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank dafür.

Gleichzeitig mussten wir auch in diesem Jahr feststellen, dass zahlreiche Ehrenamtliche ihre Tätigkeit beendet haben. Die Gründe hierfür liegen häufig in einer hohen emotionalen Belastung, Überforderung sowie in der Enttäuschung darüber, dass der Tierschutz in Deutschland nach wie vor keinen angemessenen gesellschaftlichen und politischen Stellenwert einnimmt.

Auch ohne unser engagiertes festes Team wäre die tägliche Arbeit rund um die Tiere und die zahlreichen anfallenden Aufgaben nicht zu bewältigen. Das Team ist mit Herz und Verstand dabei.

Die Situation im Bereich des Katzenschutzes hat sich im vergangenen Jahr nicht verbessert. Nach wie vor fehlt eine landesweit einheitliche Katzenschutzverordnung. In der Folge werden weiterhin zahlreiche ungewollte Katzenkinder geboren, die häufig unversorgt bleiben oder letztlich im Tierschutz landen.

Zudem verzeichnen wir eine zunehmende Anzahl an Abgabeanfragen von Katzenhalterinnen und -haltern, deren Tiere aus unterschiedlichen Gründen „nicht mehr in das Lebenskonzept passen“. Dabei handelt es sich nicht selten um erkrankte oder verhaltensauffällige Tiere, die unüberlegt angeschafft wurden. Die Verantwortung wird in vielen Fällen vollständig an den Tierschutz übertragen.

Im Zusammenhang mit dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ der Bundesregierung haben wir verschiedene politische Entscheidungsträger und zuständige Stellen kontaktiert. Bislang erhielten wir lediglich zwei Rückmeldungen, die unsere Arbeit ausdrücklich würdigten. Gleichzeitig wurde uns mitgeteilt, dass innerhalb dieses Programms keine finanziellen Mittel für den Tierschutz vorgesehen sind.

In vielen Regionen und Städten existieren kommunale Tierheime als zentrale Anlaufstellen. Im gesamten Bitburger-Prümer Land fehlt eine solche Einrichtung. Entsprechend erreichen uns zahlreiche Anfragen, die wir aus räumlichen und personellen Gründen nicht in vollem Umfang bedienen können. Gespräche mit den zuständigen Stellen blieben bislang ohne konkrete Ergebnisse. Auch hier hoffen wir auf Einsicht.

Obwohl der Tierschutz grundsätzlich als gesellschaftlich relevantes Thema anerkannt wird, fehlt es vielfach an einer verlässlichen finanziellen Unterstützung. Lediglich im Bereich der Fundkatzen beteiligen sich inzwischen einige Verbandsgemeinden an den entstehenden

Kosten. In anderen Kommunen wird weiterhin diskutiert, ob eine Zuständigkeit überhaupt gegeben ist.

Als privates Tierheim finanzieren wir uns nahezu ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Öffentliche Fördermittel stehen uns – abgesehen von einzelnen kommunalen Zuschüssen – nicht zur Verfügung. Einmal jährlich erhalten wir einen Zuschuss des zuständigen Ministeriums in Mainz für den Betrieb des Tierheims sowie für Kastrationsmaßnahmen. Dieser belief sich im aktuellen Jahr auf insgesamt 6.060 Euro.

Vor dem Hintergrund der deutlich erhöhten Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT), der bislang bereits angefallenen Tierarztkosten von über 169.000 Euro (inkl. Förderverein Eifeltierheim e. V.) sowie mehr als 18.000 Euro für Futter- und Zubehörkosten und weiterer laufender Ausgaben stellt dieser Betrag keine nachhaltige finanzielle Entlastung dar.

Wir wünschen uns daher, dass sich die zuständigen politischen und verwaltungstechnischen Stellen künftig intensiver und verantwortungsbewusster mit der Situation des Tierschutzes auseinandersetzen. Ohne strukturelle und finanzielle Unterstützung sind die Möglichkeiten, langfristig wirksame Lösungen zu schaffen, stark begrenzt. Die Konsequenz ist, dass zahlreiche Tiere unversorgt bleiben oder letztlich vom Tierschutz aufgefangen werden müssen.

Abschließend danken wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die unsere Arbeit im vergangenen Jahr begleitet haben – sei es durch ehrenamtliches Engagement, Spenden oder ideelle Unterstützung. Nur durch dieses Zusammenwirken ist es möglich, das Leid von Tieren zumindest teilweise zu lindern.

Für das kommende Jahr hoffen wir auf mehr Verantwortungsbewusstsein, verbindlichere Rahmenbedingungen und konkrete Verbesserungen im Sinne des Tierschutzes.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Anke Zimmer

Nachdem Anke bereits ein paar Worte zum Jahresabschluss geschrieben hat, möchten auch wir Mädels die Gelegenheit nutzen, noch einmal Danke zu sagen.

Dieses Jahr war sehr herausfordernd: Die Katzenseuche und der damit verbundene Vermittlungsstopp haben uns alle sehr gefordert. Besonders die Ehrenamtlichen konnten leider während dieser Zeit nicht kommen, haben aber mit großem Verständnis reagiert und uns danach umso mehr unterstützt. Dafür danken wir von Herzen.

2025 war auch ein Jahr des Wandels: Rainer Kordel hat uns im Januar verlassen und Anke Zimmer hat die Tierheimleitung übernommen. Liebe Anke, wir danken dir für deine ruhige, klare und herzliche Art, mit der du uns durch dieses besondere Jahr geführt hast.

Für mich persönlich begann auch ein neues Kapitel: das Tagebuch, welches ich von Rainer übernommen habe. Ich freue mich sehr, dass es weiterhin so gut ankommt, besonders der Adventskalender hat viele von euch begleitet und berührt. Danke für die lieben Rückmeldungen und eure Treue.

Nun blicken wir auf das Jahr 2026 und sind gespannt, was es uns wohl noch alles bescheren wird.

Wir Tierheimmädels wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, Gesundheit, Kraft und viele schöne Momente. Danke, dass ihr an unserer Seite seid.

Bevor wir ins neue Jahr starten, möchten wir euch noch einen kleinen Überblick über unser Tierheimjahr 2025 geben – mit den wichtigsten Zahlen und Fakten:

Dieses Jahr durften wir 302 Katzen bei uns begrüßen: 173 Fundkatzen, 125 Abgabekatzen und 4, die über das Veterinär-Amt zu uns kamen. 218 Katzen haben ein neues, liebevolles Zuhause gefunden – darunter auch 15 FIV-positive und eine Leukose-positive Katze. 29 Katzen konnten an ihre Futterstelle zurückgebracht werden, und 8 Fundkatzen haben ihre Besitzer wiedergefunden. Leider mussten wir uns von 21 Katzen verabschieden. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei etwa 93 Tagen, was etwa 3 Monate entspricht – einige besondere Einzelfälle haben aber diese Zahl stark nach oben gezogen. Fundkatzen, die zu ihren Besitzern zurückgekehrt sind, waren im Schnitt nur 5 Tage bei uns. Besonders viele Fundkatzen kamen aus WIL-Land (57), Daun (31), Gerolstein (15), Speicher (13) und WIL-Stadt (10).

Auch unsere Kleintiere haben uns in diesem Jahr viel Freude bereitet. Insgesamt nahmen wir 23 Tiere auf: 13 Kaninchen, 5 Meerschweinchen, 4 Ratten und – ganz besonders – 1 Hamster, der erste seit 10 Jahren! 22 Kleintiere durften ein neues Zuhause finden. Leider haben 5 Kaninchen dieses Jahr ihr Leben bei uns beendet. Die durchschnittliche Verweildauer der Kleintiere lag bei etwa 77 Tagen.

Ergänzend dazu noch ein Blick auf unsere Ausgaben: Für Futter und Zubehör sind bis zum 30. November Kosten in Höhe von 18.075 € entstanden, für Tierarztkosten waren es bis zu diesem Stichtag 85.682 €. Im Dezember ist natürlich noch einmal einiges dazugekommen.

Damit verabschieden wir uns für dieses Jahr und wünschen all unseren Tieren ein ruhiges und stressfreies Silvester. Unser nächster Tagebucheintrag erscheint bereits morgen – wir freuen uns, euch dann wieder zu begrüßen!

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Tagebuch 25.12.25

verfasst am 25. Dezember 2025

Bevor das letzte Türchen öffnen, möchte ich mich für die vielen Weihnachtsgrüße bedanken. Wir haben wieder einige Karten per Post bekommen und natürlich auch viele E-Mails:

Wellington hat uns eine Spende vorbeigebracht und uns dieses schöne Bild geschenkt.

Von Pannacotta, der Mrs Catch me if you can 2023 (Türchen 15), haben wir einen Brief bekommen.

Natürlich haben sich auch Maggy und Clara, auch bekannt als Letty und Coci, wieder bei uns gemeldet, erst in Form einer Karte, dann auch noch per Mail.

Liebes Eifeltierheim- Team,

wir wünschen Ihnen und allen Tieren frohe & Tierische Weihnachten 🎄🎅🏼🌟💫& ein gutes, gesundes neues Jahr 2026!

Anbei wieder ein Paar Bilder von den 2 Panthis.

Den beiden geht’s gut. Cocis Zahnfleischentzündung ist etwas besser geworden. Sie bekam Cortison gespritzt und es wird Mitte Januar nochmal beim Tierarzt nachkontrolliert bzw. weiterbehandelt.

Viele Grüße aus Lieser
Dani & Timo

Liebes Tierheim-Team,

 

wir wollten ja noch ein paar Fotos von Oscar / Rambo (7) schicken. Er hat sich gut eingelebt bei uns und ist ein richtiger Schmusekater, der einen guten Appetit hat. Gerne jagt er seiner Stoffmaus nach, wenn wir sie für ihn werfen, und apportiert sie. Richtige Mäuse fängt er auch gerne und bringt sie hinein. Leo, unsere anderes Katerchen, und Oscar haben sich glücklicherweise miteinander arrangiert: abends liegen sie manchmal zusammen auf meinem Schoß, und seit neustem lecken sie sich auch gegenseitig. Aber oft schnappt Leo aus heiterem Himmel zu oder teilt mit der Pfote eine aus. Oscar teilt dann aber auch zurück aus. Aber oft gehen sie zusammen raus – wo der eine ist, ist der andere nicht weit. Oscar liebt es, durch die Katzenklappe nach draußen zu gehen, auch wenn es regnet.

 

Viele Grüße, frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr,

 

A. B. & M. M.

Hallo liebe Tierheimcrew,

wie alle Jahre melde ich mich zu Weihnachten, um euch alles Gute und Liebe zu wünschen.

Mir geht es bei meinen Dosenöffnern prima.

Im Frühjahr war ich allerdings sehr krank und keiner wusste so genau, woran es lag.

Wir müssten leider ganz oft in die Tierklinik, aber am Ende hat sich die Quälerei ausgezahlt und es geht mir wieder richtig gut.

Ich genieße wieder meine Schmuseeinheiten und das Futter schmeckt wieder super.

Wir hoffen sehr, dass es so bleibt.

Es grüßt euch

Euer Simba 24

Liebe Tierheim Helfer,

wie jedes Jahr schickt Leo (alias Horst, adoptiert Januar 2014) eine kleine Aufmerksamkeit und liebe Weihnachtsgrüße. 🎄

Leo lebt in Trier sein bestes Katerleben und wir möchten keinen Tag ohne ihn sein!! Der kleine Mann macht uns soooo froh ☺️

Vielen Dank für die tolle Arbeit!

Lg

A. I.

Hallo Ihr Lieben,

 

Noon und Night (Hannah und Ella) sind nun seit gut 2 Wochen bei uns. Es sind 2 richtige Rabauken, vor denen nichts mehr sicher ist. Sie erkunden alles und je höher Sie klettern können, desto besser 😉. Sie lassen sich leider noch nicht streicheln, aber kommen das ein oder andere Mal schon schnuppern. Wir sind bis jetzt sehr froh mit den beiden.

 

Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2026.

Viele Grüße aus Thalfang

T. und N. H.

Hallo,

am 17. Oktober 2024 ist Katze Olga von ihrem Tierheim in Altrich zu uns nach Bremm umgezogen und wir denken sie hat sich gut eingelebt und fühlt sich wohl bei uns und wir sind auch sehr froh mit ihr. Anbei haben wir ein paar Fotos von Olga mitgeschickt

Wir wünschen dem ganzen Team vom Tierheim schöne Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr!

Liebe Grüße aus Bremm an der Mosel

A. und C. S.

Liebe Frau Ressmann,

 

Doris und Family wünschen Ihnen und dem Team ein wunderschönes Weihnachtsfest!

 

Doris bekommt mittlerweile regelmäßig die unteren Zähne geschliffen, die oberen wachsen leider nicht mehr nach.

Sie macht das alles aber super und ohne Narkose mit, als Nächstes versuchen wir es zu Hause selbst (nach Anleitung durch die TÄ), damit wir ihr die Strapazen der Fahrt alle zwei Wochen ersparen können.

Es geht ihr ganz prima, sie hat gut zugenommen und ist sehr munter.

Als kleine Entschädigung für den vielen Stress hat sie ein größeres Gehege bekommen, mit dem sie froh ist.

 

Bis zum nächsten Update wünschen wir Ihnen alles Gute!

 

D. T. mit Doris, Eva und Gabriel

Liebes Tierheim-Team,

vor ziemlich genau einem Jahr haben wir uns bei euch wegen der beiden Kater Giovanni und Giuseppe gemeldet. Am 03.01.2025 durften wir sie kennenlernen – und sie direkt mit nach Hause nehmen. Seitdem haben die beiden unser Leben auf eine Weise bereichert, die wir uns zu Beginn niemals hätten vorstellen können.

Es sind unsere ersten Katzen. Wir kommen beide aus einem Hundehaushalt und konnten uns kaum vorstellen, dass Katzen auch nur annähernd so menschenbezogen sein würden aber ich wollte immer schon Katzen haben. Doch wir wurden schnell eines Besseren belehrt. Giovanni, den wir in den ersten Tagen kaum zu Gesicht bekamen und den wir nicht einmal anfassen durften, trägt inzwischen liebevoll den Spitznamen „Kuschelvanni“. Nachts miaut er neben unseren Köpfen, bis wir ihn unter die Decke lassen, oder plumpst sich vor uns auf den Rücken, sobald wir von der Arbeit kommen. Eine wirklich unglaubliche Entwicklung.

Giuseppe hingegen war von Anfang an etwas offener und mutiger – und ist heute unser ständiger Begleiter. Egal wo wir sind, Giuseppe ist nicht weit. Am liebsten schläft er so, dass er mich und meinen Partner berührt, notfalls auch quer über uns beide. Hauptsache, ganz nah bei uns. Leider wurde er Mitte des Jahres krank, sodass wir kurzzeitig sogar um sein Leben bangen mussten. Ich denke diese Zeit hat uns ebenfalls nochmal ein Stück näher zusammengebracht. Es fühlte sich zumindest so an, als würde er merken, dass wir alles versuchen, damit es ihm schnell wieder besser geht und inzwischen haben wir es mit speziellem Futter und Medikamenten ganz gut im Griff (wenn der Herr sein Futter denn frisst).

Nach knapp einem Jahr können wir sagen: Es ist um ein Vielfaches schöner, als wir es uns je hätten ausmalen können. Ein Zuhause ohne die beiden ist für uns nicht mehr vorstellbar.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen, dass ihr noch viele weitere Katzen in ein ebenso liebevolles Zuhause vermitteln könnt. Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit!

Viele Grüße aus Daun!

Guten Morgen,

 

ich wollte Ihnen zum einen frohe Weihnachten wünschen und zum anderen die ersten Fotos aus dem neuen zu Hause schicken 🙂

 

Nami (Ashley 1) und Amber verstecken sich insbesondere den Tag über und wenn wir im Raum sind noch oft, sind dafür aber abends/ nachts umso aktiver.

Wir haben eine Kamera aufgestellt, um zu schauen, wie es den beiden geht und ob sie aktiv werden – Fazit: werden sie 🙂 sie haben heute Nacht das Zimmer erkundet und etwas mit den Spielsachen gespielt. Nami hat auch schon etwas gegessen und die Katzentoilette genutzt. Bei Amber sind wir uns da noch nicht sicher. Wir hoffen, dass wir auch bei ihr bald beobachten können, wie sie frisst und freuen uns sie nachts auf der Kamera zu sehen.

Wir verbringen tagsüber immer wieder längere Zeiten im Raum und geben den beiden so die Chance uns etwas kennenzulernen.

 

Wir freuen uns nach wie vor sehr über die beiden und danken Ihnen nochmals für die gute Vermittlung!

 

Frohe Festtage und eine ruhige Weihnachtszeit!

Jan und Jana

❤️Türchen 25❤️

 

🏆Jetzt kommen wir aber endlich zu unserem letzten Türchen für dieses Jahr. Die große Preisverleihung steht an, alle Stimmen wurden ausgezählt, aber wer hat denn nun gewonnen? Das erzählt euch Louisa:

Hallo zusammen. Eigentlich sollte meine Schwester Lalou auch heute das Türchen öffnen, so als einzige noch im Tierheim lebende Preisgewinnerin vom letzten Jahr. Aber sie hat sich einfach nicht getraut, selbst unser Bruder Louis konnte bei ihr nichts erreichen, weshalb ich heute für meine Schwester einspringe und die ehrenvolle Aufgabe übernehme, euch unsere diesjährigen Gewinner vorzustellen. Mein Name ist Louisa und ich führe euch nun durch das heutige Türchen:

🏆Die Goldene Ornella geht an eine Mutter, welche zwar keine fremden Babys großgezogen hat, aber gemeinsam mit ihren eigenen Kindern gegen das Parvovirus gekämpft hat. Auch wenn sie leider auf dem Weg zwei ihrer Sprösslinge – Mamba und Maoam – verlor, gab sie nie auf, und tat alles dafür, Milky Way, Monte und Müsli die bestmöglichste Mutter zu sein. Merci, du hast dir deinen Preis echt verdient.

🏆Für den Ernst des Jahres waren gleich mehrere Kandidaten nominiert. Doch nur eine konnte gewinnen: Herzlichen Glückwunsch Beelzebub. Ich bin mir aber sicher, du wärst ein viel netteres Mädchen, hätten die Pfleger dir damals keinen Jungennamen verpasst.

🏆Eine richtige Mrs bzw ein richtiger Mr Catch me if you can wie Pannacotta oder Herrn Götten gab es dieses Jahr leider nicht, aber Night hat sich den Junior-Preis der Mrs Catch me if you can verdient, weil es immer eine große Herausforderung war, sie in die Box zu bekommen, um sie zum Tierarzt zu bringen.

🏆Die Goldene Lissy geht an einen Kater, der trotz mehrmaliger Tagebucheinträge und sogar Fernsehauftritten leider immernoch nicht sein Glück gefunden hat. Vielleicht macht dich dieser Preis etwas glücklicher lieber Sheru.

🏆Auch für den Manu-Award hatten wir so einige Nominierungen. Am Ende bist du es geworden, Schnarchi. Mit deinem positiven FIV-Test als Baby, welcher zum Glück jetzt negativ ist, deinem an FIP verstorbenen Bruder, was uns große Sorgen bereitete, es könne auch dich treffen, deinem Nabelbruch, deinem Kryptohoden (Hoden im Bauchraum), deinem starken Husten und mit deinen Nasenpolypen hast du dich mehrfach für den Manu-Award beworben und ihn auch gewonnen.

🏆Mit großem Stolz darf ich verkünden, dass für meine Schwester Lara dieses Jahr extra der Preis des größten Glückspilzes eingeführt wurde, welcher natürlich auch nach ihr benannt wurde: die Lucky-Lara 2025 geht somit an Lara, welche die allererste Katze des Eifeltierheims ist, welche aktiv gegen FIP behandelt werden konnte und somit die erste Überlebende ist. Sie hat damit einen wichtigen Grundstein für alle zukünftigen FIP-Erkrankten gelegt, welche nun endlich eine Chance haben.

🏆Der größte Schmusetiger 2025 war ohne Frage unser amerikanischer Austauschschüler Mr Cat.

🏆Auch für Kater Ides wurde dieses Jahr ein neuer Preis eingeführt. Schnupfen, Hautpilz, FIV, Blasenentzündung, Stomatitis, … Es gab keine Krankheit, die er noch nicht hatte. Unsere Pfleger scherzten sogar immer, dass er bestimmt mit Krankheiten dealt. Lieber Ides, es ist zwar keine Krankheit, klingt aber so, du hast dir das Idessyndrom 2025 verdient.

🏆Für das Traumpaar 2025 standen wieder mehrere Kandidaten zur Auswahl. Gewinnen konnte aber eigentlich nur das Traumpaar schlechthin aus Türchen 7. Auch wenn ihr schon in eurem neuen Zuhause seid, los Giles und Eliot, kommt euch euren Preis abholen.

Ich gratuliere allen Gewinnern, diese Preise haben sie sich alle verdient.

Und euch wünsche ich jetzt noch eine schöne Restweihnachtszeit, wir hören uns bestimmt nochmal im nächsten Jahr, aber bitte nicht wieder zur Preisverleihung, ich hab mir fest vorgenommen, bis dahin mein eigenes Zuhause gefunden zu haben. Vielleicht darf ich ja Lalou mitnehmen.

Ganz liebe Grüße

Eure Louisa aus Zimmer 7

PS: ich soll euch ausrichten, dass der nächste Tagebucheintrag erst am 31.12. erscheint.

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Tagebuch 24.12.25

verfasst am 24. Dezember 2025

Zum JAHRESWECHSEL 2025/26

Der Förderverein wünscht allen Menschen, die uns durch Mitgliedschaft, Spenden und aktive Hilfen im Tierschutzjahr 2025 unterstützt haben,

Frohe Weihnachten und ein gesundes 2026.

Wenn man das Gefühl hat, dass sich die Welt immer schneller dreht, dass Handy, Computer und Nachrichten den letzten Nerv rauben, dann ist es Zeit, den Stecker zu ziehen. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, Muße zum Nachdenken und Atemholen für ein neues Jahr!

Das sich verabschiedende Jahr war emotional sehr belastend für alle ehrenamtlich Aktiven durch die enorm hohen Anforderungen, die die Tierschutz-Arbeit an uns stellt, geprägt durch non-stop Tierschutz-Notfä(e)lle. Wir können unsere Tierschutz-Arbeit nur mit Ihren Spenden leisten; bitte bleiben Sie weiterhin an der Seite unserer Schützlinge!

MIAU und Danke für Ihre Treue

B. Jax & die Fellträger

 

 

Die Uhr kann man anhalten, aber nicht die Zeit,
und die läuft im Sauseschritt davon.
Wieder naht Weihnachten, ein neues Jahr klopft
kräftig an der Tür und erinnert uns an den
Wechsel vom Alten zum Neuen.

Jeder Wechsel ist zugleich ein neuer Anfang,
den mit Optimismus und Lebensfreude

zu empfangen sich lohnt.

 

Wie wird das Jahr 2026 werden? Wird die Entwicklung zu einer tierleidfreien Welt von der Menschheit vorangetrieben, werden die Tiere weniger leiden? Die Hoffnung dürfen wir nicht verlieren:

Irgendwann werden Menschen nicht durch die Verbote gelenkt, sondern durch ihre empathievollen Herzen.
Dann wird unser gemeinsamer Traum von einer tierleidfreien Welt wahr.

Auch wir vom Tierheim wünschen euch und euren Liebsten eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit voller Wärme, kleiner Glücksmomente und leiser Pfotenabdrücke im Herzen. 🎄✨
Danke, dass ihr uns und unsere Tiere begleitet, unterstützt und an sie denkt – gerade auch an den Feiertagen.

Frohe Weihnachten
euer Eifeltierheim-Team 🐾❤️

Bevor wir das heutige Türchen öffnen, möchten wir uns von Herzen für die vielen lieben, positiven Rückmeldungen zu unserem Adventskalender bedanken. Die zahlreichen tollen Nachrichten und E-Mails haben uns unglaublich gefreut. 💌
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Geschichten mit euch zu teilen, und es bedeutet uns wirklich viel zu sehen, wie gut der Adventskalender angenommen wurde. Deshalb steht eines jetzt schon fest: Auch nächstes Jahr wird es definitiv wieder einen Adventskalender geben. 🎄✨

Da wir in diesem Jahr allerdings so viele Geschichten und so viel Stoff gesammelt haben, haben wir uns entschieden, morgen noch ein 25. Türchen für euch zu öffnen – dann ist aber wirklich Schluss. Versprochen.

Ihr wartet bestimmt schon gespannt auf die Preisverleihung, die wir euch gestern angekündigt haben. Die kommt auch noch – aber im heutigen Türchen geht es erst einmal um etwas anderes.

Heute möchten wir euch die Geschichte von drei ganz besonderen Katzen erzählen. 🐾❤️

❤️Heute öffnen wir alle gemeinsam das 24. Türchen:

Das Traumtrio vom Tierheim – Eine Adventsgeschichte

Im Tierheim, irgendwo zwischen Kaffeeduft, Rascheldecken und dem leisen Schnurren der Bewohner, erzählt man sich jedes Jahr zur Adventszeit eine besondere Geschichte: die vom Traumtrio Knut, Tasha und Wanda.

Knut – Der weiße Weihnachtskater

Am 24. Dezember 2007 kam Knut zu uns – ein schneeweißer, tauber Fundkater, der aussah, als hätte der Winter persönlich ihn vorbeigeschickt.
Schnell merkten wir: Knut war ein Charakter. Einer, der gern mal austeilte, wenn ihm andere Tiere nicht passten.

Trotz aller Eigenheiten schlich er sich Tag für Tag tiefer in unsere Herzen.
Und so wurde er bald unser Tierheimmaskottchen – stolz, besonders und unverwechselbar.

Doch dann kam ans Licht, dass Knut nicht alle Tiere doof fand – weiße Katzenmädels nämlich ganz und gar nicht.
Diese Erkenntnis sollte sein Leben von Grund auf verändern.

Tasha – Die große Liebe und das zweite Maskottchen

2008 zog Tasha ein – ebenfalls weiß, ebenfalls taub und vom ersten Moment an vollkommen verzaubert von Knut.
Und Knut? Der tat nicht nur so – er liebte Tasha wirklich über alles.
Aus dem eigenwilligen Einzelkater wurde ein hingebungsvoller Gefährte.

Die beiden waren das Traumpaar des Tierheims – zwei weiße Schneeflocken, die sich gefunden hatten.
Und weil sie zusammen einfach eine Einheit waren, wurden sie gemeinsam unsere beiden Maskottchen.

Nur eine Sache liebte Knut fast genauso sehr wie Tasha: Kaffeesahne.
Niemand konnte sich heimlich einen Kaffee machen – nicht im Frühdienst, nicht im Spätdienst. Wir schlichen wie Diebe in die Küche, aber egal wie leise wir waren: Knut wusste es IMMER. Taub oder nicht.

Wanda – Die Draufgängerin

Ca. 2015 kam dann Wanda zu uns, jung, wild und mit einem Herzen wie ein Wirbelwind. Weiß wie die beiden anderen – hören hätte sie können, wenn sie gewollt hätte, aber meist hatte sie Wichtigeres zu tun.
Ihre Spezialität: alles verprügeln, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit brachte. Freigang? Undenkbar. Wanda jagte, wenn sie ein Ziel sah, und vergaß dabei die Welt.

Natürlich fragten wir uns:
„Kommt sie vielleicht mit weißen Katzen klar?“
Und siehe da – mit weißen Katzen hatte Wanda überhaupt kein Problem.

 

Mit manchen Katzen tat sie sich trotzdem schwer – am allerwenigsten mochte sie weiße Katzen mit Punkten, als würden die nur so tun, als wären sie wirklich weiß. Die waren für Wanda ein absolutes No-Go.

So wurde aus dem Traumpaar ein Traumtrio.

Die Futter-Anekdote – Ein Trio-Moment für die Ewigkeit

Oft saßen die drei wie ein kleines Orchester vor ihren Näpfen:
Knut links beim Nassfutter,
Tasha in der Mitte ebenfalls beim Nassfutter,
Wanda rechts beim Trockenfutter (Nassfutter war für sie schlicht unzumutbar).

Eines Tages begann Tasha plötzlich zu würgen.
Wir dachten nur panisch:
„Bitte kotz jetzt nicht in dein Futter!“

Sie kotzte nicht in ihre Schüssel.
Sie drehte im letzten Moment den Kopf – und erwischte Wandas Trockenfutter punktgenau.

Wandas entsetzter, zutiefst angewiderter Blick bleibt unvergessen.
Er sagte: „Von allen Näpfen hier – MEINER? Wirklich?“

 

Wandas Knickohr-Geschichte

Wanda hatte außerdem ein unverwechselbares Markenzeichen:
ein Knickohr, das normalerweise leicht schief stand und ihr einen charmanten, fast frechen Ausdruck verlieh.

Aber wenn Wanda etwas im Schilde führte – und das war oft – dann passierte etwas Magisches:
Sie stellte beide Ohren ganz gerade in die gleiche Richtung.
Und dann kam der berühmte „Wanda-Blick“.

Ein starrer, intensiver Blick, der eindeutig sagte:
„Ich plane etwas. Und ich werde es durchziehen.“

Wer diesen Blick einmal gesehen hatte, wusste:
Jetzt heißt es wachsam sein – oder rennen.

Wenn das Alter kommt

Mit der Zeit wurde unsere liebe Tasha dement.
Sie entwickelte eine merkwürdige Liebe zu weißen Fliesen in der Personalküche – die waren ihrer Meinung nach fürs Geschäft perfekt geeignet. Die beigen daneben blieben immer verschont.

Oft rief sie quer durchs Tierheim nach Knut.
Antwort bekam sie nie – beide waren taub.
Da Tasha sich nicht hochheben ließ, blieb uns nur eines: Knut zu ihr bringen.

Tasha war sofort beruhigt und glücklich.
Knut blickte uns dagegen jedes Mal leicht genervt an, als wollte er sagen:
„War das jetzt wirklich nötig? Ich hatte Wichtigeres zu tun.“

Drei Abschiede

Doch die Zeit machte auch vor unserem Traumtrio nicht halt.
Knut wurde schwer herzkrank, und der extreme Sommer 2017 war zu viel für ihn. Wir mussten ihn schweren Herzens gehen lassen.

Ein Jahr später folgte ihm seine geliebte Tasha, leise und friedlich.

Und auch unsere tapfere Wanda blieb nicht verschont: Sie kämpfte lange mit ihrer Epilepsie, war trotz allem immer voller Feuer – bis sie im Sommer 2022 plötzlich schwere Atemnot bekam.
So mussten wir auch sie gehen lassen, viel zu früh für ein Herz, das eigentlich nie stillstehen wollte.

Ein Leuchten in der Adventszeit

Doch jedes Jahr im Advent, wenn die erste Kerze brennt und irgendwo eine Kaffeesahne geöffnet wird, scheint es, als würden drei vertraute Pfotenpaare durchs Tierheim tapsen.

Vielleicht ist es Knut, der nach der Sahne sucht.
Vielleicht Tasha, die nur schauen will, ob er da ist.
Vielleicht Wanda, die sicherheitshalber prüft, ob irgendwo Punktkatzen lauern.

So lebt unser Traumtrio weiter –
in unseren Herzen,
in unseren Geschichten
und im warmen Licht der Adventszeit.

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Tagebuch 23.12.25

verfasst am 23. Dezember 2025

Unsere Vermittlungen

Gestern Nachmittag wurden Amber und Ashley von einer Frau aus Schönecken abgeholt.

Heute Nachmittag dürfen nach langer Pilzbehandlung endlich die Schwestern Serafina und Sarah ausziehen. Sie leben dann als spätere Freigängerinnen bei einer Familie in Föhren.

Auch ihr Bruder Severin darf nun pilzfrei endlich ausziehen. Er wird jedoch erst morgen abgeholt und lebt dann als Zweitfreigänger in Trier Irsch.

Wir haben gestern unsere Futtertüten aus der Wunschbaumaktion des Fressnapfs Wittlich abgeholt. Es kam wieder einiges zusammen, vielen Dank hierfür an den Fressnapf und an alle Spender.

Auch das Fitnessstudio effektiv hat dieses Jahr eine Spendenaktion für uns veranstaltet. Wir konnten unseren Augen kaum trauen wie viele liebevoll verpackte Geschenke dabei zusammen kamen. Auch hierfür sagen wir vielen lieben Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben. Bianda und Juno haben uns schon ganz fleißig beim Auspacken geholfen.

Auch ein ganz großes Dankeschön an AXA Schmitt und Zunker, die eine Spendenaktion für uns veranstaltet hat und 500€ für uns einnehmen konnte.

Bei einem Adventsfenster der neuen Dosenöffner von Winnie und Shatty (über den Förderverein) haben wir ebenfalls eine tolle Spende von 250€ bekommen. Auch hierfür vielen Dank an alle.

Nach all den guten Nachrichten müssen wir jedoch auch wieder ein paar Todfunde und einen vermissten Hund veröffentlichen:

  • Ein totes älteres Katzenmädchen in Hetzerath, tätowiert, nicht gekennzeichnet.
  • Ein roter unkastrierter Kater aus Bombogen, keine Kennzeichnung
  • Eine tote Schwarzhaarige mit etwas längerem Fell in einem ungeteerten Feldweg an der Fahrradwegkreuzung Sterenbach vor der Autobahnbrücke, wenn es Richtung Wittlich geht von Dorf/Bombogen kommend. Kennzeichnung und Geschlecht unbekannt.

 

Sollte jemand eine dieser Katzen kennen, bitte bei uns im Tierheim melden.

Dieser Bolonka wird in Zemmer Rodt vermisst und ist bei Tasso registriert. Meldunegn bitte an uns.

SILVESTERBÖLLER – Horror für Haus- und Wildtiere!

Der Förderverein Eifeltierheim e.V. appelliert an die Bevölkerung  der Region: Böllerfrei – den Tieren zuliebe!

Feuerwerk ist für viele Menschen eine schöne Tradition, um das neue Jahr zu begrüßen. Für Tiere hingegen ist es eine quälende Erfahrung. Das Silvesterfeuerwerk, das für viele Menschen Spaß und ein optisches Ereignis darstellt, ist für unsere Tiere der blanke Horror. Die Knallerei verursacht nicht nur bei uns Menschen unendlichen Stress – auch Millionen von Haus-, Wild- und Nutztieren sind dem ohrenbetäubenden Lärm schutzlos ausgeliefert und erleiden oft Todesängste.

• In Panik entlaufene Hunde und Katzen: Bei vielen Heimtieren löst die Knallerei Panikreaktionen aus. In Todesangst versuchen etliche Hunde, Katzen oder Kleintiere zu fliehen. Freigängerkatzen, die sich zum Zeitpunkt des Szenarios noch draußen aufhalten, flüchten in Panik und brauchen tagelang, bis sie zur Normalität zurückfinden. Daher die Bitte, Ihre Tiere wenigstens im Haus zu halten, bis der Spuk vorbei ist. Jedes Jahr werden rund um Silvester hunderte Fälle vermisster Heimtiere erfasst.
• Tote oder verletzte Wildtiere: Auch viele Wildtiere geraten durch die Lichtblitze und lauten Geräusche in Panik. Sie flüchten dann panisch durch die Gegend, um diesem Radau zu entkommen, wenn gleichzeitig von allen Seiten um Mitternacht das Feuerwerk losprasselt. Viele verunfallen, weil sie plötzlich in den Straßenverkehr geraten und mit Autos oder anderen Hindernissen zusammenstoßen. Vögel werden von ihren nächtlichen Ruheplätzen aufgeschreckt und fliegen orientierungslos umher; viele sterben an Erschöpfung, weil sie die Orientierung verlieren und für Stunden keinen sicheren Rastplatz finden; wenn die Nacht sehr kalt ist, kommen sie jämmerlich zu Tode.
• Gestörter Winterschlaf: Igel können durch die Böllerei in ihrem Winterschlaf gestört werden, Eichhörnchen in ihrer Winterruhe. Dabei brauchen die Tiere im kalten Winter alle Energiereserven – jede Störung kann ihren Tod verursachen.

  • Gehörschäden: Hund, Katze, Reh oder Fledermaus – viele Tiere haben ein viel feineres und leistungsfähigeres Gehör als wir Menschen. Böller und Raketen können bei ihnen zu Knalltraumata, Tinnitus oder dauerhaften Hörschäden führen.
    Leider erfährt die Öffentlichkeit nur selten davon. Denn eine einzelne Katze oder ein Hund, die sich im Keller verstecken, sind keinen Artikel in der Zeitung wert. Auch die vielen durch Feuerwerk verletzten Wild- und Nutztiere in der Landwirtschaft finden keine Erwähnung in den Meldungen.
    Wer heute noch böllert, hat den Zahn der Zeit wohl verpasst. Als Tierfreunde sollten wir uns mal fragen, ob das Silvester-Feuerwerk, das in einen regelrechten Wettbewerb unter Nachbarn ausartet, eigentlich sein muss. Andernfalls sollte es kleiner und kürzer gestaltet werden; trotzdem kann das Neue Jahr mit Spaß und Freude begrüßt werden.

Böllern an Silvester ist in vielerlei Hinsicht kritisch zu bewerten und absolut schädlich – für alle!

Daher unser Wunsch an Sie: Bitte verzichten Sie am Silvesterabend auf Raketen und Feuerwerk und unterstützen Sie stattdessen unsere so wichtige Arbeit für mehr Tierrechte. (Deutsches Tierschutzbüro e.V.)

Die internationale Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ gibt Ihnen viele Tipps, wie Sie Ihren Tieren helfen können, entspannt ins neue Jahr zu starten.

https://www.vier-pfoten.de/unseregeschichten/ratgeber-heimtiere/silvester-stress-verringern-fuer-ihre-haustiere

 

Der Förderverein Eifeltierheim e.V.

🏆Türchen 23🎁

 

Für die Vorstellung des heutigen Türchens kam für uns nur eine Katze in Frage, und zwar “der Ernst des Jahres 2024”. Was der Ernst des Jahres ist, fragt ihr? Das kann euch Lalou beantworten, los nicht so schüchtern:

Hallo, ich bin Lalou. Eigentlich hab ich gesagt, ich trau mich nicht, so ein wichtiges Türchen vorzustellen, aber mein Bruder Louis hat mir Mut gemacht, weshalb ich euch heute mal erzähle, was sich unsere Pfleger hier immer so ausdenken, um ein wenig Spaß in die Arbeit zu bringen. Deshalb darf ich euch heute die jährliche Preisverleihung des Eifeltierheims vorstellen.

Seit einigen Jahren verleihen unsere Pfleger intern uns Katzen Preise am Ende des Jahres. Es fing alles bereits 2019 mit der roten Ornella an. Sie adoptierte damals zu ihren 2 eigenen Kindern 4 weitere und zog sogar zum Schluss mit Adoptivsohn Zilinio aus. So sicherte sie sich den Titel Mutter des Jahres und der Preis “die goldene Ornella” war geboren. Von ihr habt ihr ja sicher schon in Türchen 6 gelesen. Im gleichen Jahr wie Ornella war wohl auch der kleine Ernst, welcher gar nicht nett zu den Pflegern war, in unserem Tierheim. Das kratzbürstigste Katzenbaby des Jahres bekommt seitdem den Preis “Ernst des Jahres”. Diesen Preis hab ich letztes Jahr gewonnen, seitdem hab ich aber viel an mir gearbeitet.

Mit den Jahren kamen dann aber wohl immer mehr Preise dazu und unsere Pfleger haben sich nun endlich dazu entschieden, das ganze öffentlich zu machen. Wisst ihr, unsere Pfleger haben es nicht immer leicht, manchmal sind wir schuld, manchmal andere Menschen, aber meist einfach die viele harte Arbeit, die sie immer zu erledigen haben und dies sogar an den Feiertagen. Hier im Tierheim passieren auch ganz schlimme Dinge, aber da versuchen die Pfleger uns immer rauszuhalten, um uns nicht auch noch damit zu belasten. Da darf man sich auch mal einen kleinen Spaß machen, um den Tierheimalltag zu überstehen. Deshalb stelle ich euch jetzt die weiteren Preise vor, welche unsere Pfleger immer fleißig verteilen. Vielleicht bekommen wir dieses Jahr sogar Pokale oder Medaillen, das wäre voll cool. Aber hier erstmal alle Preise, die es zu verteilen gibt:

 

🏆Die Goldene Ornella – beste Katzenmutter des Jahres

 

🏆Der Ernst des Jahres – kratzbürstigstes Katzenkind des Jahres

🏆Mr. bzw. Mrs. Catch me if you can – die unfangbarste Katze des Jahres

 

🏆Die Goldene Lissy – Pechvogel des Jahres (benannt nach Lieselotte, welche mehrmals aus der Vermittlung wieder zurückkam)

 

🏆Manu-Award – Sorgenkind des Jahres (benannt nach Epileptikerin Emanuela)

 

🏆Lucky-Lara – Glückspilz des Jahres (benannt nach Lara, der ersten Katze des Eifeltierheims, die FIP überlebt hat)

 

🏆Schmusetiger des Jahres – selbsterklärend

 

🏆Das Idessyndrom – größte Bazillenschleuder des Jahres (benannt nach Ides, welcher sich jede Woche neue Krankheiten ausgedacht hat)

 

🏆Traumpaar des Jahres – selbsterklärend

 

Doch wer hat diese Preise dieses Jahr gewonnen? Das verrät euch bald jemand anderes.

 

Ich muss mich jetzt aber wieder in meiner Höhle verkriechen, so viel Aufmerksamkeit bin ich gar nicht gewohnt.

Also bis dann, eure Lalou

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Gut Kirchhof 6
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Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21

E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de

Spenden

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:

Eifeltierheim-Altrich
Bank: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE 74 5606 1472 0005 6632 76 | BIC: GENODED1KHK

Bank: Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück
IBAN: DE 35 58751230 0032755522 | BIC: MALADE51BKS
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