Eifeltierheim Altrich
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Tagebucheintrag 06.01.22

verfasst am 6. Januar 2022

Keine Vermittlungen, keine Neuzugänge.
Heute Abend kommen zwei Interessenten und für das Wochenende sind weitere Termine vergeben.
Ich hoffe, es können ein paar Katzen in ihr neues Zuhause umziehen.
Geplant sind bis jetzt nur eine Aktion mit fünf Halbwüchsigen, Ende nächster Woche.
Wir brauchen im Moment noch die Quarantäneboxen für die Behandlung unserer Katzen.
Es müssen einige scheue Katzen täglich Medikamente bekommen und das geht am einfachsten, wenn Sie alleine in einer Quarantänebox sitzen und das Medikament über das Futter einfach mitfressen.

Nachtrag zu Bengel.
Bengel ist ca. 7 Jahre alt und braucht trotzdem bereits eine Zahnsanierung. Die ist für Anfang nächster Woche eingeplant, sodass er dann spätestens Ende nächster Woche ausziehen könnte.
Er ist neg. getestet und geimpft worden.

Nachtrag zu Leo.
Er kann auch richtig lieb sein, aber wenn er bedrängt wird, dann eben ach nicht. Im Zimmer kommt er bis jetzt gut zurecht, die anderen Katzen lassen ihn allerdings auch in Ruhe.
Das Problem mit den anderen Katzen könnte die angelegten Ohren sein. Das könnte als aggressives Verhalten gedeutet und für Stress sorgen.
Zur Zeit bleibt jeder in entsprechenden Abstand, aber ein entspanntes miteinander ist es noch nicht.

Katze vermisst!

Name: Gina, weiblich, ca. 19 Jahre, weder gechipt, noch tätowiert.
Vermisst seit dem 01.01.2022 (sie ist nach ihrem täglichen Spaziergang am Morgen leider nicht wieder nach Hause gekommen, was sehr untypisch für sie ist).

Meine Daten: Marina Flad, Röntgenstr 5, 54634 Bitburg
Tel.: 01774305952, Festnetz: 06561/948839

Hallo liebes Team, vom Eifeltierheim Altrich,
wie jedes Jahr haben wir zum Thema: “Spenden statt Böllern” etwas Geld gesammelt um dieses zu Spenden.
Die Spende kommt von uns (Familie Welter/Rajak aus Landscheid und dem B.O.S. TAURUS LE MC).
Dieses Jahr haben wir uns für euer Eifeltierheim Altrich entschieden.  Ich habe gerade die Überweisung i.H.v. 100€ rausgeschickt. Wir hoffen, das Geld hilft euch.
Vielen Dank für eure Arbeit mit dem Tieren. Bleiben Sie gesund.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Welter und der B.O.S. Taurus LE MC

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Tagebucheintrag 05.01.22

verfasst am 5. Januar 2022

TB05.01.22

Ich hoffe Sie sind alle gut ins neue Jahr gekommen.
Leider habe ich den Jahreswechsel mit einem ordentlichen Männerschnupfen verbracht. Deshalb sind auch die Tagebucheinträge etwas anders als gewohnt.
Jetzt ist natürlich ziemlich viel liegengeblieben und manch ein Eintrag kommt etwas später als gewohnt. Die Internetseite muss dringend aktualisiert werden, aber ich hoffe, dass ich bis Ende der Woche die meisten Sachen aufgearbeitet habe.

Noch ein Hinweis zu den Spendenquittungen.
Einige Spenden gingen so spät ein, dass die Bank sie auf 2022 gebucht hat. Dann bekommen Sie die Quittung für dieses Jahr am Ende des Jahres.
Sollten Sie noch eine Spendenquittung von 2021 vermissen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Am besten mit den Kontaktdaten, Betrag und Datum, dann bekommen wir die Quittung sehr schnell nachgeliefert.
Aber warten Sie noch bitte bis Mitte nächster Woche, noch sind wir nicht ganz durch, müssten aber auch dies bis zum Wochenende geschafft haben.

Dann noch eine Hinweis zu dem Hochwasser.
Auch wir sind wieder betroffen, zum Glück nur die Zufahrt nach Altrich und das nur von der Wittlicher Seite. Wenn Sie zu uns fahren möchten, werden Sie umgeleitet und müssen aus der Richtung Klausen nach Altrich reinfahren und dann durch den ganzen Ort.
Aber sie haben bereits für Ende der Woche eine Entspannung der Lage angekündigt.

 

Unsere Vermittlungen.
Am Dienstag ist Coco von einer ehrenamtlichen Helferin mit nach Hause genommen worden. Sie hat einen Hund und weitere spezielle Katzen von uns. Alle etwas älter und die eine oder andere Baustelle. Wenn Coco sich in die Gruppe integriert, kann sie keinen besseren Platz finden. Mit dem Hund kommt sie klar, dass haben wir vorher bereits getestet.

Leider fängt das Jahr so an, wie das letzte Jahr endetet.
Winja musste am Dienstag in der Tierarztpraxis wegen FIP eingeschläfert werden.
Sie hatte keinen Kontakt mit den anderen Katzen, und wir sind auch extrem vorsichtig geworden.
Winja war eine der Fundkatzen, die Ende September in Wittlich in einer Hecke neben den alten Kino gefunden wurde. Die Geschwister waren bis Ende letzter Woche in einer großen Quarantänebox und wurden dann mit anderen gesunden Kitten in ein großen, komplett gereinigtes und desinfiziertes Katzenzimmer gesetzt.
Wir können uns es wirklich nicht erklären. In den letzten Wochen sind mehr Katzen an FIP verstorben als die letzten 10 Jahre zusammen.
Was die Sache noch ungewöhnlicher macht ist, dass auch außerhalb des Tierheims mehr Katzen an FIP versterben und das FIP durch einen mutierten Corona-Virus ausgelöst wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, das die Tiere an Covid19 versterben, aber ob es einen Zusammenhang gibt, der den Ausbruch von FIP begünstig, konnte mir noch niemand bestätigen, aber auch noch nicht widerlegen.
Vielleicht haben Sie darüber etwas gehört.
Bitte hören Sie sich um und geben uns Bescheid, wenn Sie etwas darüber in Erfahrung gebracht haben.
Aber bitte, ich möchte hier keine Verschwörungstheorien verbreiten. Mir geht es um med. Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse, damit wir eventuell Vorkehrungen treffen können.

Unsere Neuzugang.

Bengel ist ein Abgabetier von gestern, den wir aus einem Sterbefall bekommen haben. Es ist ein kastrierter Kater, aus Bengel und leider haben wir sonst kaum Hinweise über das Tier.
Er soll Freigang und eventuell andere Katzen kennen. Es wurde noch ein Impfpass gefunden, aber der passt nicht zu diesem Kater.
Frau Ressmann am dann auf die Idee, den Kater Bengel zu taufen. Er ist noch etwas eingeschüchtert, aber eigentlich lieb und geht heut zur Eingangsuntersuchung.

Nachtrag zu Ninette.
Nienette war am Montag zur Eingangsuntersuchung.
Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 2009, ist wohl kastriert und wurde neg. getestet. Aber sie braucht eine Zahnsanierung und die Schwanzspitze ist abgestorben und muss amputiert werden. Der Tierarzt hat zurzeit sehr viel zu tun, wir müssen schauen, wann wir die OP hingekommen.

Nachtrag zu Zachory.
Auch Zachory war zur Eingangsuntersuchung und wurde neg. getestet worden. Leider verhinderte sein Schnupfen, dass er noch am selben Tag kastriert wurde. Aber es ist nichts Schlimmes und lassen ihn einfach noch ein paar Tage zu Kräften kommen.
Für Samstag hat sich bereits ein Interessent einen Besuchstermin eintragen lassen.

Nachtrag zu Leo.
Leo war gestern zum Tierarzt und ist dort völlig ausgetickt und musste für die Eingangsuntersuchung in Narkose gelegt werden. Eigentlich lassen wir ja jede Katze, die in Narkose liegt, auch tätowieren, aber bei einer Schottisch Fold macht das wenig Sinn, er wurde gechipt.
Zum Glück wurde er neg. getestet und wir versuchen es heute ihn in Zimmer 2 zu setzten, da hat er die Möglichkeit zum Freigang.
Da der Tierarzt keine med. Gründe für sein aggressives Verhalten gefunden hat, hoffen wir, dass er durch den Freigang netter wird.

Hallo Herr Kordel, hallo liebes ETH-Team 😉

Wir (also Mika und Preston) wollten mal schnell berichten, wie es seit unserem Umzug vor eineinhalb Wochen so läuft.
In den ersten Tagen haben wir uns oft in der Ecke vom Bad unter dem Regal versteckt.
Eigentlich soll man ja vorsichtig sein mit neuen Zweibeinern.
Die sind aber gar net so übel, glauben wir. Die machen sauber, bringen was zu Essen und lassen einen eigentlich ziemlich in Ruhe. Also die sind schon öfters da, aber sie bleiben immer ein kommodes Stück entfernt. Man kann übrigens mit einem leichten Fauchen prima den Abstand einstellen, machen wir aber inzwischen weniger. Sie gucken uns immer mal wieder an, setzen sich in das Zimmer und bleiben ne Weile. Ab und an kommt eine Hand oder ein Fuß so in unsere Nähe, dass wir mal dran schnuppern können, aber bisher versucht keiner uns anzupacken und zu nerven. So kann man sogar in deren Anwesenheit mal aufs Klöchen oder an die Näpfchen, ist alles entspannt.
Die haben übrigens abgeguckt: In unserem Zimmer steht genau wie in Altrich ein Stuhl mit Kissen und Decke drüber, wo wir gerne drunterliegen. Dann dürfen die sogar direkt neben uns stehen und vorbeigreifen, um das Klo sauber zu machen 😉
Etwas komisch ist hier, dass hinter der weißen Tür oft ein Katzenmädel mit uns spricht und wir manchmal gemeinsam singen, uns aber nicht sehen dürfen. Die Leute sagen, das muss noch eine Weile so sein. Naja, glauben wirs mal.
Die Zweibeiner haben ein paar Bilder gemacht – soll wohl süß aussehen, wir schicken mal welche mit. Eins ist auch von Sola dabei, die im Rest vom Haus herumsprintet oder sich mal einfach zum Chillen umfallen lässt. Die Dosenöffner meinen, dass wir uns bestimmt gut verstehen werden, wenn wir uns endlich sehen können. Warten wir es ab, unsympathisch klingt das Mädel ja nicht 😉 Schöne Grüße auch von ihr…
Liebes Team, wir vier Zweibeiner danken auch sehr herzlich für die Chance und sind guter Dinge, dass sich das hier alles entspannt und gut entwickelt. Wir sind recht froh, dass wir an der Tür des Badezimmers beide Klinken nach oben gestellt haben – es hat sich herausgestellt, dass Sola inzwischen Türen öffnen kann, indem sie an die Türklinke springt.
Wir hoffen, dass Sie ruhige und besinnliche Feiertage erlebt haben und dass bei Ihren Lieben und den Fellnasen alles in Ordnung ist. Wir wünschen schon einmal einen guten Start in das neue Jahr!
Viele Grüße aus Bergweiler, Familie M.

Liebes Eifeltierheim.
Morgen ist es genau ein Jahr her, dass ich euren kleinen Kater aufgenommen habe. Ich habe ihn kurze Zeit später in Kalle umbenannt, weil das viel besser zu diesem kleinen Frechdachs passt. Er ist mir so ans Herz gewachsen, auch wenn er manchmal eine Nervensäge sein kann. Ihm geht es super, er kommt mit seinem Mitbewohner Frodo aus dem Tierheim Kaiserslautern klar und wird sehr geliebt von mir.
Er hat am Anfang deutlich abgespeckt und nachdem ich einmal seinen Hintern sauber hatte, war das überhaupt kein Thema mehr. Und an seine kleinen Behinderungen habe ich mich auch ganz schnell gewöhnt.
Vielen Dank für eure Fürsorge und Einsatz.
Liebe Grüße aus Kaiserslautern, von Kalle, Frodo und Kirsten.

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Tagebucheintrag 04.01.22

verfasst am 4. Januar 2022

Hetue kein Eintrag, aber dafür kommt morgen ein Tagebucheintrag.

 

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Tagebucheintrag 03.01.22

verfasst am 3. Januar 2022

Heute kein Eintrag.

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Tagebucheintrag 31.12.21

verfasst am 31. Dezember 2021

Keine Vermittlungen, aber irgendwie passt es zu diesem Jahr, dass wir heute Morgen den alten FIV-Kater Mufasa tot in seinem Körbchen gefunden haben.
Ein Trost, so wie es aussieht, ist er einfach eingeschlafen.

 

Unsere Neuzugänge.

Leo ist der kastrierte, ca. 6 Jahre alte Wohnungskater, der zu uns gebracht wurde, weil er seit drei Jahren immer aggressiver wird. In der letzten Zeit hat der den Besitzer angefallen und ins Bein gebissen. Leo wäre nicht immer so, aber die letzte Zeit würde es schlimmer werden.
Wir hatten ja bereits einige solcher Katzen, manchmal reichte es aus, wenn die Katzen Freigang bekommen, auch wenn sie bereits 6 Jahre in Wohnungshaltung leben.
Manchmal hat es damit zu tun, dass die Tiere schmerzen oder sogar einen Tumor haben.
Das sollte vorher unbedingt abgeklärt werden, wenn jemand so eine Katzen Zuhause hat.
Aber auch Kinder, andere Tiere im oder um das Zuhause, Geräusche, Gerüche – es gibt viele Sachen, die ein Tier so stressen können, dass sie ihren Stress-Level nur durch aggressives Verhalten abbauen können.
Jetzt müssen wir schauen, was es bei Leo ist.
Natürlich werden wir ihn nicht als Einzel-Wohnungskatze in einen Haushalt mit Kindern vermitteln. Das hat ja bis jetzt nicht funktioniert, wird dann später bestimmt auch nicht funktionieren.

Nienette ist die Fundkatze aus Niersbach, die bereits seit Anfang Dezember immer wieder zu der Finderin ins Haus schlich und die zwei Ur-Einwohner vertrieb.
Nienette ist lieb, nicht gechipt oder tätowiert. Der Rest zeigt sich nach der Eingangsuntersuchung am Montag oder Dienstag.

Hallo Herr Kordel,
ich wünsche Ihnen und Ihrer Belegschaft einen guten Rutsch und für das neue Jahr viel Glück, Erfolg, Freude, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.
Glucksi (ehemals Gert) hat sich gut eingelebt, er ist ein richtiger Schmusekater geworden. Er hilft auch im Homeoffice, wie man auf dem Foto sehen kann. Am liebsten liegt er auf kuscheligen Sachen und auf seinen Leuten. Man glaubt kaum, dass er sich im Frühjahr gar nicht anfassen ließ.
Viele Grüße I. H.

Hallo,
mein Dosenöffner hat grade eben mit Herr Kordel telefoniert, bezüglich einem fetten Kater dessen Besitzer sich nicht um ihn kümmern kann/will.
Ich bin 2015 am 30.11. in mein neues Heim gezogen.
Dank der Flutkatastrophe im Sommer 2021 wurde ich 3 WOCHEN in 4 Wänden festgehalten und bin 2-mal umgezogen.
In der 2. Wohnung hat mich meine Mama nach einer qualvollen Woche endlich wieder in die Freiheit entlassen. Ich habe das Mäuseschlaraffenland gefunden. Sehr zum Leidwesen meiner menschlichen Mitbewohner. Sie behaupten ich würde sie wieder auskotzen…..
Hoffentlich können wir bald wieder ins Haus zurück. Die Vermieterkatze und ich mögen uns nicht besonders.
Liebe Grüße aus Kordel
(auch von meinem Dosenöffner)
P.S. Meine Mama sagt das sie mir den Namen Ivy gab. Früher hieß ich Lotta oder Lotte

In eigener Sache.

Es war ein sehr wechselhaftes Jahr. Zuerst eher normal mit vielen Fundkatzen, dann glaubten die Leute wegen Corona, dass sie unbedingt Hühner oder zu mindestens eine Katze haben sollten.

Deshalb kam dann von jetzt auf gleich fast keine Katze mehr und wir hatten zwischenzeitlich drei Zimmer leer und als Minimum nur noch 32 Katzen hier im Tierheim.
Dann kam der Sommer, die Inzidenzen vielen und damit auch die Lust, eine Katze aufzunehmen.
Und weil wir und andere Tierschutzvereine in der ersten und zweiten Corona-Welle wenig oder gar keine Kastrationsaktionen gemacht haben, kam das Ergebnis wie ein Tsunami über uns.
Anruf auf Anruf – Meldung auf Meldung. Immer wieder wurde Katzenbabys mit oder ohne Mutter gefunden. Von leeren Zimmer war keine Rede mehr, Ruck-Zuck war alles voll, sogar die Kleintierställe mussten herhalten.
Bei den Pflegestellen sah es nicht anders aus und irgendwann konnten wir die gemeldeten Tiere nicht mehr aufnehmen.
Und plötzlich hatten wir fast 120 Katzen im Tierheim und davon zu Spitzenzeiten fast 90 Kitten.
Das an sich wäre schon genug, aber die Katzen waren durchgängig krank. Schnupfen, Durchfall-Erkrankungen aller Art und sehr oft Augenentzündungen. Dann mussten einige täglich mehrfach mit der Flasche/Spritze gefüttert werden. Da kamen wir echt an unsere Grenze.
Erst im November gingen die Meldungen deutlich zurück, aber dann haben wir die Katzen aufgenommen, die wir bereits seit Wochen geschoben haben.
Zum Glück stiegen die Vermittlungszahlen, sodass wir auch wieder etwas mehr Platz bekamen.
Durch die große Zahl der kranken Jungkatzen, sieg trotz intensiver medizinischer Betreuung die Zahl der Katzen, die es nicht geschafft haben.
Vielleicht hier mal ein paar Zahlen zum Vergleich zu 2020 und 2019.
Katzen insgesamt: 533 / 490 / 451, davon Fundkatzen: 335 / 317 / 242. Katzen, die Katzen, die wir den Besitzern wieder zurückgeben konnten: 28 / 24 / 15. Und zum Schluss die Katzen, die von uns nur kastriert und nach der med. Versorgung zurück auf die Futterstelle gingen. Hier hat sich die Zahl im letzten Jahr deutlich erhöht, weil die Pflegestellen mit den Katzenbabys überfüllt waren: 60 / 12 / 13.
Verstorben sind im letzten Jahr 29 Katzen gegenüber 18 im Jahr 2020 und 13 in 2019.
Natürlich musste die Zahl ansteigen, weil wir mehr Katzen und vor allem kranke Kitten aufgenommen haben, aber die Zahl hat uns trotzdem sehr erschüttert. Und hoffentlich ist der Tod von Mufasa heute Morgen, für lange Zeit der letzte, von dem ich Ihnen berichten muss.
Zurzeit haben wir 101 Katzen und 2 Kaninchen hier im Tierheim. Zum Glück haben wir ein weiteres Quarantänezimmer eingerichtet, sonst hätten wir den Ansturm an Katzen nicht bewältigen können.

Die ganzen Umbaumaßnahmen, ein neues Auto (das zweite Auto kommt Anfang Januar, es muss noch etwas gemacht werden, damit es über den TÜV kommt).
Dann die hohen Arztkosten und auch sonst ist vieles teurer geworden.
Ende November sah es wirklich so aus, dass wir auch finanziell kein gutes Jahr haben werden und unser Puffer deutlich schrumpfen wird. Und dann kam die Sonne zurück und zwei Ereignisse drehte die ganze Sache sogar noch leicht ins Plus.
Zuerst haben wir doch tatsächlich eine üppige Steuerrückzahlung bekommen (hat man auch nicht oft) und dann kamen Sie und spendeten und spendeten und spendeten.
In den letzten beiden Wochen bestand meine Hauptaufgabe darin, Spendenquittungen zu schreiben.
Und sie glauben gar nicht, wie gerne ich diese Arbeit gemacht habe.
So hat dieses Jahr doch noch, zumindest für das Eifeltierheim, ein schönes Ende genommen.
Das ganze Team wünscht Ihnen und Ihren Lieben einen guten Rutsch in neue Jahr, bleiben Sie gesund und vielen Dank, dass Sie uns so toll unterstützen.

Rainer Kordel & Team.

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Tagebucheintrag 30.12.21

verfasst am 30. Dezember 2021

Unsere Vermittlungen.
Es waren Anfang der Woche sehr viele, aber nur wenige wirklich passende Anrufe.
Einige Leute hatten über Weihnachten ihren Kindern eine Katze versprochen und wollte jetzt eine „abholen“ kommen.
Andere wollten erst in einiger Zeit eine Katze haben oder ein einzelnes Katzenbaby, was wir so nicht machen.
Drei Katzen haben am Dienstag ein neues Zuhause bekommen.
Zuerst hat die scheue Soraja bei einem Pärchen aus Bernkastel-Kues ein neues Zuhause bekommen.
Ihnen ist klar, dass es wirklich lange dauern kann, bis Soraja sich anfassen lässt. Ich hoffe es klappt.
Abends sind dann Luzie und Lucinda zusammen nach Schwarzenborn vermittelt worden.

Leider muss ich mitteilen, dass die Katze Mara aus Winterspelt gestern in der Tierarztpraxis eingeschläfert wurde. Zuerst dachten wir, dass sie einen Abort hatte, weil sie kaum mehr fraß und auf einmal nicht mehr trächtig war. Aber wir haben keinen Abgang gesehen. Jetzt stellte sich allerdings heraus, dass der Bauchraum voll mit Tumore war und es ihr deshalb so schlecht ging, das Mara eingeschläfert werden musst. Sie hatte bereits Metastasen bis in den Rachenbereich.

 

Kein Neuzugang, aber heute sollen zwei Katzen kommen.
Eine Katze soll aggressiv sein, bis jetzt Wohnungskatze, ca. 5 Jahre alt und kastriert.

Die andere Katze soll eine Fundkatze zutrauliche Fundkatze aus Niersbach sein, mehr weiß ich noch nicht.

Nachtrag zu den Fundkatzen Zachory und Larissa/Manni.
Beiden geht es soweit gut und zu beiden hat sich bis jetzt kein Besitzer gemeldet.
Zachory wird nächste Woche kastriert und dann auch vermitteln.
Das Ordnungsamt wird ihn zusätzlich im Amtsblatt veröffentlichen, allerdings weiß ich nicht, wann das sein wird. Der neue Besitzer sollte bedenken, dass sich nach der Veröffentlichung noch ein Besitzer melden kann.
Zachory ist mittlerweile wirklich sehr zutraulich, aber noch nicht sauberer geworden.

Hallo liebes Tierheimteam,
Hallo lieber Herr Kordel
Klara (Kera) und Anton (Pinjo) schicken euch liebe Weihnachtsgrüße.
Nach gut 9 Monaten fühlen sich beide richtig wohl. Klara weiß ihren Charme einzusetzen und Anton ist wie sein Fell zweigeteilt. Entweder erschrickt er vor allem und jeden, oder er mutiert zum Kampfschmuser, besonders nachts und früh morgens im Bett. Dann hat man nicht Hände genug, alles zu kraulen, was er will…besonders den Bauch. Leider lässt er sich noch nicht hochheben, aber auch das wird noch werden. Weihnachtsbaum und Krippe finden sie auch toll, wie man auf dem Bild sieht, warteten sie brav aufs Christkind. Und egal, was sie anstellen, man kann ihnen einfach nicht böse sein.

Viele Grüße, Klara, Anton und ihre menschlichen Mitbewohner.

 

Das ist das Ergebnis der Fressnapf-Weihnachts-Spendenaktion zu unseren Gunsten.
Also wir haben wirklich ein großes Auto, aber es war voll!
Insgesamt 110 Tüten plus anderen Sachen wie Transportkisten, Kratzbaum usw.
Uns es sind wirklich richtig gutes Zeug. Es dauert noch ein bisschen, bis wir alles verstaut haben, aber die Spendenaktion hat sich wirklich gelohnt.
Dafür wollen wir uns beim Fressnapf-Team und natürlich ganz besonders bei allen Spendern bedanken.
Vielen Dank, Rainer Kordel und das Tierheim-Team.

In eigener Sache.
Wir haben eine Drei-Sterne-Bewertung bekommen.
Ich möchte an diesem Beispiel erklären, wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung und Anspruchshaltung sein kann.
Also, am Freitag den 24.Dezember, also Heiligabend, um ca. 11.00Uhr noch einen Termin zu bekommen, ist schon mit einigen Zugeständnissen unsererseits zustande gekommen.
Wir haben wirklich viel zu tun und meine Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer reißen sich nicht unbedingt, an diesem Tag noch eine Schicht zu machen.
Und wenn ich um 11.00Uhr ein Tierheim betrete, kann ich nicht erwarten, dass alle Zimmer bereits gereinigt und tip-top sind. Zu diesem Zeitpunkt sind wir zum Teil noch am Füttern.
Und nur weil zwei Leute kommen, die eventuell eine Katze haben wollen, hören wir nicht auf die Katzen zu versorgen, um die Zimmer zu putzen. Die Katzen gehen immer vor!

Und wenn sich eine Katze überfrisst und dann erbricht, ist das für uns eigentlich tägliches Geschäft und ist keine Gefahr für die anderen Katzen. Es ist einfach zu schnell gefressen und wieder erbrochen, dass kennt bestimmt jeder von Zuhause.
Das hat die Mitarbeiterin den Leuten auch genau so erklärt.

Und die Situation, dass wir zurzeit viele scheue Katzen haben, bekommt bereits jeder am Telefon erklärt und es steht auch auf der Seite.
Die Leute wohnen nicht weit von einer wirklich vielbefahrenen Straße in Trier. Deshalb hatten wir sowieso schon etwas Bauchschmerzen, dort junge Katzen hinzuvermitteln.
Wenn überhaupt kamen nur wenige infrage und die sind nun mal scheu.
Die netten Jungkatzen sind kaum oder gar keine Straße gewöhnt und vom Wesen her agil und angstfrei, eine sehr gefährlich Mischung und deshalb nichts für eine Vermittlung, wo eine vielbefahrene Straße nicht weit weg ist.
Und auch das wurde ausführlich von meiner Mitarbeiterin erklärt.
Ich habe keine Probleme, wenn wir Fehler machen und dafür kritisiert werden, aber ist weiß wirklich nicht, was die Leute sich denken, wenn Sie so einen Text schreiben.
Vielleicht sollten sie mal die eine oder andere 12 Stunden-Schicht hier im Tierheim machen und das sonntags oder an einem Feiertag und das 365 Tage im Jahr.
Aber damit sind wir nicht alleine, hiermit einen schönen Gruß an alle Krankenschwester/Altenpfleger oder Mitarbeiter sonstiger Pflegeeinrichtungen.
Vielen Dank, dass ihr euren Dienst macht.
Rainer Kordel

(Sorry, Fehler von mir. Die Leite waren am Montag den 27.12.21 hier, sie hatte am Freitag angerufen und den Termin ausgemacht)

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Tagebucheintrag 29.12.21

verfasst am 29. Dezember 2021

Heute kein Eintrag.

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