Unsere Vermittlungen
Am Sonntagabend sind Tinker und Minker zusammen von einem Paar aus Bitburg abgeholt worden.
Bafina ist reserviert.
Unsere Neuzugänge
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Unsere Vermittlungen
Am Sonntagabend sind Tinker und Minker zusammen von einem Paar aus Bitburg abgeholt worden.
Bafina ist reserviert.
Unsere Neuzugänge
Tiger (28) und Fynn (1) sind gestern von einem Engländer abgegeben worden, weil er umziehen muss. Beide Katzen sind bis jetzt Wohnungshaltung gewöhnt, kastriert, geimpft, gekennzeichnet, lieb und sollen auf jeden Fall zusammen vermittelt werden.
Wer wer ist, ist nicht schwer zu erraten. Tiger ist ein Kater und im Nov.2018 geboren. Fynn ist ein Mädchen und am 24.08.22 geboren. Ob Fynn taub ist, was ja bei vielen weißen Katzen der Fall ist, wissen wir noch nicht. Im Pass steht, dass Fynn ein Maine-Coon/EKH-Mix ist, davon sehe ich aber nichts.
Eigentlich müssen wir nur einen FIV- und Leukose-Test machen, einmal drüber schauen und dann können die beiden Katzen auch schon in die Vermittlung.
Grape (1) und Karma (1) sind ebenfalls Abgabe-Wohnungskatzen wegen Umzugs. Die Amerikanerin hat nach sechs Jahren Stationierung in Spangdahlem den Marschbefehl bekommen. In zwei Wochen muss sie in Arizona sein, aber die nötigen Tollwutimpfungen zur Einreise in die USA brauchen mindestens vier Wochen. Deshalb war sie sehr traurig (und ein bisschen wütend), dass sie ihre beiden Katzen abgeben muss. Denn sie weiß, dass ihre Landsleute nicht immer gut mit ihren Tieren umgehen, und jetzt muss sie selber ihre Katzen abgeben. Wir mussten schwören, dass die beiden Katzen nicht eingeschläfert und nur zusammen vermittelt werden.
Grape ist eine BKH-Mix, noch nicht kastriert (was morgen geändert wird), geimpft und ist am 16.07.23 geboren.
Karma ist schwarz und hat einen herzförmigen weißen Fleck auf dem Bauch. Der Bauch ist auch ziemlich groß, weil Karma stolze 6240 Gramm wiegt. Sie ist kastriert, am 13.09.2018 geboren, geimpft und gekennzeichnet.
Jetzt wird es etwas kurios. Die beiden Katzen kamen sehr gut mit den beiden kleinen Kindern zurecht, aber wenn sie Stress haben, zum Beispiel wenn ein Hund zu Besuch kam, hat Karma erbrochen und aus Stress gepinkelt. Das hatten wir so auch noch nicht.

Nachtrag zu Palina (2)
Wir haben den Fehler gemacht und uns auf die Aussagen der Finderin verlassen, dass Palina nicht gekennzeichnet ist. Erst am Samstag ist uns dann aufgefallen, dass sie eine Tätowierung im Ohr hat.
Leider war sie nicht bei Tasso registriert, aber durch die Art der Tätowierung wussten wir, welcher Tierarzt die Katze kastriert und gekennzeichnet hat.
Wir haben heute Vormittag sofort in der TA-Praxis angerufen, die zeitnah bei der Besitzerin angerufen haben.
Und jetzt sind wir richtig angepisst. Die „Finderin“ ist nämlich seit kurzem die Besitzerin und hat uns richtig verarscht. Sie hat die Katze, die eigentlich „Schissi“ heißt, von der Mutter übernommen, die sie wegen eines Umzugs nicht behalten konnte. Sie hatte die Katze ohne das Wissen der Mutter zu uns gebracht und ob die Aussage stimmt, dass die Kinder allergisch reagiert haben, ist auch nicht mehr sicher, aber für uns reichlich egal.
Ich habe eben mit der Mutter telefoniert und ihr klar gemacht, was das für eine Sauerei ist. Wir hätten Palina eventuell am Wochenende bereits vermitteln können, hätten wir gewusst, dass es ein Abgabetier ist.
Jetzt wissen wir, dass Palina / Schissi Anfang April 2020 geboren ist und auch Hunde kennt.
So etwas ärgert mich enorm und das ist echt das Letzte. Es gab gar keinen Grund uns anzulügen, was für ein super Vorbild für die Kinder.

Liebes Team!
Sahara geht es gut. Sie ist ganz zutraulich geworden, lässt sich streicheln und hochheben… Ich melde mich demnächst noch mal telefonisch, da ich sie jetzt auch bald rauslassen möchte (geimpft ist sie schon), aber noch nicht ganz sicher bin, ob ich doch noch länger warten sollte.
Viele Grüße, W. G.

Sehr geehrte Damen und Herrn,
anbei lasse ich Ihnen das Bild unseres Besuches am Freitag Vormittag zukommen. Die Klasse 5b des PWG hat das Geld (500,- Euro) durch den Verkauf von selbst kreierten Weihnachtskarten eingenommen. Wir haben uns sehr gefreut, das Geld eigens übergeben zu können.
Herzliche Grüße, Nils Klein, Peter-Wust-Gymnasium Wittlich
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Keine Vermittlungen, aber gestern hatten wir wohl die schnellste Ermittlung des Besitzers einer Fundkatze in der Geschichte des Eifeltierheims.
Uns wurde eine Fundkatze aus Altrich gebracht (nicht Annelie), die in einem schlechten Zustand auf der Terrasse des Finders saß und nicht mehr wegging. Als eine meiner Mitarbeiterinnen die Katzen versorgen wollte, erkannte sie die Katze. Es war die Katze ihrer Nachbarin. Sie ist alt, hat keine Zähne mehr und einen chronischen Schnupfen. Und wenn sie von jemand Aufmerksamkeit bekommt, geht sie nicht mehr weg. Die Katze war kurz darauf wieder Zuhause. Der Finder hat uns trotzdem eine Spende dagelassen.
Unsere Neuzugänge

Das ist die am Freitag angekündigte Ruby, die jetzt Penny (3) heißt.
Sie ist bereits kastriert, ist ca. 2011 geboren, wurde damals negativ getestet, ist seitdem Wohnungshaltung mit Balkon gewöhnt und ist mittlerweile etwas fülliger um die Hüften. Als sie 2017 ausgezogen ist, wog sie 3,7 Kilo, jetzt 6,1 Kilo. Penny ist sehr lieb und menschenbezogen. Wir hoffen, dass wir am Montag einen Termin beim Tierarzt bekommen. Dort lassen wir noch einmal drüber schauen und dann kann sie eigentlich sofort wieder in die Vermittlung.

Das ist die nächste Katze aus dem Fall in Speicher und gehört zu Maren (siehe unten). Und das ist auch schon alles, was wir über die Katzen wissen.
Am Anfang hieß es, es könnten bis zu 9 Katzen sein, dann war nur noch von 3 Katzen die Rede, jetzt sind bereits 2 bei uns und 2 bei einer Tierschützerin untergebracht. Wir sind gespannt, wie viele Katzen es am Schluss sind. Vor Ort werden auch weitere Streuner gefüttert, deshalb muss sie nicht unbedingt zu diesem Fall gehören. Die Besitzerin hat wohl sehr großen Wert darauf gelegt, dass alle ihre Katzen kastriert sind. So können wir eventuell fremde Katzen aussortieren.
Diese „fremden“ Katzen werden dann natürlich kastriert und gekennzeichnet, bevor sie wieder zurück an die Futterstellen gehen.

Palina (2) kam eben zu uns. Sie ist von den Findern Ende Mai in Platten gefunden und zu sich genommen worden. Allerdings haben die Kinder jetzt allergisch reagiert. Die Finderin war mit Palina beim Tierarzt. Der hat sie auf ca.4 Jahre geschätzt, sie ist kastriert, nicht gekennzeichnet und sehr zutraulich. Eventuell vermisst oder kennt jemand diese Katze.

Nachtrag zu Bafina (2)
Bafina ist gestern kastriert und tätowiert worden. Zum Wochenende könnte sie ausziehen.

Nachtrag zu Maren (2)
Maren war gestern zur Eingangsuntersuchung. Sie war bereits kastriert und so lieb, dass man die Narbe auch ohne Narkose suchen konnte. Der Tierarzt hat sie auf ca. 4 Jahre geschätzt und Maren wurde negativ getestet. Sie könnte zeitnah ausziehen, eventuell zu anderen Katzen oder mit dem Neuzugang von Gestern.

Nachtrag zu Hasborn (1)
Leider war es Hautkrebs und der Kater wurde eingeschläfert. Er war auch so in keinem guten körperlichen Zustand und schon sehr alt.

Nachtrag zu Hasborn (2)
Die zweite Katze aus der Fangaktion aus Hasborn war auch ein Kater, richtig heftig drauf und er geht definitiv zurück. Der Kater wurde gestern kastriert, auf ca. 1 – 2 Jahre geschätzt, wurde gekennzeichnet und geht heute wieder zurück an die Futterstelle.

Nachtrag zu Annelie (3)
Annelie ist gestern bereist auf eine Pflegestelle des Fördervereins gegangen. Dort ist eine Mutter mit Babys im gleichen Alter, der Annelie als weiteres Baby untergeschoben wurde. Bis jetzt habe ich nichts gehört, deshalb gehe ich davon aus, dass es funktioniert.
Dieses Fundkatzenbaby wurde uns am 18.06.24 nachmittags aus Lüxem gebracht. Das erste Bild zeigt, wie die Katze zu uns kam. Sofort haben sich meine Mitarbeiterinnen des kleinen Katers angenommen. Er hatte Untertemperatur (35,16°C), wog ca. 200 Gramm (normal wäre etwa das doppelte gewesen) und diesen Sekret-Panzer über den Augen.
Eventuell hat sich die Mutter deshalb nicht mehr um ihr Baby gekümmert. Das zweite Bild zeigt, wie es nach der vorsichtigen Behandlung nach ca. 1 Stunde ausgesehen hat.
Priorität hatte allerdings zuerst die Körpertemperatur wieder zu normalisieren. Wir haben dann den befreundeten Tierschutzverein kontaktiert, der sich fast ausschließlich um solche Findlinge kümmert.
Zum Glück hatte der Verein noch einen Platz frei und wir konnten den Kater bringen.
Ich habe eben nachgefragt, dem kleinen Kerl geht es umständehalber ganz gut. Noch etwas verschnupft, aber auf dem Weg der Besserung.
Auch wenn wir eigentlich nicht für Fundkatzen aus dem Bereich der Stadt Wittlich zuständig sind, helfen wir natürlich, auch wenn die Zusammenarbeit mit einigen der Zuständigen des Ordnungsamtes nicht immer reibungslos funktioniert.
In eigener Sache.
Zur Katzenseuche in unserem Tierheim.
Es geht immer noch allen Katzen gut.
Wir werden nächste Woche beginnen können, die nächsten Kotproben untersuchen zu lassen, um zu schauen, ob Parvo-Viren ausgeschieden werden.
Dabei handelt es sich zum Teil um Katzen, die geimpft wurden und wir deshalb 4 Wochen warten müssen und andererseits Katzen, die bereits nachweislich aktive Viren ausgeschieden haben und wir hoffen, dass der Körper den Infekt durchlebt hat.
Da die Testergebnisse meistens 3 – 4 Tage auf sich warten lassen, erwarten wir frühestens Ende nächster bis Anfang übernächster Woche die ersten Ergebnisse.
Schönes Wochenende Rainer Kordel
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Keine Vermittlungen
Unser Neuzugang

Sie ist der Grund, warum heute der TB-Eintrag sehr kurz ausfällt.
Annelie (3) wurde mir gestern um 22.30 Uhr hier aus Altrich gemeldet. Bis alles geklärt war, war es kurz nach 23.00 Uhr. Annelie ist wohl beim Umsetzten der Mutter verlorengegangen und schrie so laut, dass die Finder auf sie aufmerksam wurden.
Sie war fit, kaum unterkühlt und der Bauch war auch noch ziemlich gefüllt. Deshalb habe ich sie mit nach Hause genommen.
Bis sie die nötige Bettruhe hatte, dauerte es ein paar Stunden und dann wurde sie alle halbe Stunde wach. Erst gegen 6.30 Uhr schlief sie ein.
Wir haben die Nacht zusammen auf meinem Sofa verbracht, zum Glück hat sie keine Flöhe.
So ist es, wenn ein Tierheim-Mitarbeiter sich Arbeit mit nach Hause holt.
In meinem Alter ist eine Nacht ohne Schlaf nicht mehr so einfach wegzustecken, deshalb fahre ich jetzt nach Hause und versuche etwas Schlaf nachzuholen.
Annelie wird jetzt erst einmal von meinen Mitarbeitern versorgt und wir schauen, wo wir sie unterbringen. Hierbleiben sollte sie nur im absoluten Notfall. Wir haben auch keine Katze, die dazu passen würde.
Aber eventuell bekommen wir noch die Mutter. Aber wir müssen aufpassen, nicht das dann an einer anderen Stelle noch Geschwister von Annelie unversorgt sind.
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heute kein Eintrag
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Keine Vermittlungen
Keine Neuzugänge, aber heute Abend kommt unsere ehemalige Ruby (4) zurück.
Sie wurde am 30.09.17 vermittelt und kann jetzt leider nicht mehr von den Leuten versorgt werden.
Damals war Ruby, die jetzt Penny heißt, bereits 6 Jahre alt und wurde bis jetzt als Wohnungskatze mit Balkon gehalten.

Nachtrag zu der Fangaktion in Hasborn.
Wir haben uns intern besprochen und entschieden, dass wir die Fangaktion im Moment einstellen.
Das hat folgende Gründe. Zum einen wurde die scheinbar blinde Katzen seit Tagen nicht mehr gesehen. Und in der Woche ist so viel Lärm, dass sich eine Katze, die sich hauptsächlich auf ihre Ohren verlässt, in diesem Umfeld sehr wahrscheinlich eh nicht blicken lässt. Wenn sie dann überhaupt noch vor Ort ist.
Und die hochtragende Katzen hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits geworfen. Und wenn wir die Mutter einfangen und die Babys nicht sofort finden, ist das ihr sicherer Tod.
Deshalb warten wir ein bis zwei Wochen und die Leute vor Ort sollen beobachten, ob sie die Mutter sehen, ob ihr Bauch dünner ist und wohin sie läuft.
Es wird weiter vor Ort gefüttert.
In eigener Sache
Ich möchte eine kleine Geschichte von gestern erzählen, damit sie einen Einblick in die Gedankenwelt einer unserer Mitarbeiterinnen bekommen. Das gleiche könnte aber auch zu allen meinen Mitarbeitern passen.
Leonie Münch ist zurzeit noch unsere einzige Auszubildende und hat bereits die theoretische Prüfung erfolgreich hinter sich gebracht. Die praktische Prüfung steht Anfang Juli an und ich bin mir sehr sicher, das klappt auch.
Sie wird uns auch weiterhin erhalten bleiben, was uns alle sehr freut.
Wir haben schon immer nur dann ausgebildet, wenn klar war, dass wir die Person nach der erfolgreichen Prüfung auch als ausgebildete Fachkraft übernehmen werden.
Das nur als Einleitung und nun zur der angekündigten Geschichte.
Wir hatten uns über den Zeitpunkt der Fangaktion in Hasborn unterhalten und da Leonie ebenfalls davon erzählte, konnte es ja nicht vor 2021 passiert sein. Aber eigentlich soll die Aktion im Frühjahr gewesen sein, also doch 2022?
Ich fand dann in meinen Unterlagen die Katzen aus der Fangaktion im Frühjahr 2021, aber Leonie hat erst im Sommer angefangen. Das war mir suspekt, also habe ich sie gefragt, wie das sein kann.
Die Lösung: die Fangaktion war genau an dem Wochenende, als sie hier ihr Probearbeiten absolvierte.
Mehrere Tierheim-Mitarbeiter waren damals in die Fangaktion involviert. Es war ein großes Durcheinander vor Ort, Müll, Dreck, Kot, mumifizierte Katzenleichen, über 20 eingefangene scheue Katzen und dann war ihr klar: Ja, den Beruf willst du machen!
Sie sehen, Tierpfleger sind schon ein ganz besonderer Schlag Menschen.
Schöne Woche noch, Rainer Kordel
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Keine Vermittlungen
Unsere Neuzugänge

Briana (2) ist die angekündigte Abgabekatze vom Freitag.
Sie ist jetzt kastriert, negativ auf FIV & Leukose getestet, ca. 2018 geboren, geimpft, Freigang, Hunde, Kinder gewöhnt und lieb. Sie kann ab sofort in die Vermittlung.
Das sind zwei Fundkatzen aus Hasborn, die am Samstagabend in die Falle gegangen sind (Meldung ca. 19.00 Uhr, dann noch hinfahren, einpacken, ins Tierheim zurück, die Tiere versorgen und dann erst gegen 21.45 Uhr Feierabend!).
Wir hatten im Frühjahr 2021 bereits eine große Fangaktion dort gemacht. Über zwanzig Katzen, viel rot, rot-weiß oder tricolor kamen zu uns. Fast alle scheu und einige bereits wieder tragend. Die richtig scheuen Katzen gingen nach der Kastration und Kennzeichnung zurück, Katzen mit „potential“ konnten bei einem befreundeten TSV unterkommen und die Schwangeren blieben bei uns.
Für die Langzeit-Leser, das waren Haaja, Hadira und Haila und später ihre Kitten.
Jetzt wurde uns gemeldet, dass dort eine blinde, die hochtragende vom TB-Eintrag von letzter Woche und eine Katze mit einer schlimmen Verletzung an der Nase rumlaufen würden.
Das Problem ist, dass dort zurzeit Umbaumaßnahmen an dem Haus stattfinden und das mit sehr viel Lärm verbunden ist. Deshalb waren die Erfolge in der Woche bei null und erst am Wochenende hat es bei zwei Katzen funktioniert. Wie sie sehen können, haben wir eine der „Zielpersonen“ bekommen, die blinde Katze und die Schwangere wurden allerdings noch nicht gesichtet.
Wir werden morgen noch einmal die Fallen spannen und schauen, was und wie viele Katzen in die Falle gehen.
Zu den beiden Katzen. Wenn sich herausstellt, dass die Nasenverletzung beginnender Hautkrebs ist, werden wir die Katze höchstwahrscheinlich einschläfern.
Diese Art von Krebs ist nicht heilbar und schreitet schnell voran. Und wir könnten die Katzen vor Ort nicht versorgen. Und noch einmal in die Falle, wird die Katze so schnell nicht mehr gehen. Und sie ist zu wild, um sie hier im Haus zu behalten oder zu vermitteln, nur um sie dann in ein paar Wochen einzuschläfern und nur um ihr Leid noch ein paar Wochen zu verlängern.
Die andere Katze war nicht bei der Fangaktion vor drei Jahren dabei. Sie scheint zu jung und hat keine Tätowierung in den Ohren. Anfassen lässt sie sich noch nicht, sie ist aber auch nicht komplett panisch.
Eventuell kennt oder vermisst jemand diese Katze, dann bitte hier melden.
Am Mittwoch haben wir einen Tierarzttermin und dann schauen wir, womit wir es zu tun haben.

Diese Katze ist aus der Aktion aus Speicher. Zum Glück scheinen es weniger Katzen als Gedacht zu sein. Im Haus waren es drei Katzen, ums Haus sind auch noch ein paar. Da müssen wir schauen, wann wir diese Fangaktion starten können.
Eine Tierfreundin hatte letzte Woche bereits die zwei anderen Katzen aufgenommen. Die gehen heute zur Eingangsuntersuchung und kommen wohl ende der Wochen zu uns.
Wir haben für Donnerstag einen Termin für unseren Gast.

Katze vermisst!
Es scheint wirklich ein gutes Omen zu sein, seine vermisste Katze mit einer Suchmeldung bei uns im Tagebuch zu veröffentlichen. Der vermisste Kater Max ist seit Freitagabend wieder Zuhause.
Hoffen wir, dass es bei Yoda auch funktioniert.
In eigener Sache
Wir werden regelmäßig angefragt, ob Eltern/Großeltern mit ihren Kindern/Enkel zu uns kommen können. Sie wollen die Tiere anschauen und am besten auch streicheln.
Diese Anfragen sind für uns immer schwierig. Denn einerseits finden wir das enorm wichtig, wenn Kinder früh an Haustiere herangeführt werden und wir auch über die Schattenseiten wie Kosten, Arbeitsaufwand, Betreuung in der Urlaubszeit usw. erzählen und beraten können.
Andererseits muss ich natürlich auch auf meine Tiere und Mitarbeiter achten. Wir haben viele ängstliche, richtig scheue und auch aggressive Tiere hier im Tierheim, deshalb können wir die Leute nicht einfach so in ein Zimmer lassen. Da muss immer ein Tierpfleger mit dabei sein und die haben auch so schon genug zu tun. Wir kommen jetzt allmählich in einen Bereich, wo die Überstunden vom letzten Jahr abgebaut sind. Und es wurden noch kaum Urlaubstage genommen!
Die ängstlichen Tiere haben richtig Stress, wenn neue Personen ins Zimmer kommen. Und bei den aggressiven Katzen muss man nur zur falschen Zeit am falschen Ort sein, dann hat man eine mit der Pfote abbekommen.
Und dann haben wir regelmäßig Zimmer, deren Bewohner ansteckende Krankheiten haben. Entweder sind es Krankheiten, die nur von Katze zu Katze übertragbar sind (Katzenseuche, Katzenschnupfen, Katzenaids, Leukose, FIP, usw.), oder Sachen, die auch auf dem Menschen übergehen können wie Pilz, Flöhe usw. Diese Zimmer sind dann sowieso tabu, ein Tierheim ist halt kein Streichelzoo.
Sie sehen, wir machen uns immer Gedanken, wie wir einerseits das Tierheim auch für „Besucher“ öffnen können, wozu auch Schulen und Kindergärten zählen, anderseits möchte ich die Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter nicht zu sehr strapazieren.
Und am wichtigsten, ist natürlich der Schutz der Tiere, denen wir vor allem vor unnötigem Stress bewahren wollen.
Das stößt leider nicht immer auf Verständnis, wenn ich eine Anfrage ablehnen muss. Und dass, obwohl ich mir immer Zeit nehme und die Gründe ausführlich erkläre.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen unser Dilemma verständlich machen und wünsche eine schöne Woche.
Rainer Kordel
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Unsere Vermittlungen
Gestern sind die ersten Bafina-Babys ausgezogen. Baileys und Balu sind zu einer Familie nach Daun umgezogen. Die Leute wohnen ziemlich außerhalb und haben kaum Straßenverkehr. Das ist bei den Kitten mit ausschlaggebend, weil sie noch keinen Straßenverkehr kennen.
Jetzt müssen wir schauen, ob jemand die letzten drei Kitten zusammen aufnimmt oder wir zwei Geschwister und Bafina mit dem letzten ihrer Kinder vermitteln.
Keine Neuzugänge, aber heute Nachmittag holen wir die angekündigte Abgabekatze direkt vom Tierarzt ab. Wir konnten zum Glück kurzfristig einen Kastrationstermin ausmachen und so kommt die Katze fertig zu uns und kann dann auch zeitnah in die Vermittlung.
Eventuell bekommen wir einen Auftrag aus Speicher, weil die Besitzerin sich krankheitsbedingt nicht mehr um die Katzen kümmern kann. Hierbei handelt es sich um bis zu 10 Katzen, sehr wahrscheinlich alle ungeimpft und viele unkastriert. Hier ist das Risiko für die Katzen höher, wenn wir sie nicht aufnehmen, als das Risiko, dass sie sich bei den Seuche-Ausscheidern, am anderen Ende des Tierheims anstecken.
Und wir sollen noch weitere Katzen aufnehmen, die sollen geimpft sein, viel mehr wissen wir noch nicht.
Hallo zusammen,
nun ist Maggy (ehemals Reggie) schon drei Monate bei uns, da möchte ich nochmal ein Update geben.
Die Zusammenführung mit unserem Kater Lucky hätte besser nicht laufen können. Maggy ist direkt auf ihn zu. Die beiden haben sich kurz beschnuppert und dann sofort angefangen sich gegenseitig zu putzen. Generell läuft hier alles sehr harmonisch ab. Außer man braucht zu lange mit dem Futter, da wird Maggy zur Diva und Lucky bekommt schon mal eins auf die Mütze. Ihn interessiert das aber recht wenig. Das Außengehege hat sie auch sofort für sich entdeckt und die beiden fangen sogar des Öfteren dort gemeinsam Mäuse.
Sie ist sehr verschmust und fordert sich ihre Streicheleinheiten täglich ein. Manchmal können wir selbst kaum glauben, dass es sich um die einst so ängstliche Katze handelt, die die ersten Wochen nur nachts aus ihrer Box kam. Laute Geräusche machen ihr auch immer weniger aus, sie ist richtig mutig geworden.
Da sie leider nach wie vor Probleme mit der Verdauung hat waren wir heute das erste Mal bei unserem Tierarzt auch das hat wunderbar geklappt.
Wir sind sehr froh sie bei uns zu haben und möchten uns nochmal ganz herzlich bei Frau Villarsen für die tolle Beratung und generell bei Ihnen allen für die Unterstützung vor allem in der Anfangszeit bedanken.
Liebe Grüße J.& M. B.
In eigener Sache
Zur Katzenseuche in unserem Tierheim
Es geht immer noch allen Katzen gut und ich hoffe, dass sich das auch nicht mehr ändern wird.
Allerdings haben wir eben die Ergebnisse der ersten Nachtests von Ingrid und Bibo bekommen. Leider scheiden sie immer noch aus.
Jetzt müssen wir noch einmal zwei Wochen warten, um den Test zu wiederholen.
Schönes Wochenende, Rainer Kordel
Eifeltierheim Altrich
Gut Kirchhof 6
54518 Altrich
Telefon: +49 (0) 65 71 – 955 21 21
E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Internet: eifeltierheim.de
Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um unser Tierheim als solches zu unterhalten und die hier lebenden Tiere zu pflegen und zu ernähren. Wir sind für jeden Betrag dankbar, den Sie dieser guten Sache zukommen lassen und freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen. Spenden richten Sie bitte an das folgende Konto:
Eifeltierheim-Altrich